Das Spiel gegen Bremen wird eins mit vielen 1-gegen-1-Duellen

Der Kurier berichtet, dass Union aus Verl Verletzungssorgen mitgebracht hat und meint damit Rafał Gikiewicz und Marcus Ingvartsen. Gikiewicz hatte sich im Pokalspiel ganz am Ende am Knie verletzt und ist für Samstag fraglich. Es wäre das erste Mal in seiner Zeit bei Union, dass der Torwart ein Spiel verletzt verpasst – eine Bilanz, auf die er neulich noch mit Stolz verwiesen hat. Auf diesen Aspekt verweist auch Matze Koch im Kicker.

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Gegen Augsburg könnte Union wieder zu Konterchancen kommen

Das Spiel von Union gegen Augsburg hat ein bisschen schon gestern Abend begonnen, als in Oberschöneweide der erste Teil von “Augsburg Recall” stattgefunden hat.

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Union hat gegen Leipzig eigentlich keine Chance, will aber mutig sein

“Aber es liegt dann schon auch an uns.” Das hat Unions Trainer Urs Fischer gestern dem Standardsatz hinzugefügt, demzufolge Union natürlich in Leipzig Punkte holen will, dafür aber eine Topleistung von sich selbst und keine gute Partie von Leipzig braucht. Das spricht zumindest dafür, dass der Trainer sich und seine Mannschaft auch im vielleicht mit Abstand schwersten Spiel der Saison nicht als Statisten sieht.

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Paderborn könnte Union zu einem Formationswechsel zwingen

Steffen Baumgart ist ein besonderer Unioner, dessen Platz im kollektiven Gedächtnis zu recht ein ganz anderer ist, als es die Daten seiner Union-Karriere vermuten lassen würden: zwei Jahre als Spieler, in einer Zeit, die mit dem Abstieg aus der zweiten Liga endete. Aber schon dass er in diesen zwei Jahren 68 Mal für den Verein spielte, und dabei 23 Tore schoss, deutet an, dass er dabei Eindruck hinterlassen hat. Aber vor allem ist es so, wie die Seite immerunioner.de es beschreibt: “Mit seiner aggressiven und laufintensiven Spielweise wurde er in den Augen vieler Fans zum einzigen Lichtblick dieser Mannschaft auserkoren und erhielt in seinen beiden Spielzeiten die Auszeichnung: ‘Unioner des Jahres’.”

Paderborn 1. FC Union

Steffen Baumgart steht auch 15 Jahre nach seiner Zeit hier als Spieler für Union.

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Christopher Trimmel erklärt Unions Stärken

“Ich sehe keine Chance, dass diese Mannschaft am Ende unter den letzten 3 landet, wenn sie verletzungsfrei bleiben.” Das hat auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auf Schalke heute Abend deren Trainer David Wagner über Union gesagt. Nun ist es ziemlich normal, dass sich Trainer wohlwollend über kommende Gegner äußern, sei es um den Fokus im eigenen Team hochzuhalten oder aus Höflichkeit.

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Doppelt Probleme auf den Außen für Union?

Der SC Freiburg kommt morgen zwar auf einem Champions League Platz stehend an die Alte Försterei. Aber trotzdem fühlt sich dieses Spiel wie eines an, in dem Union durchaus realistische Chancen auf einen Sieg hat. Und der Verlauf sowie die Gegner der gewonnen Spiele von Freiburg bisher sprechen auch zumindest nicht dafür, dass das Spiel eine ganz klare Angelegenheit wird.

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Greuther Fürth ist Duchschnitt

Greuther Fürth ist ausgesprochen durchschnittlich. Weil die Spielverlagerung weder in einer interessanten Situation in der Tabelle ist, noch besonderen Fußball spielt, habe ich – ehrlich gesagt – auch relativ wenig von den Franken gesehen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass es in dem Spiel morgen vor allem auf Unions Leistung ankommen wird, und weniger auf Fürth

Christopher Trimmel

Christopher Trimmel streckt sich, wie Union es morgen tun muss. Photo: Tobi/unveu.de

Spiel-Plan

Will man sich aber trotzdem mit dem Gegner beschäftigen, ist das die Ausgangsposition, in der man sich zur Vorbereitung den Statistiken zuwendet… und bei Fürth kaum etwas bemerkenswertes findet. Nur in Tacklings und abgefangenen Bällen hat Fürth im Ligavergleich Top-Werte. Das spricht immerhin für ein aktives Spiel gegen den Ball. Es wird interessant sein zu sehen, ob sich dadurch in der Tiefe Räume ergeben, die Union attackieren kann.

