Wir werden siegen oder verlieren.

Beim letzten Heimspiel wurde ein neues Lied im Stadion an der Alten Försterei gespielt. Eine gemeinsame Produktion von InExtremo und Lopez.

InExtremo und Lopez – Wir werden siegen oder verlieren

Lopez heißt eigentlich Chris Lopatta. Und er ist Schauspieler. Unioner kennen ihn aus dem Theaterstück zum Spiel. Wenn Lopez erzählen soll, wie es zu der Zusammenarbeit mit Inextremo kam, wird klar, dass nicht immer alles so glatt läuft, wie es im Nachinein aussieht. Wie er zum Beispiel Kay Lutter, dem Bassisten von InExtremo über den Weg gelaufen ist: “Kay habe ich kennengerlernt, da war ich halbtags Pförtner an der Musikhochschule. Er hat dort Bass studiert. Ich habe gewartet, dass ich Schauspiel lernen kann.” Die Bindung zwischen den beiden hält bis jetzt.

Gemeinsam haben sie ein Lied aufgenommen. Nach der Melodie des erfolgreichen Liedes “Vollmond” von InExtremo. Lopez erklärt, wie es dazu kam: “Beim Konzert fiel mir das Lied als Ohrwurm auf. Zuerst hatte ich nur den Refrain gedichtet. Den fand Kay gut. Er hat mir dann gesagt, dass wir das auch richtig aufnehmen könnten.” Kay ist selbst auch Unioner. Eine Grundhaltung wie er findet: “Ich bin nicht Unioner, weil die Mannschaft erfolgreich ist. Ich bin es geworden, weil ich auf der richtigen Seite stehen wollte. Wir sind eben die Guten.”

Unterstützt wurden Kay und Lopez vom Gitarristen Sebastian Lange. Der saß im März im Tonstudio in der Greifswalder Straße hinter der Glasscheibe und dirigierte die Aufnahmen. Herausgekommen ist ein Lied, das eine Grundhaltung von Union transportiert. Auf Neudeutsch müsste es wohl Philosophie heißen. Es geht nicht um Spieler oder Fans. Es geht um den Verein. Nicht nur eine hohle Phrase. Darum müsste das Lied aus Trotz vor allem nach Niederlagen gespielt werden, findet Lopez.

Bilder: Stefanie Lamm

5 Gedanken zu „Wir werden siegen oder verlieren.

  1. Hört sich wirklich Klasse an das Lied, bin ich mal gespannt, wann ich das Lied, das erste Mal im Stadion hören werde.

  2. den Versuch in Ehren, aber ich mag ihn nicht. Klingt wie ein weggeworfener Kaugummi von Rammstein und Tanzwut ist draufgetreten.

    Da ich ja wohl immer nur am Meckern bin (Ziege) hier mal einer, der mir gefällt. Seit einem Jahr auf den Rängen Standard und ein herrliches Dankeschön von Torsten Lieberknecht und seiner Mannschaft an die Fans.
    Ich glaube, sowas ist tatsächlich ein zwölfter Mann, vor allem, wenn man halbwegs gesehen hat, wie diese Saison mit diesen Song in Braunschweig abging.

  3. @Milan: Ich bin jetzt auch kein so großer Fan von der Musik von In Extremo, aber das mit einem schlecht gesungenen “We’re not gonna take it” Abklatsch aus Braunschweig zu kontern ist schon … speziell ;)

    Ach Musikgeschmack, Du herrliches Streitbiest.

    Über den Hampelmann im zweiten Video (“der Einheizer von Block 8”) sag ich lieber nichts…

  4. Mein geschmack triffts auch nicht. aber wems gefällt bitte sehr :)

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