“Auch im Verein sagt man mittlerweile: ‘Das gewinnen wir trotzdem.’ Wir denken über keine einzige Serie nach.”

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Nürnberg (Konserve gibt es auf AFTV) ging es vor allem Serien. Jens Keller zeigte sich sehr bemüht, zu erklären, wie wenig ihn Serien interessieren. Aber letzten Endes würde ich es so interpretieren, dass ihn vor allem negative Serien wenig interessieren. Negative Serien, die sich in Köpfen festsetzen, um es mal genauer zu sagen. Deswegen sagte er durchaus mit Stolz, dass diese Serien in der Mannschaft mittlerweile keine Rolle mehr spielen. “Auch im Verein sagt man mittlerweile: ‘Das gewinnen wir trotzdem.’ Wir denken über keine einzige Serie nach.”

Screenshot: AFTV

In der sowieso sehr unterhaltsamen Pressekonferenz ließ Jens Keller noch eine Bemerkung mit Hinblick auf den übernächsten Gegner fallen: “Ich gehe davon aus, dass es eventuell so sein könnte, vielleicht, so wie man es aus der Presse entnimmt, dass wir eh auf eine andere Mannschaft beziehungsweise einen anderen Trainer treffen könnten.” Seit der Entlassung der sportlichen Leitung und Installation von Horst Heldt bei Hannover schwingt die Trainerentlassung mit.

Zum Thema Hannover passt auch diese Ankündigung für alle, die nach Hannover fahren:

Bei den verletzten und angeschlagenen Spielern zeigt sich folgendes Bild laut Jens Keller: Toni Leistner ist im Training umgeknickt, aber wieder voll dabei. Jakob Busk soll nächste Woche wieder voll ins Training einsteigen. Bei Kristian Pedersen ist geplant, dass er Mitte der nächsten Woche einsteigt und hoffentlich im Testspiel gegen Empor mitmachen kann.

Das schreiben die Berliner Medien:

Der Kurier und der RBB schreiben von der guten Laune bei Union und von reservierten Hackepeterschrippen.

In der Morgenpost gibt es ein Interview mit Christian Beeck. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich immer etwas genervt davon bin, wenn er etwas über Union sagt. Nun ist also alles toll, was aus seiner Sicht vor einiger Zeit noch komplett falsch war. Ich kann mit solchen extremen Sichten wenig anfangen. Sicher war im Nachhinein vieles nicht optimal. Aber ich würde es so sagen: Vor 2 Jahren war nicht alles schlecht und jetzt ist nicht alles rosarot. Denn letzten Endes war der Bruch vor über 2 Jahren die Basis für die Entwicklung, die wir heute sehen.

Zum Vergleich Christian Beecks Sicht von vor 1,5 Jahren in der BZ: “Union verbrennt viel Geld für Mittelmaß”

Twitter: @sirhenry33

Außerdem gibt es von Nürnberger Seite zwei nette Geschichten über Union

  • Auf der Seite des 1. FC Nürnberg gibt es ein Interview mit Wumme, unserem Stadionmusik-Unterhalter
  • Auf der Seite Clubfans-United.de geht es im Interview mit Union-Anhängerin Nadine Hornung um die Frage, warum sich Nürnberg und Union so unterschiedlich entwickeln

Und sonst so?

Christopher Lenz hat schon wieder getroffen.

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