Nach dem Tod eines Unioners gibt es eine Festnahme

Eine wichtige Nachricht von gestern hat nichts mit Sport zu tun: Die Polizei hat einem Bericht der BZ zufolge in Finsterwalde in der Lausitz den Verdächtigen im Fall des Todes des Unioners Karl festgenommen. Karl war am 9. Februar in Pankow erstochen worden. Mehr Details zur Verhaftung des mutmaßlichen Täters gibt es hier: Kurier, Berliner Zeitung, Tagesspiegel, RBB)

Tod eines Unioners

Trauer um ermordeten Union-Fan bei der Andacht wenige Tage nach der Tat, Foto: Jan Hollants

Zum Sport

In Bild/BZ kommt heute Felix Kroos zu seiner Vertragssituation, seiner Rolle in dieser Saison und Unions Ausgangslage zu Wort – und beantwortet alle Fragen mit der Lakonie, die man von ihm kennt.

Anlässlich des bevorstehenden Abschieds von Fabian Schönheim schreibt die Morgenpost über die Spieler, von denen sich Union im Sommer wohl trennen wird. Dass dafür Eroll Zejnullahu und Marc Torrejón in Frage kommen, ist nichts Neues. Allerdings tut die Überschrift des Artikels (“Union mistet aus”) allen dreien Unrecht. Und bei Union wird man erfreut zur Kenntnis nehmen, dass man sich laut Morgenpost nach den nächsten sechs Spielen “entweder mit dem Aufstieg in die Bundesliga oder mit zwei Relegationsspielen gegen den Erstliga-16.” zu befassen hat.

Podcast

Wir haben gestern den Podcast zum Spiel gegen Dresden aufgenommen, das wir durchaus unterschiedlich wahrgenommen haben. Außerdem reden wir über die Bewertung der Saison insgesamt und darüber, wie Union in die letzte Saisonphase geht. Und schließlich haben wir dort die Gewinner der drei Ausgaben des UNVEU-Magazins ausgelost, die wir euch noch schuldig waren.

Während wir gestern aber noch mit der Rückschau auf das Wochenende beschäftigt waren, geht es bei Union heute schon mit der Pressekonferenz für das Heimspiel gegen Regensburg weiter (12.30 Uhr live auf AFTV).

Liebe für Christopher Trimmel

Im Podcast haben wir gestern auch über Christopher Trimmel gesprochen, dessen Form in dieser Rückrunde nicht ganz so stark ist wie in den letzten Jahren. Die Idee, Trimmel nicht spielen zu lassen, kommt aber trotzdem nicht auf oder wird sofort zurückgewiesen. Und das am allerwenigsten, weil Trimmel Kapitän der Mannschaft ist.

Anerkennung für Trimmel gibt es auch aus seiner Heimat im Burgenland, wo der Rechtsverteidiger zum Sportler des Jahres gewählt wurde (was ihm von Rafal Gikiewicz ein anerkennendes ‘Beton’ einbringt).

Liebe für Christopher Trimmel gibt es aber nicht nur im Burgenland und im Podcast-Studio-Pankow, sondern auch in der Taz. Dort kann man lesen, wie sich jemand über eine Sporthose von Trimmel freut und sie als Glücksbringer ansieht. Was unwahrscheinlicher ist – dass Christopher Trimmel wirklich je diese Hose anhatte oder dass die Waldseite jemals über ein Tennis-Spiel jubelt – bleibt mal dahingestellt.

Und sonst so

Im Berliner Landespokal standen sich gestern TeBe (ohne seine Fanszene, wie der Kurier schreibt) und die VSG Altglienicke (mit Chrissi Quiring; Tagesspiegel) gegenüber. Das bessere Ende hatten im Elfmeterschießen die Charlottenburger für sich (Spielberichte bei Kurier, Morgenpost und RBB).

4 Gedanken zu „Nach dem Tod eines Unioners gibt es eine Festnahme

  1. Bisschen viel konjunktive im Kurier. Also Vorsicht und nicht ungeprüft in afd-srech verfallen. Fall ist traurig genug

  2. Mein erster Gedanke, als ich die das Werbeblatt der BZ las: “Mist, jetzt geht dit janze Jesülze von den pööösen, pööösen Ausländern wieder los …”

  3. @ uli49, Honeypie: vielleicht mal die Realitäten akzeptieren, so traurig sie auch sind, es gibt leider genug (zu viele) Fälle wo Gewalttäter auf freiem Fuß sind und daran sind nun mal Politik und Justiz schuldig, genau diese Ignoranz gegenüber bitteren Realitäten arbeitet dann eben Vorurteilen in die Hände!!!

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