Florian Hübners Knie hält und Christopher Trimmels langersehnter Einsatz für Österreich

Es gibt mehrere Lesarten für das 0:0 im Test gegen Dynamo Dresden, in dem zu Beginn kein Startelfspieler aus dem vergangenen Spiel in Wolfsburg stand. Die eine schließt sich der allgemeinen sportlichen Kritik an der Mannschaft in den vergangenen Spielen an: Es werden zu wenig sehr gute Chancen herausgearbeitet. Das Team ist zu hektisch im Spiel mit dem Ball und zu unpräzise im Abschluss. Im Gegensatz zu den letzten Bundesligaspielen kam Union gegen Dresden aber zu Abschlüssen aus vielversprechenden Positionen und hätte mindestens zwei, drei Tore erzielen müssen. Als ich mir die Zusammenfassung auf AFTV angesehen habe, erwischte ich mich, wie ich noch mitfieberte und “Ohhh” und “Aaah” sagte. Das ist vielleicht nicht der stärkste Indikator für die Qualität von Chancen, aber ich sah, dass wirklich nicht viel fehlte und muss Trainer Urs Fischer recht geben, wenn er sagt: “Man hat dann aber auch Missverständnisse bemerkt. Wir waren zu unpräzise. Mit dem Aufwand, den die Jungs betrieben haben, bin ich einverstanden. Mit dem Ball waren wir phasenweise zu hektisch.” (Kicker)

Die Capo-Plätze auf der Waldseite des 1. FC Union Berlin wurden beim Test gegen Dresden vom Nachwuchs benutzt, allerdings ohne Mikros

Die Capo-Plätze wurden beim Test gegen Dresden vom Nachwuchs benutzt, allerdings ohne Mikros, Foto: Matze Koch

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Lennard Maloney ist in Österreich bei St. Pölten auf Vereinssuche

Der Test heute um 14 Uhr gegen Dynamo Dresden wird sicher kein Leckerbissen. Das liegt daran, dass beide Klubs aktuell in ihren Ligen nicht die Erfolgserlebnisse einheimsen und vor allem offensiv nicht überzeugen können. Aber vielleicht auch daran, dass vor allem die Spieler zum Zug kommen, die noch keine oder wenig Einsätze hatten. Daraus macht der Kurier die eher alberne Schlagzeile “Union sucht den Super-Bankdrücker” und die Bild, die bei ihrem Sebastian-Polter-Fokus bleibt “Polter will sich nicht hinten anstellen”.

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Das Textilvergehen Tor des Monats für April 2019

Vor einem Monat haben wir unsere neue Rubrik “Textilvergehen-Tor-des-Monats” ins Leben gerufen, zu der wir im Podcast die Idee hatten. Darin wollen wir unter anderem herausfinden, ob wenn Daniel die Kandidaten auswählt, darin irgendwann auch vor allem Fallrückzieher und Fernschüsse vorkommen. Aber auch einfach, was für schöne Tore so fallen. Nun, nachdem der April vorbei ist, ist es Zeit für die zweite Ausgabe.

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#367 – Planübererfüllung, auch wenn es sich vielleicht anders anfühlt

Union spielt 0:0 in Dresden, aber da wir erst nach der HSV-Niederlage aufnehmen, ist unsere Laune besser als direkt nach dem Spiel. Wir diskutieren auch die unterschiedlichen Sichten zum Aufstiegskampf, die sich bei Union zeigen.

Torwart Rafal Gikiewicz nach Abpfiff, Foto: Matze Koch

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Union nervt. Sich selbst. Und uns auch.

Als Erich Berko in der 76. Minute einen Konter von 3 Dresdnern gegen Marvin Friedrich und Torhüter Rafal Gikiewicz nicht ausspielte, sondern regelrecht verdaddelte, bis Christopher Trimmel den Ball auf Atik beherzt abgrätschte, war ich mir sicher, dass Dynamo an diesem Tag kein Tor gegen Union schießen würde. Bei Union hingegen schien vor der Partie die Marschroute ausgegeben worden sein, aus allen (auch nicht vielversprechenden) Lagen zu schießen. Bis auf ein paar Gelegenheiten (Chance gleich am Anfang von Mees und Gogia und dann der Kopfballaufsetzer später im Spiel, der leider knapp übers Tor ging) war da wenig Gefährliches im Spiel zu beobachten. Auf den Punkt bringt das auch die Torschuss-Statistik. 24:7 Torschüsse für Union, davon auf das Tor aber nur 5:2. Die 2 Chancen, die beschrieben habe, hätten allerdings drin sein müssen.

