Dass Unions Test gegen Dresden aus Sicherheitsgründen nicht-öffentlich war, stimmt nicht ganz

Union hat gestern wie erwartet ein Testspiel gegen einen räumlich einigermaßen nahegelegenen Gegner durchgeführt. Die Wahl fiel dabei nicht allzu überraschend auf Dynamo Dresden. Dabei ist es etwas falsch, davon zu sprechen, dass das Spiel “aus Sicherheitsgründen” nicht-öffentlich war. Denn offensichtlich können Spiele zwischen Union und der SGD ohne Zwischenfälle stattfinden. Dafür gibt es dann nur höhere organisatorische Anforderungen. Zuschauer zuzulassen oder nicht ist also keine Frage der Sicherheit, sondern des betriebenen Aufwand.

Das Testspiel im leeren Stadion, Photo: Matthias Koch

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Was die Polizei vor dem Dortmund-Spiel empfiehlt: Rechtzeitige Anreise

Das Spiel in Dortmund bestimmt die Themen der Berliner Medien und sicher die Gespräche all derer hinfahren. Interessanterweise arbeiten sich die Berliner Medien nur am sportlichen Thema ab. So wird Felix Kroos’ neue Rolle als Nicht-mehr-Stammspieler thematisiert (Berliner Zeitung, Kurier), natürlich auch das Thema Favoritenrolle gestreift (Tagesspiegel). Die liegt noch mehr als vor 2 Jahren beim letzten Aufeinandertreffen im Pokal bei Borussia Dortmund. War Union 2016 der Underdog, dann ist das Team heute angesichts der Offensivkraft der Gastgeber wirklich nur mit einer Außenseiterchance dabei. Gerade auch, weil das Toreschießen zuletzt so schwer fiel und Torgefahr benötigt werde im Pokal, um vielleicht doch weiterzukommen (Morgenpost, BZ). Im Gegensatz zu den letzten Spielen viel zu tun bekommen wird Torhüter Rafal Gikiewicz (Bild). Ihr seht: Ein bunter Strauß an Themen.

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Ohne Schüsse aufs Tor fallen auch keine Tore

Ich gebe zu, dass die Überschrift etwas zugespitzt ist, denn Union hatte am Anfang des 0:0 gegen Dynamo Dresden zwei Schüsse Richtung Tor und am Ende der Partie zwei Mal Aluminium getroffen. Zudem hielt Dresdens Keeper den Kopfball von Suleiman Abdullahi nach Prömels Pfostentreffer mit einem hervorragenden Reflex. Aber sonst so? Union scheiterte an den Verteidigungslinien der Dresdner, die spätestens seit dem Platzverweis mehrere Busse am Strafraum parkten. Denn über die 16-Meter-Linie kamen die Unionspieler dann bis Spielende praktisch gar nicht. Die Außen waren nach der Gelb-Roten-Karte zugestellt, so dass sich der agile Andy Gogia immer mehreren Dresdnern gegenübersah. Von schnellen Zuspielen auf Grischa Prömel oder andere Spieler im Mittelfeld, wie sie auch Daniel in der Taktik-Analyse bei Eiserne Ketten vermisste, war nichts zu sehen.

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Toni Leistners Abschied und die Frage, wer denn darüber froh sein soll

Toni Leistner hat gestern das gemacht, was ihm ebenso wie den anderen Abgängen durch den Saisonverlauf verwehrt geblieben ist. Er hat sich verabschiedet.

Twitter: @ToniLeistner

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Teve331 – Braunschweig hätten auch wir sein können

Union gewinnt am letzten Spieltag 1:0 in Dresden und räumt am Tag danach die komplette Leitung der Profiabteilung vom Sportgeschäftsführer Lutz Munack über Sportdirektor Helmut Schulte bis hin zu Trainer André Hofschneider ab. Wir diskutieren diese Entscheidungen, die vom Verein aufgrund des enttäuschenden sportlichen Abschneidens in der Saison getroffen wurden.

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Fotos: Matze Koch

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Ein halbwegs versöhnlicher Abschluss einer verkorksten, katastrophalen Saison

Natürlich konnten die letzten beiden Siege die Saison nicht retten, sondern nur das Schlimmste verhindern. Und es ist nicht, als hätte man nicht auch gestern in Dresden gesehen, dass die Mannschaft sportliche Baustellen hat. Aber trotzdem hilft ein 1-0 in Dresden, mit einem etwas besserer Gefühl in die Sommerpause und die Aufarbeitung der Saison zu gehen. Diese Aufarbeitung darf deswegen aber natürlich nicht weniger stringent ausfallen.

Update von 15:30 Uhr: Diese Aufarbeitung hat im ersten Schritt ergeben, dass André Hofschneider nicht über das Saisonende hinaus Trainer sein wird, Lutz Munack in Zukunft nicht mehr für die Profiabteilung, sondern das Nachwuchsleistungszentrum und den Amateurfußball zuständig ist und die Position von Helmut Schulte als ‘Leiter der Lizenzspielerabteilung’ neu besetzt wird.

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Sommerfußball

Als wir vorhin aus Pankow nach Dresden aufgebrochen sind,  konnte man beim Blick auf das schöne Wetter kurz denken, dass heute – wenn man grade nicht zum Fußball wollte – vielleicht auch ein schöner Tag wäre, an den See zu fahren. Aber reichen das schöne Wetter und die vergleichsweise entspannte sportliche Ausgangssituation von Union, um das Spiel in Dresden zu Sommerfußball werden zu lassen?

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Teve314 – Ich musste nichts tun, alles war kaputt

Die Entlassung von Jens Keller wirkt noch nach und beim ersten Spiel unter dem erneuten Cheftrainer André Hofschneider gingen nicht nur 3 Punkte, sondern auch jede Menge Hoffnung und Aufbruchstimmung verloren.

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90 Minuten gegen Dresden werden nicht verraten, wohin sich Hofschneiders Union entwickelt

Nach einer Woche, in der Union viel Anlass gegeben hat, über das, was abseits des Platzes im Verein passiert, zu schreiben und zu reden, gibt es heute mittag gegen Dresden wieder ein Fußballspiel. Dieses Spiel ist schon an sich wichtig, brisant und interessant genug. Im Kontext des Trainerwechsels wäre es nun leicht, es mit Bedeutung zu überfrachten. Aber auch nach den 90 Minuten wird man noch nicht wissen, wohin sich Union unter André Hofschneider sportlich entwickeln wird. So spannend diese Frage ist, ein Spiel nach einer kurzen Trainingswoche ist nicht genug, sie zu beantworten. Abgesehen davon, dass das Ergebnis vorerst bestimmen wird, wie die Ereignisse der Woche gesehen werden.

Ansonsten heißt heute angesichts des Schnees, der gerade vor meinem Fenster fällt, die Devise:

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Wieder vereint: Sebastian Polter und Akaki Gogia

Heute geht es für Union ins Trainingslager nach Österreich (einige Fakten zur Anreise der Mannschaft und zum Hotel gibt es bei der BZ). Und wenn die Mannschaft im Hotel ankommt wird sie sich an die Geschichte von Hase und Igel erinnert fühlen, wenn Matze Koch sagt: “Ich bin schon hier.”

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