Die DFL-Versammlung entscheidet heute über Geisterspiele, aber das bedeutet noch nicht, dass sie auch stattfinden

Heute findet die Liga-Versammlung statt, die wegen der politischen Entscheidungen der vergangenen Woche auf diesen Donnerstag verlegt wurde, um so auf Basis der landesweiten Bestimmungen zur Eindämmung der Infektionen mit dem neuen Coronavirus abzustimmen, ob und wann die Liga mit Geisterspielen starten kann. Die Position dagegen nehmen Fanvereinigungen ein. Für eine davon, ProFans, spricht Unionfan Sig Zelt. Im Interview mit dem RBB positioniert er sich gegen Geisterspiele. Wobei auch hier neben der emotionalen Ablehnung der Spiele (da sind sich, glaube ich, alle einig) ein wenig der Ausweg fehlt, wie es denn prinzipiell zu halten wäre. Also nicht nur mit der aktuellen Saison, sondern wir reden auch von der nächsten Spielzeit. Diese abbrechen und die nächste nicht beginnen?

Sig Zelt (rechts im Bild) spricht nicht nur für ProFans, sondern engagiert sich auch beim Eisernen Virus. Hier übergibt er am 1.4.2018 mit Sven Mühle den JWD-Pokal für das beste Auswärtserlebnis an den Fanbeauftragen der SpVgg Greuther Fürth, Patrick Brenninger, Foto: Matze Koch

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Ist das Corona-Test-Konzept der Bundesliga vertretbar?

Wenn aktuell darüber nachgedacht wird, wie vielleicht demnächst wieder Fußballspiele in der Bundesliga stattfinden könnten, spielen die dafür notwendigen Testkapazitäten eine entscheidende Rolle. Dabei war zwar zum Teil auch von “Schnelltests” die Rede, ohne dass aber klar ist was für ein anderes, breit zur Verfügung stehendes Testverfahren damit gemeint sein soll. Also kann man sich bisher nur auf die PCR-Tests beziehen, die überall in der Gesellschaft gebraucht werden, um Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus festzustellen. Der Spiegel hat einmal aufgeschlüsselt, wie es mit Kapazitäten dafür aussieht, und was notwendig wäre, um das für den Fußball notwendige Volumen bereit zu stellen.

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#413 – Wenn’s an der Seele juckt

Wir erfreuen uns am neuen Union-Lied "Irgendwann, irgendwann einmal ...", reden darüber wie in schwierigen Zeiten immer gute Sachen bei Union entstehen wie jetzt die Plattform "Wir - Union vereint" und besprechen den Film "Und freitags in die Grüne Hölle".
Ausschnitt aus der Doku "Und freitags in die Grüne Hölle", Bild: Defa Filmstiftung

Ausschnitt aus der Doku “Und freitags in die Grüne Hölle”, Bild: Defa

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Sehnsucht nach der Alten Försterei: Irgendwann, irgendwann einmal …

Ich habe gestern noch länger über den Aufruf der meisten deutschen Ultragruppen nachgedacht, die sich gegen Geisterspiele ausgesprochen haben. Mir geht es gar nicht darum, Geisterspiele zu verteidigen. Ich glaube, dass wir uns alle darüber einig sind, dass Fußballspiele ohne Publikum unserer Auffassung von Fußball widersprechen. Was bietet aber der Aufruf sonst? Die Forderungen bestehen darin, sich sachlich mit der aktuellen Lage auseinanderzusetzen, statt den TV-Geldern nachzulaufen, sich der Kriseninstrumente der Wirtschaft zu bedienen, eine Lösung müsse maximal solidarisch sein und es dürfe keine Krisengewinner geben. Außerdem fordern sie eine grundlegende Reform des Profifußballs, der wirtschaftlich nachhaltig und krisensicher sein soll.

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Dirk Zingler will Kündigungen vermeiden und zieht deshalb Kurzarbeit in Betracht

Uns treibt alle um, dass wir wissen wollen, wann die Beschränkungen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus wieder aufgehoben werden. Vieles lässt sich einfacher ertragen, wenn wir wissen, wann es zu Ende ist. Auch die aktuellen Maßnahmen in Berlin, die uns im Alltag empfindlich behindern. Wir können nicht zur Arbeit, zur Schule und nicht zum Fußball. Doch wir müssen mit der Ungewissheit leben lernen. Nachrichten wie “Keine vollen Fußballstadien in den nächsten 12 Monaten” sind entweder Verkürzungen oder basieren auf Modellberechnungen. Es kann schlicht niemand sagen, wann wir wieder ins normale Leben zurück können und wie das dann aussehen wird.

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