Von wegen das Weihnachtssingen ist nur für Eventies … In nur 8 Stunden wurden alle Tickets an Mitglieder verkauft

Was ich im Vorfeld über das Weihnachtssingen höre und lese: “Früher da war es noch gemütlich”, “Jetzt sind hier überall Eventies”, “Das ist nichts mehr für die Unioner, die auch damals gegen Falkensee/Finkenkrug …”, “Ich gehe da nicht mehr hin, weil …”, “Die echten Unioner haben gar keine Chance mehr auf Karten.” Ihr kennt das sicher auch. Wenn ich jetzt ein bisschen Zeit hätte, könnte ich uns eine ganze Bingo-Karte damit bauen. Worauf ich aber hinaus will: Manche Stimmen sind lauter als andere. Nämlich die Stimmen, die sich beschweren, die meckern und motzen. Die leisen Stimmen nehmen wir häufig nicht wahr.

Würde ich nur nach den lauten Stimmen gehen, wäre das Weihnachtssingen auf dem absteigenden Ast. In Wirklichkeit hat es aber keine 8 Stunden gedauert (Nachrichtenagentur im Kurier), bis alle 28.500 Karten verkauft wurden. Und diese Karten wurden (wenn auch mit einigen Schmerzen, wenn ich mir die Bilder vom überrannten Online-Shop so anschaue) alle nur an Mitglieder verkauft.

Das ist ein starkes Symbol. Und natürlich wäre es auch in einem ausgebauten Stadion an der Alten Försterei rechnerisch nicht möglich, jedem Mitglied 4 Karten zu geben. Ich finde es aber wichtig, dass so viele Karten pro Person herausgegeben werden, damit alle mal die Chance haben, mit ihrer Familie oder Freunden hinzugehen, um in Weihnachtsstimmung zu kommen (und die vielleicht auch zu Unionern zu machen).

Und nun zum Sport

Heute um 12.30 Uhr gibt es die Pressekonferenz mit Trainer Usr Fischer zum Spiel gegen den Hamburger SV (live auf AFTV und Facebook). Es ist das erste Mal, dass der 1. FC Union ein Meisterschaftsspiel gegen den HSV bestreitet. Es ist aber nicht das erste Mal, dass Union gegen den HSV spielt. 1923 gab es das Spiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen Union Oberschöneweide und Hamburg. Mehr dazu findet ihr bei AFTV, wenn Vereins-Chronist Gerald Karpa davon erzählt.

Beim Kurier gibt es Zwischennoten für die Zugänge zu dieser Saison, wobei Florian Hübner und Rafal Gikiewicz die Musterschüler sind. Die Bild/BZ (noch nicht online) schreibt, wie Florian Hübner trotz Hand-OP gegen Hamburg spielen will.

Vor dem Spiel war Daniel von unserem Team zu Gast beim HSV-Podcast Klönstuv. Dabei hat er auch verraten, was er und ich seit vielen Monaten vorhaben und damit auch dafür gesorgt, dass ich am Sonntag den ganzen Tag am Computer sitzen werde. Seid gespannt.

Kleiner Tipp noch für alle Hamburg-Fahrer:

Und sonst so?

Ich baue gerne mit Lego (klar, ist alles nur für meine Kinder …), aber so etwas Schönes habe ich noch nicht hinbekommen:

Update von 10.35 Uhr: Wie bei der Hauptversammlung der Stadion AG schon wahrzunehmen war, dürfte es mit dem Termin für den Ausbau des Stadions eng werden. Die Bild (nicht online) hat ein paar Fakten zum Beteiligungsverfahren zusammengetragen wie die Anzahl der Stellungnahmen von Bürgern. Oder auch die beinahe unglaubliche Anzahl von 37 Behörden und Träger öffentlicher Belange, die an dem Verfahren beteiligt sind. Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Bauen ist der Zeitplan nicht mehr realistisch.

2 Gedanken zu „Von wegen das Weihnachtssingen ist nur für Eventies … In nur 8 Stunden wurden alle Tickets an Mitglieder verkauft

  1. Ubd doch werden die Karten fürs Singen bei ebay auftauchen oder im Unionforum, wenn die Krankheitswelle ausbricht.

    Ist auch bei jedem ausverkauften Spiel zu beobachten.

  2. Zähle mich eher zu den leisen Stimmen und wage es trotzdem zu gestehen, dass mit das Weihnachtssingen keinen Spaß mehr macht. Ich weiß, dass einige Union-Kumpels ähnlich denken und deswegen werden wir in kleinem Kreis „reinfeiern“. Wie sagte schon der olle Fritz: „Jeder nach seiner Façon!“

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