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Fußball-Physik: Schrödingers Polter

Wir kennen die Fächer Fußball-Arithmetik (“Auswärtstore zählen doppelt”) und Fußball-Lyrik (“Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel”). Heute nehmen wir noch ein Unterrichtsfach auf: Fußball-Physik.

Machen wir doch gleich ein Experiment: Dazu setzen wir Mainz-Manager Christian Heidel und Stürmer Sebastian Polter in eine Kiste und verschließen die. So lange wir jetzt nicht nachschauen, wie es den beiden geht, ist der aktuelle Status des Angreifers perfekt simuliert. Er ist gleichzeitig noch bei Mainz und schon transferiert. Dieses Gedankenexperiment funktioniert natürlich nicht, wenn wir mit dem mitteilsamen Christian Heidel sprechen.

Das hat jemand für die BZ getan. Laut deren Quelle soll Polter angeblich vor einem Wechsel zu einem englischen Zweitligisten (Queens Park Rangers schreibt der Kicker) stehen. Oder zu einem Bundesligisten. Es könnte mir nicht egaler sein. Die Frage, die ich gerne beantwortet wissen möchte: Kommt Sebastian Polter zu Union oder nicht? Dazu äußert sich niemand. Also lassen wir den Stürmer und den Mainzer Manager so lange einfach noch im Karton sitzen und beschäftigen uns mit einem anderen Thema.

Adrian Nikcis Chance ist Union

Union hat den offensiven Mittelfeldspieler Adrian Nikci bis 2016 (also nur ein Jahr) unter Vertrag genommen. Der vielversprechende Offensivmann kam in den letzten zwei Jahren nach einer Hirnhautentzündung nicht mehr richtig in Tritt. Wie so viele Trainer hat auch Norbert Düwel das Fußball-Lehrer-Syndrom. Er ist der Meinung, dass er der richtige ist, um diesen Fußballer wieder hinzubekommen. Ohne dieses Syndrom würde Trainern wohl einiges fehlen.

Falls das klappt, dürften wir alle Beifall klatschen. Wenn nicht, gibt es im Mittelfeld genug andere, die auch diese Position spielen können. Das Risiko ist also vergleichsweise gering. Das finden auch Bild/BZ. Adrian Nikci findet ihr bei Facebook hier.

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Heute ist trainingsfrei. Für den Kurier der Moment, mal ein Fazit aus dem Kurz-Trainingslager zu ziehen. Das fällt positiv aus, aber nicht so überschwenglich wie bei Norbert Düwel.

Vorbereitung bedeutet gemeinsames Kennenlernen: Der Kurier hat sich mit Dennis Daube an einen Tisch gesetzt und die BZ mit Stephan Fürstner. Beides Spieler, die fast schon ewig bei ihren bisherigen Klubs waren.

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