Coronavirus: Niemand kann ernsthaft vorhersagen, wie es nun für Union weitergeht

Die Verlegung des Spieltages und damit die Absage an Geisterspiele durch die DFL war eine richtige Entscheidung, weil die Ausbreitung des Coronavirus auch vor der Bundesliga nicht Halt gemacht hat. Aber die Clubs taten sich schwer. Vielleicht war es gestern im Großen eine ähnliche Situation wie für Dirk Zingler und Union am Dienstag. Von außen sah es merkwürdig zaudernd bis ignorant aus. Aber isoliert für den eigenen Bereich ergab alles Sinn. Natürlich ist der Profibereich aber nicht isoliert.

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Mannschaft und Vereinsmitarbeiter hatten sich gestern laut Bild schon den Film über die acht Tage im Mai angeschaut, den wir alle ab 30. Oktober kaufen können. Ich kann mir schwer einen stimmungsaufhellenderen Streifen als den vorstellen. Noch einmal diesen Wahnsinn durchleben. Großartig. Aber wahrscheinlich haben wir sowieso alle unseren eigenen Film im Kopf. Ich habe beispielsweise total irrationale Entscheidungen getroffen, in dem ich mir auf der Rückfahrt von Bochum Karten für das Spiel in Stuttgart gekauft habe, ohne zu wissen wie ich hin oder zurück komme und selbstverständlich ohne Urlaub zu haben. Bei der Arbeit habe ich dann um zwei Tage Urlaub gebeten. Mit dem Zusatz “Sonst muss ich leider kündigen.” Keine Ahnung, ob das so ernst genommen wurde, wie ich das in dem Moment gemeint hatte. Es gibt solche Nur-einmal-im-Leben-Momente, auf die ich niemals verzichten würde. Und ich bin bis heute froh, das alles getan zu haben. Ich bin sehr gespannt auf den Film am 30. Oktober.

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