#398 – Hausbesuch bei Thoelke

Union verliert am Ende verdient mit 1:3 in Leipzig. Neben der Spielanalyse widmen wir uns dem Stadionerlebnis und vor allem Stadionsprecher Tim Thoelke länger als manchen vielleicht lieb ist und reden über Auswärtsfahrten mit Kindern.

Stadionsprecher Tim Thoelke bei der Mannschaftsaufstellung, 2017, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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Union hat gezeigt, wie man gegen Leipzig spielt, auch wenn die Partie verloren ging

Es war kurz vor dem Abpfiff, als sich der gesamte Gästeblock warm sang für den Schlusspfiff. Die Mannschaft sollte nach dem 1:3 bei Rasenballsport Leipzig eine lautstarke Anerkennung für ihr Spiel und den Kampf bekommen. Und natürlich ging es auch um den Ehrgeiz, auswärts zu  zeigen, dass wir bei einer Niederlage länger singen, als die Heimfans ihren Sieg feiern. Doch mit dem Pfiff von Schiedsrichter Bastian Dankert donnerte so dermaßen laut Musik los und die LED-Show ging los, wie ich es zuletzt in Elsterwerda in der Disko erlebt habe, dass Ali, der Capo unten im Block, nur die Hand vor das Gesicht legt. Dieser Facepalm fasste das gesamte Stadionerlebnis aus meiner Sicht perfekt zusammen.

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Unions Doktrin bei Spielerverträgen lautet: Unterschreibt für die Bundesliga und Zweite Liga

Das große Thema sind heute Oliver Ruhnerts Aussagen im Trainingslager in Spanien. Der Manager des 1. FC Union Berlin wurde sehr ausführlich zum Thema Kaderplanung befragt. Dabei gab es natürlich ganz klassische Fußballwahrheiten zu hören wie “Unverkäuflich ist überhaupt kein Spieler.” Das bezog sich auf Sebastian Andersson und auch einen potenziellen Wechsel des Angreifers schon in der Winterpause. Gleichzeitig machte der Manager deutlich, dass sich um mögliche Spieler gekümmert wurde, die für wechselnde Profis kommen würden. Alles andere als ein Schattenkader, in dem für jede Position mehrere Kandidaten bereits ins Visier genommen wurden, hätte mich allerdings überrascht.

Manager Oliver Ruhnert im Trainingslager am Ball, Foto: Matze Koch

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