“Was immer auch 1860 macht, entscheidend ist, welche Antworten wir haben werden.”

Nein, festlegen wollte sich Sascha Lewandowski auf der Spieltagspressekonferenz (als Konserve bei AFTV) nicht. Weder ob Toni Leistner (Knie) oder Eroll Zejnullahu (Schambeinentzündung) einsatzbereit sind, noch ob Emanuel Pogatetz von Beginn an spielen kann: “Ideal wäre, jetzt zu sagen: Lass ihn noch zwei Wochen trainieren und noch zwei Testspiele machen. Die Möglichkeit haben wir nicht. Deshalb müssen wir jetzt ganz genau abwägen.”


Foto: Matze Koch

Deshalb kann uns da am Sonntag ungefähr alles ab 12.30 Uhr auf dem Zettel mit der Mannschaftsaufstellung begegnen. Kenny Prince Redondo (beim Kurier haben sie wieder von den lustigen Pillen genascht, die Wortspiele entstehen lassen) oder Sören Brandy (Kurier) wären die naheliegenden Ersatzspieler.

Die Morgenpost listet auch die beiden auf und setzt sich sonst mit dem Valentinstag auseinander. Vielleicht dazu eine kurze Antwort, weil der Einstieg der Morgenpost in den Text so geht: “Warum eigentlich? Warum sollten Frauen am Sonntag ihre Partner in die Alte Försterei begleiten, wo um 13.30 Uhr das Duell es 1. FC Union gegen 1860 München angepfiffen wird? Schließlich ist doch Valentinstag.” Warum Frauen am Sonntag ins Stadion gehen sollten? Weil Union spielt. Ob ihre Partner dabei sind oder nicht, ist dabei unerheblich.

Die Bild/BZ listet unterdessen ein paar wenig zum Widerspruch einladende Thesen auf, die Benjamin Kessel brav beantwortet.

Bobby Woods mediale Präsenz

Bobby Wood hat gerade eine mediale Präsenz erreicht (aktuell noch ein Kurzporträt auf der Seite des US-Verbandes), die vielleicht mehr aus ihm macht oder auf ihn projiziert, als er tatsächlich ist. Im Negativen war das diese Saison ebenfalls schon der Fall (Kurier), weshalb Lewandowski in der Pressekonferenz auch sagte: “Wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Es ist zum ersten Mal, dass er im Profibereich konstant spielt. Er ist gerade in einer Zwischenphase. Wir haben einen Punkt in der Wahrnehmung erreicht, die dem tatsächlichen Bobby Wood entspricht. Aber wir müssen es jetzt nicht übertreiben.” Amen.

Comeback für Kreilach im defensiven Mittelfeld?

Ich habe so ein Gefühl, dass wir am Sonntag eine Doppelsechs sehen, in der Damir Kreilach eine Rolle spielen wird. Ich kann das nicht weiter mit Fakten begründen. Es ist eher etwas, was ich aus diesem Statement von Sascha Lewandowski herauslese, als er über Phasen dozierte, in denen Union feldüberlegen ist, aber nicht konsequent nach vorne spielt oder dann unterlegen ist: “Wichtig ist, dass wir in solchen Phasen Spieler auf dem Platz haben, und wenn es erst einmal nur drei oder vier sind, die ganz klar anzeigen: Jetzt kommen wir aus dieser passiven Rolle raus, halten wieder mehr dagegen und kämpfen uns rein. Was immer auch 1860 macht, entscheidend ist, welche Antworten wir haben werden.”

Jetzt können wir alle mal aufzählen, welche Spieler uns einfallen, die da mal den Mund aufmachen und dirigieren. Ich komme da aktuell auf Benjamin Kessel, Damir Kreilach, Emanuel Pogatetz und Fabian Schönheim. Und aus der Erfahrung von Kaiserslautern heraus würde ich sagen, dass Kreilach sinnvoller auf der Doppelsechs eingesetzt ist, anstatt vorne auf Anspiele zu warten, die nicht kommen. Aber noch einmal: Das ist mein Bauchgefühl.

Reiche Klubs wollen reicher werden

Kurz zum Nachdenken zwei Texte. Erst einmal den hier:

Dazu die DFL direkt:

So bekommt die Rede von Zingler auf der Mitgliederversammlung (AFTV) auch mal einen konkreten Anlass, wenn er uns ins Gewissen redet, dass wir nach oben müssen, wenn wir wollen, dass unsere Vorstellung von Fußball auch Gehör findet.

Video von der Mitgliederversammlung

Apropos Mitgliederversammlung. Auf AFTV gibt es jetzt ein längeres Video davon. Ab Minute 40:58 sind wir auch im Bild 😎😎😎

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Screenshot: AFTV

Einen schönen Hund hat Jakob Busk übrigens:

Chefen #prebenthepug

Ein von @jakobbusk gepostetes Foto am

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