Generationswechsel auf der Waldseite: Abschied von einem Capo

Trainer Urs Fischer hat auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (AFTV) gesagt: “Wir müssen wachsam sein und dürfen dem Ball nicht den Rücken zukehren.” Bei allem Respekt, den der Coach dem Gegner entgegenbringt, so drängte er doch darauf, dass Union vorwärts verteidigt und Chancen kreiert. Klar ist, dass Union sich nicht in eine Situation drängen lassen darf wie in den letzten 20 Minuten beim letzten Spiel in Mainz. Das nannte Fischer auch beinahe 2 Wochen später noch als Warnung. Definitiv ausfallen werden für die Partie neben dem Langzeitverletzten Andy Gogia auch Suileiman Abdullahi und Joshua Mees.

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Neven Subotic: “Ich habe immer eine Monatskarte”

Ist das Spiel nachher gegen den SV Werder Bremen Alltag? Das ist so ein bisschen die Grundthese der Morgenpost, die sagt, dass diese Begegnung mit Blick auf andere Top-Partien an diesem Spieltag (Bayern gegen Leipzig, Dortmund gegen Leverkusen) Bundesliga-Alltag ist. Das mag aus Sicht einer Person, die sich für die Bundesliga im Allgemeinen interessiert sicher stimmen. Wir aber interessieren uns für Union und leben auch dafür. Und auch dort soll es Alltag sein, weil die Partie nicht so emotional überfrachtet sei wie die drei Spiele zuvor (erst gegen Rasenballsport das erste Bundesligaspiel überhaupt, dann das erste Tor in Augsburg und zum Ende der erste Bundesliga-Sieg im Spiel gegen Dortmund). Auf den ersten Blick klingt das plausibel. Aber für mich ist jedes Spiel im Moment wie ein Pokalspiel. Jede Partie fühlt sich wie eine Relegationspartie an.

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Oliver Ruhnert will bald mit Urs Fischer verlängern

Im aktuellen Kicker-Heft wird Unions Manager Oliver Ruhnert viel zum großen Kader befragt. Ich weiß nicht, ob er dazu seit Juni/Juli schon feste Antworten parat hat, denn besonders neu ist das Thema nicht. Aber gleichzeitig gab es natürlich schon intern den Wunsch die Größe bis Transferschluss zu reduzieren. Das hat nicht geklappt und deshalb sind Fragen, wie man nun damit umgeht, sehr berechtigt. Der Manager sagt, dass es vor allem daran lag, dass der Reiz der Bundesliga für die Spieler größer gewesen sei, als es im Zweifel woanders zu versuchen. Und ganz ehrlich: Das kann ich verstehen. Gleichzeitig sagt er aber auch: “Es soll nur bitte auch kein Spieler ankommen und jammern, dass der Kader zu groß wäre, weil jeder Spieler ja auch die Möglichkeit gehabt hätte, nicht Teil des Kaders zu sein.”

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Rafał Gikiewicz wünscht sich Stimmung die ganze Zeit über

Eine Debatte darüber, ob es richtig ist beim ersten des 1. FC Union in der Bundesliga einen Stimmungsboykott zu organisieren, gibt es, seit die Ansetzung von Leipzig als Gegner in diesem Spiel erschienen ist, und spätestens, seit die Fanszene diesen Boykott angekündigt hat. Mit Rafał Gikiewiczs Instagram Post gestern, in dem der Torwart sich wünscht, dass es keinen stillen Protest sondern das ganze Spiel über frenetische Anfeuerung gibt, hat diese Debatte aber gestern noch einmal mehr Dynamik bekommen.

