“Ich glaube, dass ich eine lange Hose anziehe”

Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, dann war die Pressekonferenz (nachzusehen bei AFTV) die schwierigste Aufgabe, die Co-Trainer André Hofschneider als Vertretung für den erkrankten Sascha Lewandowski zu bestehen hatte. Ganz im Gegensatz zur Arbeit mit der Mannschaft ist das Stehpult mit Mikrofon ungewohntes Gebiet, das der 45-Jährige zu betreten hatte. Er, der so sehr Co-Trainer ist, dass er sagt: “Ich würde sogar den Bus nach Karlsruhe fahren, wenn wir dort spielen würden.”

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Screenshot: AFTV

Was er zum Spiel tragen werde, wurde er gefragt. “Ich glaube, dass ich eine lange Hose anziehe”, sagte Hofschneider mit Blick auf sein traditionell kurzes Beinkleid. Ansonsten ließ er sich gar nicht so viel entlocken. Kontakt mit dem Trainer gebe es nicht und er werde auch nicht von Lewandowski ferngesteuert. Andererseits werde es ganz klar ein Lewandowski-Team in den nächsten vier Spielen zu besichtigen geben.

Ein interessanter Punkt in der Pressekonferenz war die Frage, ob diese Situation für Hofschneider nicht auch eine Chance wäre, sich zu präsentieren. Der Interims-Cheftrainer schaute ein bisschen so, als wollte er antworten: “Ich verstehe die Frage nicht.” Aber er antwortete dann sehr, sehr sachlich: “Dafür habe ich nicht die Qualifikation.” Das stimmt. Ihm fehlt der Fußball-Lehrerschein.

Und doch zielt die Frage in eine Richtung, die der Verein aktuell bedenken muss. Was passiert, wenn Sascha Lewandowski länger als die drei Wochen ausfallen wird? Auf diese Situation sollte man vorbereitet sein, auch wenn sich niemand das Eintreten eines solchen Falles wünscht.

Hier alle Medienberichte zum Einstand von André Hofschneider:

Eroll Zejnullahu werden wir höchstwahrscheinlich nicht im Spiel gegen den KSC sehen. Der Mittelfeldspieler hatte einen grippalen Infekt. Ob es nach der Einnahme von Antibiotika tatsächlich für einen Einsatz am Freitagabend reicht, bezweifle ich. Gerade mit Blick auf das nächste Spiel in Fürth schon am Dienstag.

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