Das Gleiche in Grün(-Weiß)

Gegen Fürth steht für Union heute ein weiteres Spiel an, für das den eigenen Ansprüchen nach eigentlich nur ein Sieg ein akzeptables Ergebnis ist. Und – ohne etwas beschreien zu wollen – würde es mich auch überraschen, wenn es dazu nicht käme.

Spielplan

Der Tabellen-Vorletzte Fürth ist in einigen Punkten Unions letztem Gegner, Regensburg, ähnlich. Wie ‘der Jahn’ weist auch ‘die Spielvereinigung’ eigentlich ganz gute Torschuss-Statistiken aus: Nur eine Mannschaft erlaubt ihren Gegnern weniger Schüsse, nur vier schießen ihrerseits öfter auf das gegnerische Tor.

Allerdings hat auch Fürth Probleme damit, sich aussichtsreiche Chancen zu erarbeiten und dem Gegner ebensolche zu verwehren. Ein genauerer Blick auf Fürths Spiele zeigt, dass man viel zu oft in Situationen schiesst, in denen die Chancen schlecht stehen, tatsächlich zu treffen. Gleichzeitig erlaubt Fürth seinen Kontrahenten deutlich wenige, aber oft sehr gute Chancen.

Der Grund für den Mangel an guten Offensivszenen ist vor allem, dass Fürth trotz einiger ordentlicher-bis-guter Einzelspieler (Gjasula, Aycicek, Narey) keinen Plan hat, kontrolliert ins eigene offensive Zentrum zu spielen. Das Ergebnis sind viele ziellose lange Bälle und Flanken. So kommen die Franken oft nur zu Fernschüssen, wie hier im Derby gegen Nürnberg, die nur zu oberflächlich guten Statistiken beitragen, aber nicht zu Erfolgen.

Die Chancen-Graphik zu Fürth-Nürnberg von 11tegen11 zeigt das Problem der Spielvereinigung: viele schlecht gewählte Abschlüsse.

Defensiv versuchte Fürth etwa gegen Abstiegskontrahent Kaiserslautern mit zwei Viererketten die relativ viel Raum zwischen sich ließen recht passiv zu verteidigen. Das gelang schon vor den drei Toren von Anderson in schneller Folge nicht besonders. Ob dabei der aus der Vertragslosigkeit geholte Roberto Hilbert viel helfen kann, bleibt abzuwarten. Auch Union sollte in der Lage sein, zwischen Abwehr- und Mittelfeldreihe Räume zu finden, die Außen (Hedlund und wieder Skrzybski?) könnten sich dort anbieten und mit Hartel oder den Außenverteidigern kombinieren.

Was auch immer wirklich passiert, dank der Verkleinerung des Gästeblocks wird sich das Geschehen in einem vollen Stadion abspielen:

Die Vorberichte der Berliner Medien:

Neues vom DFB

Während es für den DFB weiter schlechte Neuigkeiten gibt…

berichtet die DFL, zusammen mit dem Verband ‘offen und kontrovers’ mit Fanvertretern diskutiert zu haben. Einig war man sich dort demnach immerhin über die Beibehaltung von Stehplätzen.

Und sonst so

Die Berliner Zeitung trägt etwas zur Rubrik Einmal Unioner, immer Unioner bei und berichtet von Daniel Schulz Bemühungen bei Viktoria.

Und wo wir schon bei Spielern sind, die Daniel heißen – wer vor dem Spiel noch ein wenig Zeit hat, mag sich vielleicht an dieser Spielerei beteiligen (gern auch hier in den Kommentaren):

Meine Variante:

2 Gedanken zu „Das Gleiche in Grün(-Weiß)

  1. Als Julian kann ich wohl (noch) keine Mannschaft zusammenstellen, aber das ändert sich ja gerade Dank Draxler, Brandt & Co. Also vielleicht dann in zehn Jahren…

  2. Pingback: Es liegt an uns, dass Reinhard Mecky Lauck nicht vergessen wird | ***textilvergehen***

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