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Liebe Fans, am Sonntag werden wir alle einen historischen Moment erleben! Wir haben in der letzten Saison sehr hart für diesen Moment gearbeitet! Wir alle, auch Ihr! Für alle Unioner ist das ein besonderer Moment! Euer geplanter Boykott in den ersten 15 Minuten ist nicht gut für uns Spieler. Ihr könnt gerne eine Choreo oder sonst etwas machen. Wir Spieler, zusammen mit Euch Fans, müssen unseren Gegnern zeigen, dass das UNSER Platz ist, UNSER Haus! Sie müssen spüren „Wellcome to Hell“, dass es NIE einfach ist gegen uns zu spielen. Fans, das ist meine persönliche Meinung! Ich bin Ausländer und es interessiert mich nicht, wer unser Gegner ist! Ich will einfach nur MIT EURER HILFE gewinnen. Ihr könnt alles machen, aber ein Boykott wird uns nicht helfen. Wir brauchen Eure Euphorie, Eure Gesänge, Eure Anfeuerungen!!! Alles Liebe Euer Giki

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Der Stimmungsboykott gegen Raba ist so berechtigt wie schade

Das Wuhlesyndikat hat gestern angekündigt, beim ersten Spiel des 1. FC Union Berlin in der 1. Bundesliga gegen Raba Leipzig für die ersten 15 Minuten einen Stimmungsboykott einzulegen.

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Die Hall of Fame des deutschen Fußballs ist vor allem eine Hall of Fame des westdeutschen Fußballs

Die Länderspielpause ist endgültig vorbei. Heute beginnt wieder die Zweite Liga. Für Union ist allerdings noch Zeit, erst am Montag geht es in Hamburg gegen den HSV. Das Wuhlesyndikat hat den kleinen Hinweis an alle Hamburg-Fahrer im Programm, sich einen Zehner mehr einzupacken. Es dürfte einen schönen Schal dafür geben.

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Eine Halbzeit ohne Stimmung gegen Darmstadt

Beim Spiel gegen Darmstadt am 1. Dezember wird es in der ersten Halbzeit einen Stimmungsboykott geben. Das kann man in einem Statement lesen, dem sich das Wuhlesyndikat angeschlossen hat.

antoßzeiten

Die Kernforderung des Protests: Fan-freundliche Anstoßzeiten; Photo: Matthias Koch

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Union kreuzt auf dem Müggelsee

Die Mannschaft schipperte gestern zum Saisonabschluss mit Floßen über den Müggelsee. Ich bin etwas neidisch wenn ich die Bilder sehe.

 

Mehr Details und ein sensationell gutes Bild von Dirk Zingler mit der Union-Anglermütze gibt es in BZ/Bild. Noch mehr Bilder gibt es bei union-foto.de

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Floß Ahoi ;) #potd#friends#eisern

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Das war es fast schon mit den Nachrichten von Union. Aber eine gibt es noch: Tugay Uzan hat einen Zweijahresvertrag bei Rot-Weiß Erfurt unterschrieben. Bei 15 Saisontoren in der Regionalliga verwundert diese Verpflichtung nicht.

Der Tagesspiegel macht eine Auflistung, welche Spieler den Verein wohl verlassen werden. Wirklich überraschend ist das nicht, aber von den Namen her verwundert es, dass die Profis es hier nicht geschafft haben: Martin Kobylanski, Valmir Sulejmani, Mario Eggiman, Björn Jopek und Björn Kopplin. Und eventuell auch noch Sebastian Polter, der aber Union aus anderen Gründen verlassen würde.

Mit Kobylanskis Zukunft beschäftigt sich auch die BZ.

Mit dem Rad zum Stadion

Da die S-Bahn gemeinsam mit dem Rest der Deutschen Bahn von der Gewerkschaft der Lokführer bestreikt wird, dürfte es zum letzten Heimspiel wieder etwas voller werden in Straßenbahn und Bus. Die Gruppe “Mit dem Fahrrad zu Union” bietet als Alternative eine Kolonnenfahrt mit dem Drahtesel. Das ist vielleicht nicht schnell, aber lustig. Und von der Straßenverkehrsordnung gedeckt.

