Solange noch alles schön ist

Jetzt aber schnell, bevor der Ernst des Lebens wieder losgeht: Die Fotos vom Testspiel gegen Bröndby IF, und einmal ganz lieb Simon Hedlund hinterherwinken, bitte!

Man kommt zu nichts. Aber hier: Die Nickis!

Die Mannschaft und sogar der Manni sind längst im Trainingslager, da habe ich es dann doch noch geschafft, die Trikot-Vorstellungsfotos vom Wochenende zu sortieren. Und ja: Spielfotos kommen womöglich auch. Hoffentlich. Es tut mir leid. Manchmal dauert´s etwas länger. Aber alleine für das Gesicht von Marvin Friedrich lohnt es sich. Soviel “Gottseidankbinichzuhause” sieht man sonst nur bei Menschen, die am Ende des Urlaubs mit ihrem Gepäck wiedervereint in Tegel stehen und schwören, niemals wieder irgendwohin zu fliegen.

 

Momentaufnahme

Als wir uns am Sonnabend getroffen haben, um das neue Mannschaftsfoto zu machen, war uns allen klar, dass unser Saisonsabschlussfoto wahrscheinlich sehr anders aussehen wird. Nehmen wir das hier also mal als eine Momentaufnahme, die einen Augenblick der Veränderung zeigt. Da sind die Jungs, mit denen wir aufgestiegen sind. Dann die, die wir jetzt noch ganz allgemein “die Neuen” nennen. Und mit Glück sehen wir auch schon die, die einmal unsere allererste Bundesligamannschaft werden. Wenn man es so betrachtet, sind´s gar nicht mehr so viele Leute, finde ich.

Freut ihr euch auch schon alle so?

Galerie

Diese Galerie enthält 62 Fotos.

Wenn drei Ü-Wagen von Rundfunkanstalten am Trainingsplatz stehen, weißte, dass es jetzt sachte ernst wird. Das erste öffentliche Training nach der Sommerpause, die Mannschaft ist fast komplett, und wir gewöhnen uns alle an den Gedanken, beim Kicker unter “Bundesliga” zu … Weiterlesen

Die wahrscheinlich längste Saison, an der ich je teilhaben durfte.

Letztes Heimspiel, aber vielleicht auch nicht. Also noch nicht verabschieden, nicht von Spielern, nicht von Träumen. Das ist sehr ungewohnt um die Jahreszeit. Ich kuck´ noch mal den epischen Torjubel von Sebastian Polter und überlege, ob Manuel Schmiedebach in echt ein Zauberer ist. Ja, oder? Prima. Dann machen wir mal weiter.

Sebastian Polter ist zurück, und den Rest möchte ich gerne vergessen.

Das Allerschlimmste ist: Ich mag Steffen Baumgart. Ich fand ihn als Spieler gut, ich bewundere, was er als Trainer in Paderborn geschafft hat. Die Sache ist bloß, dass ich An der Alten Försterei immer gewinnen will. Immer. Immer. Immer. Paderborn vor Steffen Baumgart war nicht ernst zu nehmen. Eine Quatschmannschaft mit Quatschtrainern und Quatschfußball. Das hätte von mir aus gerne so bleiben dürfen. Heute waren sie gut, und vor allem besser als Union. Und es regt mich wirklich auf, das zugeben zu müssen.

Das erste rot-weiße Frauenteam und mehrere glückliche Zufälle.

Wusstet ihr, dass es beim 1.FC Union Berlin schon 1969 erstmals ein Frauenteam gab? Das wissen weltweit so wenige Leute, dass es nicht mal in der Wikipedia steht. Während es in der DFB-Hälfte des Landes bis Ende der 1970er Jahre verboten war, duften in der anderen, der vom Deutschen Turn- und Sportbund regierten Hälfte Frauen durchaus Fußball spielen. Auf einem anderen Blatt steht, wie ernst dieser Fußball genommen wurde, sagen die Frauen rückblickend. Aber immerhin war´s nicht verboten. Und so taten sich eine Handvoll Studentinnen des Instituts für Lehrerbildung in Köpenick zusammen und gründeten ihr Team.

Das Union-Frauenfußballteam von 1969 beim 11mm-Festival 2019

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Das beste Filmfestival von janz Berlin.

Endlich März, endlich 11mm! Das beste Filmfestival von janz Berlin geht am Donnerstag, 21. März 2019, zum inzwischen 16. Mal an den Start. Während anfangs alle dachten: Naja, Fußballfilme – so viele gibt´s ja nicht, da sind wir in drei Tagen durch – ist inzwischen klar, dass das Genre für beinahe jedes Format geeignet ist. Egal, ob Spielfilm oder Dokumentation, Serie oder Kurzfilm, Komödie oder Drama – es lässt sich mit Fußball erzählen. Deshalb entstehen alljährlich neue Fußballfilme, und die handverlesene Auswahl daraus zeigt 11mm.

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Solange es keine Eleganzpunkte gibt, reicht mir ein dreckiger Heimspielsieg.

Dass die Aufregung zunimmt, wenn mehr als die Hälfte einer Saison rum ist, in der Union so zwischen Platz 2 und 4 pendelt, verstehe ich. Aber es sind Spiele wie das gegen Ingolstadt, die uns immer wieder erden und vor Größenwahn bewahren. Die dann trotzdem zu gewinnen, macht mir eventuell mehr Spaß, als die Fußballschönheitskommission erlaubt, aber wissta was? Is´mir egal.