Wenn schon nicht die schwarze Fifa-Karte, dann sollte es für Rafal Gikiewicz mit dem Tor des Monats klappen

Ich habe mich gestern wahnsinnig für Rafal Gikiewicz gefreut, dass er von der Sportschau in die Auswahl zum Tor des Monats Oktober genommen wurde. Es wäre toll, wenn das für ihn klappen würde (stimmt hier ab!). Wobei es natürlich kein besonders schönes Tor im Sinne von “künstlerisch wertvoll” war. Hier steht im Vordergrund, dass es nicht von einem Feldspieler erzielt wurde. Hoffentlich bemerken diesen Umstand viele Zuschauer. Nachdem es schon nicht mit der schwarzen Karte bei Fifa geklappt hat, wäre das eine tolle Belohnung für den Union-Keeper.

Screenshot: Sportschau

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Denkmal und Legenden.

Vor dem Stadion steht seit heute ein Denkmal, das an Unions größten Erfolg erinnert – den FDGB-Pokalsieg von 1968. Einige der Männer, die damals gespielt haben, waren mit dabei, als das Denkmal enthüllt wurde. Sie sahen nicht aus wie Menschen, die finden, man müsste ihnen eines setzen. Dafür sind sie zu bescheiden, dafür ist es dann doch nur Fußball. Aber glücklich sahen sie aus. Wie kleine Jungs, die den Marmeladentopf stibitzt haben. Und vielleicht denken sie heute Abend kurz vor dem Schlafengehen, dass das doch ziemlich lässig ist.

Manchmal muss es der Sportplatz sein.

Wiese, Tore, Eckfahnen, Trainerbänke und Geländer zum Festhalten. Mehr ist gar nicht nötig. Der Friedrichhagener SV hat mich gestern daran erinnert, wie der Fußball bei Union war, bevor wir drüben in der Alten Försterei zu bauen anfingen. Nein, ich möchte nicht zurück in die Oberliga, aber trotzdem mag ich solche Sportplätze wie den in Friedrichshagen, wo alles ist, wie es soll, und ich mich mühelos zurechtfinde. Jungs und Mädels – es war toll bei euch. Danke!

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Wir können nur selbst bestimmen, wenn wir erfolgreich sind. Ansonsten bestimmen andere über uns.

Es gab auf der Mitgliederversammlung gestern Abend im Velodrom zwei Reden, bei denen ich genau zugehört habe und mal kurz den Feiermodus abgeschaltet habe. Die erste war die von Dirk Zingler. Wer erwartet hätte, dass der Präsident einfach nur Stichwortgeber für Applaus und Jubel sein wollte, sah sich getäuscht. Denn Zingler nutzte den Moment, um den über 3.500 Unionern direkt ins Gewissen zu reden und uns auf etwas vorzubereiten, wofür vielleicht einige von uns noch nicht bereit sind.


Foto: Matze Koch

Im Kern sagte der Präsident, dass Union als Verein nur eine Chance hat, seine Werte zu verteidigen und den Fußball zu leben, wie wir das wollen, wenn Union auch erfolgreich ist. Sportlich (Zingler erwähnte das Ziel Top20 von Deutschland) und auch kommerziell. Hier spielte er wahrscheinlich auf den schnellen Zufluss von Kapital durch Investoren im Fußball an, der Union selbst bei moderatem Wachstum jedes Jahr im Vergleich zur Konkurrenz zurückwirft. Worum es dem Präsidenten mit einer Erfahrung von zwölf Jahren im Amt geht: Er weiß, dass er nur Gehör findet, wenn er aus einer Position der Stärke und des Erfolges spricht.

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Zum Geburtstag: Mehr Musik!

Fußball und Musik gehören zusammen, nicht nur bei Union. Dennoch scheint der 1.FC Union Berlin ein besonderer Quell der Inspiration für Musiker zu sein. Kürzlich erschien die Union-Doppel-CD „Unsre Liebe – Unser Stolz“ im John-Silver-Verlag. Lieder von, für und mit Fans. Martin Miersch, der das Projekt maßgeblich betreut hat, erzählt, wie sie zustande kam.

Union-CD

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