Los geht es am Sonntag um 12.30 Uhr am U-Bahnhof Eberswalder Straße. Weitere Stationen sind:

  • 12:45 Uhr Alexanderplatz (Haus des Lehrers)
  • 13:00 Uhr Frankfurter Tor
  • 13:10 Uhr Ostkreuz (Boxhagenerstr/Neue Bahnhofstr.)
  • Ankunft: 13:45 Uhr Alte Försterei

Wer noch ohne Karte ist. Tickets für das Spiel gegen Braunschweig gibt es mittlerweile auch im freien Verkauf.

Unioner gegen Krebs – Unioner für’s Leben

Am Sonntag gibt es die Aktion vom Wuhlesyndikat zur Unterstützung der Deutschen Knochenmarkspender-Datei (DKMS). Dabei werden rot-weiße Schweißbänder mit den Signets von Lisa Görsdorf und Benny Köhler für je 5 Euro verkauft (ihr könnt natürlich auch mehr geben). Der Erlös geht zu hundert Prozent an die DKMS, um die Analyse der Speichelproben zu finanzieren, die bei der letzten DKMS-Aktion im Stadion abgegeben wurden.

Podcast

Der aktuelle Podcast Teve225 – Ohrwurm aus dem A10-Center ist online. In 90 Minuten diskutieren wir das 3:1 gegen Frankfurt, den Abstiegskampf in der Zweiten Liga und den Abschied von der U23. Hört rein und abonniert den Podcast.

Update

11.00 Uhr Die Hinweise auf die Texte im Tagesspiegel und den in der BZ zur Zukunft von Martin Kobylanski wurden später hinzugefügt.

Teve047 – Karim Benyamina jetzt mit internationaler Klasse

Das 1:0 gegen Düsseldorf wird uns für immer im Gedächtnis bleiben. Des Ergebnisses wegen. Ansonsten ist es sicherlich ein Spiel gewesen, das schnell dem vergessen anheim fallen wird. Darum haben wir uns vor allem um die Besetzung der Sechserposition im nächsten Spiel und über Kenan Sahin unterhalten. Als Gast zugeschaltet haben wir dieses Mal den freien Journalisten Matze Koch, der als einziger deutscher Journalist bei Karim Benyaminas Länderspieldebüt vor einer Woche vor Ort war. Zum Schluss reden wir noch ein wenig mit Martin über seine leichte Kritik an den Ultras von Union, die für einige Aufregung gesorgt hat.

On Air:

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“Dieser Film ist keine Propaganda.”

In seinem Film “Das Rudel” begleitet Regisseur Alexander Schimpke die Ultras vom Wuhlesyndikat an zwei Spieltagen. Der Streifen erhielt letztes Jahr beim Dokumentarfilmfestival in Leipzig eine “lobende Erwähnung” durch die Jury. Nach der Vorstellung des Filmes beim 1. FC Union Berlin Abend des Fußballfilmfestivals 11mm kamen einige Fragen auf, die wir an Alexander Schimpke weitergereicht haben.

An Ihrem Film „Das Rudel“ wurde bemängelt, dass es kein richtiger Dokumentarfilm sei. Es wird vorgeworfen, dass Sie sich zum Sprachrohr derjenigen machen würden, die Sie porträtierten. Wie stehen Sie dazu?

