Sascha Lewandowski kann Norbert Düwel dankbar sein

Ich könnte jetzt viele, viele Zeilen voll schreiben über die Vorstellung des neuen Trainers Sascha Lewandowski. Aber ich kann es auch sein lassen. Denn erstens sollte sich jeder die Vorstellung des Cheftrainers gestern auf AFTV anschauen (kostenlos). Und zweitens haben schon sehr viele Leute, sehr viel geschrieben (dazu unten mehr).

Die Pressekonferenz zeigt im übrigen sehr deutlich, was die BZ als die “Rückkehr der guten Laune bei Union” zusammenfasst. Da steht kein abgewichster Alt-Trainer, der ein paar Phrasen raus haut, sondern jemand, dessen Augen funkeln. Ich war von der Schlagfertigkeit, aber auch Klarheit Lewandowskis sehr positiv überrascht und hoffe, dass er sich das sehr lange behält.

Zum anderen habe ich das Bedürfnis, auch klarzumachen, dass Norbert Düwel den Teil seiner Aufgabe, nämlich das Aufbrechen einer fast schon erstarrten Struktur im sportlichen Bereich sehr wohl erfüllt hat. Er hat einen Umbruch in der Mannschaft vollzogen, den Torsten Mattuschka nicht mitgehen wollte. Er hat den Torwarttrainer getauscht, wozu sich sein Vorgänger trotz Konflikten nicht durchringen konnte. Und er hat auch für die Ewigkeit gedachte Spielsysteme offen in Frage gestellt.

Auf all das kann Sascha Lewandowski aufbauen. Und ich bin mir ganz sicher, dass der neue Cheftrainer sehr genau zu schätzen weiß, was für eine undankbare Aufgabe sein Vorgänger da zu bewältigen hatte.

Schauen wir uns lediglich die Vorstellungen der jeweiligen Trainer vor 14 Monaten und heute an, lässt sich das aus Unionsicht tatsächlich so zusammenfassen:

Ganz viele Texte zur Trainervorstellung findet ihr hier:

4:1 beim Test in Babelsberg

Union hat den zweiten überflüssigen Test gestern 4:1 beim SV Babelsberg gewonnen. Die Berliner Zeitung zeigt sich mit dem neuen Kollegen fleißig und hat auch eine Zusammenfassung vom Spiel im Programm.

Der Chef-Trainer sah sich das Geschehen von oben an. Heute gibt es für das Team einen freien Tag und dann wird bis zur Partie gegen Karlsruhe trainiert. Unter anderem mit einem viertägigen Trainingslager in Kienbaum (Montag bis Donnerstag).

Das hat auch Benny Köhler getan, der seinen ersten Freistoßtreffer nach seinem Wiedereinstieg ins Training versenkte:

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