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Muss Union im Rennen um den Aufstieg aufwachen?

Im Tagesspiegel hat gestern David Joram einen Kommentar geschrieben, in dem er fordert, der 1. FC Union müsse offensiver mit der Möglichkeit und dem Wunsch auf den Aufstieg umgehen: “Das Umfeld müsste elektrisiert sein. Endspurt, Aufstiegskampf! Aufwachen, bitte, Ziele neu justieren. Wir wollen hoch!”

Polter

Sebastian Polter ist einer der Spieler, denen man fehlenden Ehrgeiz wirklich nicht gut vorwerfen kann. Photo: Stefanie Fiebrig

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Dass Unions Test gegen Dresden aus Sicherheitsgründen nicht-öffentlich war, stimmt nicht ganz

Union hat gestern wie erwartet ein Testspiel gegen einen räumlich einigermaßen nahegelegenen Gegner durchgeführt. Die Wahl fiel dabei nicht allzu überraschend auf Dynamo Dresden. Dabei ist es etwas falsch, davon zu sprechen, dass das Spiel “aus Sicherheitsgründen” nicht-öffentlich war. Denn offensichtlich können Spiele zwischen Union und der SGD ohne Zwischenfälle stattfinden. Dafür gibt es dann nur höhere organisatorische Anforderungen. Zuschauer zuzulassen oder nicht ist also keine Frage der Sicherheit, sondern des betriebenen Aufwand.

Das Testspiel im leeren Stadion, Photo: Matthias Koch

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Was die Polizei vor dem Dortmund-Spiel empfiehlt: Rechtzeitige Anreise

Das Spiel in Dortmund bestimmt die Themen der Berliner Medien und sicher die Gespräche all derer hinfahren. Interessanterweise arbeiten sich die Berliner Medien nur am sportlichen Thema ab. So wird Felix Kroos’ neue Rolle als Nicht-mehr-Stammspieler thematisiert (Berliner Zeitung, Kurier), natürlich auch das Thema Favoritenrolle gestreift (Tagesspiegel). Die liegt noch mehr als vor 2 Jahren beim letzten Aufeinandertreffen im Pokal bei Borussia Dortmund. War Union 2016 der Underdog, dann ist das Team heute angesichts der Offensivkraft der Gastgeber wirklich nur mit einer Außenseiterchance dabei. Gerade auch, weil das Toreschießen zuletzt so schwer fiel und Torgefahr benötigt werde im Pokal, um vielleicht doch weiterzukommen (Morgenpost, BZ). Im Gegensatz zu den letzten Spielen viel zu tun bekommen wird Torhüter Rafal Gikiewicz (Bild). Ihr seht: Ein bunter Strauß an Themen.

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Ohne Schüsse aufs Tor fallen auch keine Tore

Ich gebe zu, dass die Überschrift etwas zugespitzt ist, denn Union hatte am Anfang des 0:0 gegen Dynamo Dresden zwei Schüsse Richtung Tor und am Ende der Partie zwei Mal Aluminium getroffen. Zudem hielt Dresdens Keeper den Kopfball von Suleiman Abdullahi nach Prömels Pfostentreffer mit einem hervorragenden Reflex. Aber sonst so? Union scheiterte an den Verteidigungslinien der Dresdner, die spätestens seit dem Platzverweis mehrere Busse am Strafraum parkten. Denn über die 16-Meter-Linie kamen die Unionspieler dann bis Spielende praktisch gar nicht. Die Außen waren nach der Gelb-Roten-Karte zugestellt, so dass sich der agile Andy Gogia immer mehreren Dresdnern gegenübersah. Von schnellen Zuspielen auf Grischa Prömel oder andere Spieler im Mittelfeld, wie sie auch Daniel in der Taktik-Analyse bei Eiserne Ketten vermisste, war nichts zu sehen.

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Toni Leistners Abschied und die Frage, wer denn darüber froh sein soll

Toni Leistner hat gestern das gemacht, was ihm ebenso wie den anderen Abgängen durch den Saisonverlauf verwehrt geblieben ist. Er hat sich verabschiedet.

Twitter: @ToniLeistner

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