Zuerst würde ich gerne wissen, wer das wo festlegt, was ein richtiger Dokumentarfilm ist?! Aber im Ernst: Ich denke, dass dieser Film ein authentisches Bild der Szene ist. Er zeigt, wie diese Szene funktioniert und welche Bedürfnisse bedient werden. Und das war mir auch wichtig, dass der Film dieses authentische Bild ist. Aber das heisst noch lange nicht, dass dieser Film Propaganda ist, oder ich ein Sprachrohr bin. Ein Sprachrohr gibt die Meinug anderer wieder. Wenn ich aber aus 2 Millionen Möglichkeiten, wie man diesen Film gestalten kann, eine Möglichkeit auswähle, dann steckt da sehr wohl eine eigene Meinung und Haltung dahinter. Alles in diesem Film beruht auf Beobachtungen, Überlegungen und Entscheidungen, die ich mit meinem Team zusammen getroffen habe. Und natürlich ist dieser Film dann ein Ausdruck meiner Sicht auf die Dinge. Und auch wenn ich aus einer anderen Perspektive erzähle, heisst das ja nicht, dass ich als Autor nicht mehr existiere. Es kam ja auch keiner und hat gesagt “Schreib drei Zeilen zu Gewalt und dann bitte nur noch von Fahnen und Auswärtsfahrten!”. Natürlich gibt es auch Dinge, die ich außen vor lasse. Aber wenn ich einen Film mache, muss ich mich immer irgendwie beschränken – und zwar auf das, was ich als wesentlich empfinde. Dass ich eine Sympathie für die Leute habe, mit denen ich es zu tun hatte, das steht außer Frage. Aber dass man merkt, dass hinter diesem Film ein Autor steht, der die Leute mag, mit denen er es zu tun hat, das ist für mich kein Verbrechen.

Ich glaube auch, dass es ein Missverständnis ist, wenn es um Dokumentarfilme geht, dass diese so weit wie möglich objektiv sein müssten. Mir geht es beim Filmemachen darum, auch beim Dokumentarfilm,  meine persönliche Sicht auf die Dinge zu vermitteln. Ich meine jetzt nicht, dass ich irgendwelche Lügen oder Unwahrheiten auftischen will. Aber es gibt eben auf alles eine unterschiedliche Sicht.

Sie haben den Film voriges Jahr auf dem Dokumentarfilmfestival in Leipzig vorgestellt. Wie waren die Reaktionen dort?

Also erstmal habe ich es als eine sehr große Ehre empfunden, dass wir dort im Deutschen Wettbewerb laufen dürfen. Was bis zu mir durchgedrungen ist, war in der Regel positiv. Das war zum Teil richtig schön von den Reaktionen. Natürlich habe ich auch Kritik bekommen, aber ich fand das absolut im Rahmen. Ich habe auch nicht den Anspruch, einerseits unfehlbar zu sein, und anderseits will ich es ja auch nicht allen recht machen. Ein bißchen ätzend war es dann, im Nachhinein die Berichterstattung zu verfolgen, wenn man merkt, dass da Leute versuchen, einen vorsätzlich runter zu machen, mich zu diskreditieren mit falschen Zitaten oder völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen – mir aber gleichzeitig dokumentarisches Versagen vorzuwerfen. Das finde ich schon sehr komisch. Aber wenn sich einer empört, dass ich die vedreckten Züge bei Auswärtsfahrten unterschlagen würde, dann denk ich mir auch: Meine Güte, hat der mal aus Versehen im falschen Zug gesessen? Ich glaube, für manche sind die Leute aus dem Film und ihr Verhalten einfach nur Pöbel. Mehr nicht. Und dann ist dieser Film natürlich eine Provokation.

Der Film wird durch eine Stimme aus dem Off begleitet, Gesprochen von einem Mitglied der Ultravereinigung. Dadurch entsteht der Effekt, dass man meint, die „innere Stimme der Ultras“ zu hören. Wie ist der Text für die Off-Kommentare entstanden? Waren die Ultras daran beteiligt?

