Florian Hübner ist fraglich aber Marc Torrejón ist eine Option

Die Zeit der Saison, in der wir uns jetzt befinden, ist klassischer Weise die für Restprogrammvergleiche. Einen anderen Ansatz, sich der Schlussphase der Saison zu nähern, wählt der Zweitliga-Statistiker @LudoUnited, der diese Graphiken zusammengestellt hat. Darin wird die bisherige Saison für jedes Team in Form-Graphen dargestellt, die in jedem Punkt die je letzten fünf Spiele abbilden.

Ich muss sagen, dass ich ein großer Anhänger dieser statistischen Herangehensweise bin, da sie kleinteilig genug ist, Veränderungen dynamisch abzubilden, aber nicht so kurzfristig, durch einzelne Ausreißer-Ereignisse zu sehr entstellt zu werden.

Schaut man sich Union in dieser Graphik an, wird klar, dass die letzten Spieltage tatsächlich die Ergebnis-mäßig schwächsten der Saison sind. Das heißt aber eben auch nicht, dass sich so ein Trend nicht wieder umkehren kann (wie Kölns lustiges zick-zack zeigt).

Auffällig außerdem: Was zur Hölle ist mit Sandhausen passiert?

Weil dieser Spieltag an Ostern stattfindet, gab es gestern einen Tag früher als üblich die Spieltags-Pressekonferenz mit Urs Fischer bei Union.

Dabei stellte Unions Trainer mit Blick auf das Regensburg-Spiel die druckvolle letzte halbe Stunde in den Vordergrund. Ansonsten gab es dort zu erfahren, dass Eroll Zejnullahu für das Spiel in Franken verletzt ausfällt und, vermutlich einflussreicher, Florian Hübner fraglich ist. Die personelle Veränderung in der Innenverteidigung, über die wir im Podcast nachgedacht haben, könnte es also zwangsweise geben. Als erste Option, Hübner zu vertreten, steht wohl Nicolai Rapp bereit (obwohl ausgerechnet in Fürth in der letzten Saison Lennart Maloney zum Einsatz kam). Aber scheinbar ist auch Marc Torrejón eine echte Alternative, obwohl er seit Monaten gar keine Rolle gespielt hat.

Florian Hübner

Florian Hübner nach dem Spiel in Dresden, Photo: Matthias Koch

Die Berliner Medien nach der Pressekonferenz:

Für alle, die mit Autos nach Fürth fahren wollen, ist außerdem dieser Hinweis wichtig. Ich selbst habe mich für den Zug entschieden…

Die Tippspiel-Erinnerung schaut diesmal schon voraus auf das Spiel gegen Hamburg…

Und sonst so

Wer in den nächsten Wochen ein wenig Entspannung mit weniger emotional aufgeladenem Fußball sucht, kann sich anhand der immer lesenswerten Seite Bloody Hell Magazine orientieren, wohin in der Stadt zu gehen sich lohnt.

Dort gibt es außerdem eine Statistik-Seite, mit der sich allerhand Rekorde finden lassen. Zum Beispiel, dass offenbar die Frauen des Wittenauer SC 1910 in der Bezirksliga das einzige Team in Berlin mit ausschließlich Siegen sind. Mit 135:4 haben sie auch das beste Torverhältnis…

Weniger erfreulich (zumindest für ihn selbst) ist, dass Karim Benyaminas Shisha-Bar im Rahmen einer Polizei-Aktion durchsucht wurde (laut Berichten der BZ).

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