Akaki Gogia soll zu Union kommen, indem er zuerst an Dresden verkauft wird

Bild (ohne Bezahlschranke gibt es den Text bei der BZ) wartet heute mit einem auch für Union in der Art neuen Deal auf, bei dem am Ende die Verpflichtung von Akaki Gogia steht. So würde laut Bild Dynamo Dresden die Kaufoption ziehen und ihn für 750.000 Euro von Brentford kaufen und gleich an Union für mehr Geld weiterverkaufen. Ich habe keine Ahnung, wie das mit den Statuten des DFB und der DFL bei Transfers funktioniert, dass ein Spieler in der gleichen Transferperiode gekauft und wieder verkauft wird. Dass er zum Trainingsstart am 24. Juni mit einer Gastspielgenehmigung bei Union antritt, hat allerdings weniger mit dem ungewöhnlichen Transfer zu tun, als vielmehr damit, dass die Verträge gewöhnlich bis zum 30. Juni laufen und er bis dahin noch Leihspieler bei Dynamo Dresden ist.

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Eine Woche zum vergessen oder lernen

Union macht in Düsseldorf kein gutes Spiel, führt trotzdem 2-0, nur um am Ende nur mit einem Unentschieden dazustehen. Frustrierend ist eins der netten Adjektive, mit denen man diesen Nachmittag zusammenfassen kann.

Was hatte Jens Keller mit diesem Spiel vor? Photo: Tobi/unveu.de


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Alle Torhüter haben Manuel Neuer als Vorbild, aber bei Jakob Busk sieht man es auch im Spiel

Jakob Busk steht etwas mehr als ein Jahr nach seinem Wechsel zu Union im Fokus. Dazu trägt das 0:0 in Dresden bei. Ein Spiel, in dem er da war, wenn er gebraucht wurde. Sowohl Morgenpost als auch Kurier widmen dem Dänen ein Porträt. Ich mag diesen Ansatz, dass er Manuel neuer als absolutes Vorbild für das Torwartspiel nennt. Das ist wenig überraschend, denn den Münchner Keeper nennt wahrscheinlich jeder Torhüter als Vorbild (bei AFTV haben das im Sommer alle 3 Union-Keeper getan). Aber wenn man sich Busks offensives Torwartspiel anschaut, wird schon klar, dass er das auch wirklich so meint.

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Für Benny Köhler wird es eng mit einem Comeback in dieser Saison

Bei Union bewegt es sich gerade sehr gemächlich Richtung Wochenende, an dem am Sonntag die Partie in Dresden stattfindet. Und während die Profis bei Union auf Kunstrasen trainieren …

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Die sinnlose Kollektivstrafe gegen Dresden betrifft doch nicht das Spiel gegen Union

Heute ist der letzte Tag der Transferperiode. Deadline Day wie es hyperventilierend bei Sky heißt. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir aus Unionsicht heute an den Fingernägeln knabbern müssen.

So aktiv wie dieses Jahr war Union lange nicht im Winter gewesen. Sebastian Polter ist gekommen. Verlassen haben den Klub: Christopher Lenz (Leihe nach Kiel und spielte am Wochenende im ersten Pflichtspiel 90 Minuten durch), Sören Brandy (Bielefeld), Christopher Quiring (Rostock) und Collin Quaner (Huddersfield). Mir reicht das und ich sehe weder bei möglichen Abgängen noch bei Zugängen wirklich Handlungsbedarf.

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Dresdens Option, die Blocksperre gegen Union abzuwenden und Collin Quaners Ausflug

Bild/BZ berichten, dass Collin Quaner gestern am freien Tag mit dem Flugzeug unterwegs war. Das kann damit zu tun haben, dass er tatsächlich nach der Verpflichtung von Sebastian Polter als Mittelstürmer den Absprung sucht und nicht erst möglicherweise eine Halbserie bei Union auf der Bank sitzen möchte. Es kann aber auch einfach sein, dass er zum Einkaufen geflogen ist oder Freunde/Familie besucht hat. Eine Bestätigung gibt es jedenfalls noch nicht. Aber wundern würde mich ein Wechsel des Angreifers nicht.

Collin Quaner im Test gegen Wehen-Wiesbaden, Foto: Matze Koch

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Warum die mögliche Blocksperre für Dresden gegen Union eine sinnlose Strafe ist

Jens Keller hatte zum Ende des Trainingslagers ein Fazit gezogen und darin aus meiner Sicht ein paar wichtige Dinge gesagt:

  • Benny Kessel kann vielleicht nächste Woche wieder ins Training einsteigen, aber bei Maxi Thiel und Fabian Schönheim sieht das nicht nach einer schnellen Heilung aus
  • bei Sebastian Polter dürfte die Gewöhnung an das Keller’sche Trainingspensum und die Abstimmung der Laufwege noch etwas Zeit in Anspruch nehmen
  • Als Führungsspieler sieht er Toni Leistner, Felix Kroos, Steven Skrzybski und Sebastian Polter
  • Und als wichtigstes: Keller möchte die beste Rückrunde aller Zeiten aus der vergangenen Saison (32 Punkte) toppen

Jens Keller beim Testspiel gegen Wehen-Wiesbaden, Foto: Matze Koch

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Fürth-Fluch? Jens Keller hat bisher noch jede alte Negativ-Serie gebrochen

Heute um 13.30 Uhr findet die letzte Spieltagspressekonferenz des Jahres statt (live auf AFTV). Sollte Jens Keller nach der ausbaufähigen Heimserie gegen Fürth gefragt werden (6 Spiele, 6 Niederlagen seit dem Aufstieg 2009) weiß ich jetzt schon was Jens Keller antworten wird: “Da war ich noch nicht hier. Das interessiert mich nicht. Ich schaue nach vorne und nicht nach hinten auf Dinge, die ich nicht mehr beeinflussen kann.”

Jens Keller beim Training am 13. Dezember, Foto: Matze Koch

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Fehlstart? Noch ist Union im Pokal nicht ausgeschieden

Fehlstart. Nicht funktionierendes Umschalten im Mittelfeld. Zu viele, zu einfache und kuriose Gegentore. Das ist das, was ich heute als Analyse aus den Berliner Medien mitnehme. Und der einzige Lichtblick? Collin Quaner.

Damir Kreilach, Felix Kroos und Jakob Busk nach dem Abpfiff, Foto: Matze Koch

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Collin Quaner, ich habe nie an Dir gezweifelt

Was dieses 2:2 gegen Dynamo Dresden wert ist, werden wir wohl erst in den nächsten Spieltagen wissen. Ich bin im Moment etwas unentschieden. Einerseits die ersten 30 Minuten, in denen Dresden absolut überlegen war und Union so auftrat wie in der vergangenen Saison, wenn Bobby Wood nicht spielen konnte. Dann andererseits der Wille, sich in diese Partie zu beißen und sich nicht in ein sinnloses Ballbesitzspiel in der eigenen Hälfte zwingen zu lassen. Und dann aber wieder ein kapitaler Abwehrbock (sorry, Fabian Schönheim, aber Lumpi Lambertz vor dem 2:2 war Dein Mann).

Collin Quaner nach seinem Tor zum 2:1, Foto: Matze Koch

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