Der Text ist so entstanden, dass ich Gespräche mit den Ultras geführt habe, die ich aufgezeichnet habe. Ich habe dann den Text geschrieben und mich orientiert an Aussagen, die ich wichtig fand oder die mich berührt haben. Die Art, wie sich die Leute ausdrücken, war natürlich sehr unterschiedlich. Daraus konnte man nicht eine Textfigur machen. Ich habe also nicht 1:1 übernommen, sondern neu getextet und dabei mit Kernaussagen oder einzelnen Formulierungen gearbeitet, die ich eben aus den Interviews hatte. Der Text ist in dem Sinne also keine wirkliche Collage. Und wie schon gesagt, mir war es aber sehr wichtig, dass der Text von den Protagonisten als echt empfunden wird, dass sie sagen können: “Ja, wir können uns darin wiederfinden.” Da ich nicht aus Berlin komme, war alles in Hochdeutsch geschrieben, abgesehen von bestimmten Redewendungen, und der Sprecher hat den Text dann sozusagen zurück ins Berlinerische übersetzt.

Im Film nimmt man die Ultras in ihrer Selbstsicht wahr. Die Kamera nimmt meistens die Blickrichtung des Capos ein. Warum haben Sie auf Szenen von der Vorbereitung der Chroreographien, von Diskussionen oder Konflikten verzichtet? Dem Zuschauer wird es dadurch ja nicht sehr einfach gemacht, das Geschehen einzuordnen.

Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen wollte ich den Film auf einen Spieltag reduzieren. Auch weil ich zum Beispiel bei vielen der englischen Hooligan-Filme den Eindruck hatte, dass es nicht funktioniert, diesen wöchentlichen Rhythmus, die ständige Wiederholung dramaturgisch zu verarbeiten. Ich dachte, die Emotionen, um die es geht, die liegen ja in jedem einzelnen Spiel, wie eine Essenz. Warum sollte ich das wieder verdünnen?

Diskussionen oder Konflikte sind, glaube ich, vor allem dann spannend, wenn es um eine Entwicklung geht, an der man teilhaben kann als Zuschauer. Aber das Thema war das eben nicht, dass jetzt die Entwicklung Einzelner oder einer ganzen Gruppe beobachtet wird über eine gewisse Zeit. Und ein wichtiger Grund ist, dass eine Kurve ihre Anziehungskraft durch das Raue und Martialische entwickelt, was ich eben filmisch unterstreichen wollte. Und das führt dann zu einer bestimmten Form, die dieser Film nun hat. Ich wollte mich konzentrieren auf bestimmte Aspekte und diese filmisch, mit gestalterischen Mitteln, darstellen. Und ich gehe gleichzeitig von einem mündigen Zuschauer aus, der seine eigene Meinung hat und sehr wohl in der Lage ist, das Gesehene zu reflektieren und sich seine Gedanken dazu zu machen, ohne dass man ihm zehnmal die Moral von der Geschichte vorkaut.

Würden Sie heute den Film genauso schneiden oder in bestimmten Punkten ändern, und wenn ja, in welchen?

Die Frage ist ein Jahr zu früh… Jetzt ist das alles noch frisch und man hat ja alles aus bestimmten Gründen gemacht. Und ich finde es richtig, wie wir es gemacht haben. Aber wie gesagt, wir sind jung und nicht unfehlbar. Vielleicht schaut man in einem Jahr wieder mal den Film und sagt, das und das vielleicht ein bißchen anders. Aber jetzt würde ich sagen, dass ich es es genauso machen würde.

Bisher wurde der Film einmal in Leipzig und einmal in Berlin gezeigt. Wird es eine weitere Verwertung geben? Aus den Reihen der Fans wird zum Beispiel stark nach DVDs zum Kaufen gefragt. Kann man damit rechnen?

Wir dürfen den Film noch am 16. April in Hamburg und danach in Linz auf Festivals zeigen, was mich sehr freut. Vielleicht kommt noch was hinterher. Das muss man sehen und wäre natürlich schön. DVDs sind leider nicht möglich, weil wir dafür Lizenzgebühren zahlen müssten für bestimmte Fremdrechte, wie zum Beispiel Archivmaterial oder Musik. Und das Geld haben wir leider nicht. Es freut mich natürlich, wenn es den Wunsch gibt. Nur leider muss ich da enttäuschen…