Eine Kuriosität wirft Fürth aber doch noch auf: In der Rangliste der Schüsse von außerhalb des Strafraums sind die Kleeblätter Zweiter – und in der von Schüssen innerhalb des Strafraums Letzter. Verantwortlich dafür sind vor allem Julian Green, Maximilian Wittek und Tobias Mohr, die je im Schnitt öfter als einmal pro Spiel von außerhalb schießen (Green sogar 2,4 mal alle 90 Minuten). Das ist nicht nur ineffektiv, sondern auch nicht unbedingt die Strategie, die Unions Defensive vor die größten Probleme stellt (weil die größere Probleme mit Mannschaften hat, die versuchen, schnell hinter die Abwehr zu kommen).

Surprise Podcast

Wir haben gestern Abend eine neue Podcast-Folge veröffentlicht. Darin gibt es aber keine Vorschau auf das Spiel in Fürth. Sondern ein Interview mit den beiden New Yorker Unioner*innen Lee und John, die wir hier schon einige Male als die Autor*innen des Eisern NYC Blog erwähnt haben.

Die beiden haben leider in letzter Zeit keine Zeit mehr gefunden, dieses Blog weiterzuführen, waren aber in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Berlin, um Union zu sehen. Ich habe diese Gelegenheit genutzt, mit ihnen darüber zu sprechen, wie man in New York Union Fan wird und ist, und wie man die kognitive Dissonanz aushält, als örtlichen Fußball-Club nur ein Raba-Franchise zu haben.

Etwas ist an dieser Folge allerdings anders als gewöhnlich: Das Interview ist auf Englisch. Auf Deutsch werde ich hier demnächst noch einmal etwas länger darüber, was in dem Gespräch interessantes aufkam, schreiben.

In ungeahnter Geschwindigkeit haben unsere Freunde vom Millernton dieser Episode ihre eigene Version davon folgen lassen, und für das Vor-dem-Spiel-Gespräch zu St. Paulis Partie gegen Heidenheim (nicht die für Union irrelevanteste Begegnung des Spieltags) mit der Heidenheim-Anhängerin Sarah aus Toronto gesprochen.

Einmal Unioner Immer Unioner

Mehr oder weniger gute Nachrichten gibt es in dieser Sektion. Jan Glinker ist mit Nordhausen durch einen Sieg gegen Jena ins Thüringer Pokalfinale eingezogen. Und dort sollte Wacker gegen den SV Blau-Weiß Büßleben 04 oder FSV Preußen Bad Langensalza auch favorisiert sein, den Titel zu gewinnen und sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

Dagegen deutet sich für Sören Brandy an, dass seine Zeit in der Zweiten Liga zu Ende geht. Bei Bielefeld geht es für ihn wohl kaum weiter. In einem Gespräch mit der Neuen Westfälischen spricht er darüber, gern in der Regionalliga noch eine Zeit lang spielen zu wollen. Und dann entweder im Fußball bleiben – oder Lehrer werden zu wollen.

Und sonst so

Für alle, die morgen nach Fürth fahren, könnten sich ein paar Umwege durch fränkische Ortschaften lohnen. Denn der Vorteil eines Spieltags an Ostern ist, dass man dort verzierte Brunnen bewundern kann:

Urs Fischer macht mal wieder Hoffnung auf spielerische Lösungen

Union spielt morgen in Duisburg gegen den MSV, der punktgleich mit Ingolstadt und Sandhausen zwei Punkte hinter Magdeburg auf den Abstiegsplätzen steht.

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Micha Parensen hätte Union fast verlassen

Urs Fischer hat gestern über Carlos Mané die üblichen Dinge gesagt: Dass er sich gut präsentiert habe. Dass es helfe, dass er die Liga schon kennt. Aber auch, dass er noch Zeit braucht, die Automatismen zu lernen. Etwas aufhorchen ließ aber, dass der Trainer auch sagte, dass Mané “doch schon recht gut Hochdeutsch spricht.” Der Schweizer Fischer meint damit wahrscheinlich nur deutsches Deutsch im Unterschied um Schweizer Dialekt. Aber vielleicht wollte er auch betonen, dass sich Mané in Stuttgart keine württembergische Mundart zugelegt hat. Wir werden versuchen, das am Donnerstag zu beobachten.

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“Wir sind in erster Linie der Fußballverein”

Daran, dass die Konzentration des Vereins in dieser Woche in erster Linie auf dem Spiel in Aue und erst dann auf dem Weihnachtssingen liegt, ließen gestern in der Pressekonferenz zum Spiel weder Trainer Urs Fischer noch Sprecher Christian Arbeit einen Zweifel. Und wenn Arbeit sagt, dass Union “in erster Linie der Fußballverein” sei, ist das nichts neues. Die Vorbereitungen für das Weihnachtssingen morgen Abend sind aber natürlich trotzdem voll im Gang.

weihnachtssingen

Wenigstens der Rasen im Stadion hat eine weiße Auflage; Photo: Matthias Koch

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