Viele bunte Smarties zum Spieltag.

Fred macht mir größtmögliche Freude und fasst endlich wieder den Bundesliga-Spieltag zusammen. Ab jetzt jeden Sonnabend. Sagt er. Nicht mehr auf fooligan.de zwar, sondern bei Spreeblick. Aber weißte was? Is mir egal.

Nein, dazu sag ich nichts, das ist nicht gut für meinen Blutdruck, ich darf da überhaupt nicht dran denken, wie dämlich Cottbus sich diese Saison anstellt, Himmel, da könnte ich mich aufregen, und immer wenn ich mich aufrege, erscheint mir der Ede Geyer im Schlaf danach, nackt, und will mir die Haare grün färben, die Schamhaare, fürchterlich, ich darf mich nicht aufregen. Dieser furchterregende Ede Geyer. Die Lücken zwischen seinen Zähnen sind ja auch fast so groß wie der Abstand zwischen den cottbusser Innenverteidigern.

[Frédéric Valin: Bundesliga-Spieltag 28: Ede Geyer, Dohmen und Tick, Trick & Track]

Außerdem gehört er dafür gelobt, dass er ein Herz für die Cottbuser hat. Das ist nämlich wirklich eine schwere Aufgabe.

14 Gedanken zu „Viele bunte Smarties zum Spieltag.

  1. Erstens ist Fred höchstens genusssüchtig, wenn er ovomaltine will. Und zweitens bist du was Fußballemotionen angeht mittlerweile, … ne. Ich erspar mir das. Bist du eigentlich noch wirklich für Union? Oder einfach nur ostalgiesüchtig? Du ergreifst ob des fabeltastischen Mitbewohners Partei für Hansa Rohrstock. Jetzt biste für Cotzbus. Hui! Dank des Herrn Koch seinem Liveticker womöglich demnächst auch für CZ? Was denn noch? Demnächst Dresden, oder wat? Oder ist es nur die pure Lust am Widerstand, die dich treibt? Dann bitte, bitte, gib es doch endlich zu. Opportunismus ist auch was Feines!

    Nein, Herr Valin gehört erstens getadelt dafür, dass er auf Fooligan – ein großartiger Blog – seit Monaten schwieg. Und das vor allem ohne Erklärung oder Ankündigung. (Burn out ist immer akzebtabel!!) Und für Spreewaldgurken zu sein, außerhalb verzehrbarer Einheiten, ne, das geht nun gar nicht.

  2. also, mit mir redet er. und wo genau gute leute sehr gute texte veröffentlichen, ist mir schurzpiepe. fooligan ist ja auch nur ein spreeblick-ableger.

    der rest ist einfach erklärt. ich mag fußball. und außer jene münchner mannschaft betreffend verstehe ich den schmerz anderer fußballfans in mißlichen lagen. dazu muss ich nicht rostock-fan sein. ich lese ja auch janus.und herrn wieland. und heinzkamke. und jens peters. und enno.

    nachdem deine eigenen sympathien von norden nach süden quer durch die republik verteilt sind, gebe ich die frage “Bist du eigentlich noch wirklich für Union?” irritiert, aber gerne zurück.

  3. Ich weiß zwar nicht, was ovomaltime ist , aber ich weiß, dass Unioner über den Tellerrand gucken dürfen und ich mag solche Fundstücke aus aller Herren Vereine, auch wenn ich Cottbus den Untergang (Oberliga oder so) an den Hals wünsche.

  4. @steffi

    die unionistische Frage war über das Ziel hinausgeschossen. Wollte einfach mal zum Ausdruck bringen, dass ich deine Texte übre Union wesentlich erquickender finde, als dein im Netz findig Zusammengeklaubtes anderer Autoren. Und leider kommst du in letzter Ueit nicht mehr so zu Union-betexten. Das ist deine wahre Stärke. Imho ;-)

    Und ja, ich habe im Süden und im Norden und in Berlin ein Team. Und wenn mein Berliner Team gegen die aus dem Kiez kickt, will ich trotzdem drei Punkte für die Hauptstadt.

  5. Ist bloß so, dass sich die meisten Gäste hier sehr gut mit Union und dem ganzen Drum-herum auskennen und und außerdem stell ich mir das verdammt schwierig vor für Steffi, irgendwas zu Union noch zu sagen, wo doch kaum jemandem noch was einfällt außer geil, prima, geil, wunderbar, geil, affengeil, obertittenaffengeil, prima, geil, supi, geil und affengeil.
    Na ja, ich würde sagen, “Das ist nicht Union, ein Königreich für ne Katastrophe” aber wegen mir solls eben weiter so glatt gehen, wenigsten ist der Stadionbau halbwegs unberechenbar.

  6. … und auch affengeil, das hatteste vergessen, milan – da muss ich unbedingt ma was drüber schreiben :)

    was ich nicht bedacht hatte, war, dass, sobald man ernsthaft arbeitet, nicht so viel zeit zum bloggen bleibt. außer man gewöhnt sich das schlafen ab. ich bin froh, wenn ich wenigstens noch so´n bißchen zum im-internet-lesen komme, und wenn ich dabei schönes zeug finde, hab ich das schon immer direkt gepostet, auf dass alle meine freude teilen mögen. und schon immer hat bunki das bemäkelt und gesagt, ich soll dis nich. es ist also eigentlich alles wie immer, und davon aber etwas weniger.

  7. danke steffi, dass du sagst, dass diese meine Kritik nix Neues ist. Wollte ungern das der Dauernörgler daherkommen. Ich wiederhole mich auch gerne, das ich als einer der Union-Päpste es gerade immer wieder erfrischend fand, wenn Steffi ihr seine Sichtweise direkt zu Union darbrachte. Sowohl sprachlich, und oft auch inhaltlich.

    @milan

    was neues zu Union zu finden, dass ist mein täglich Problem. Ihr alten Hasen kennt alles, lest alles. Und doch versuche ich euch immer wieder zu überraschen. Mal gelingt es. Mal nicht. Und diesem Problem muss sich auch eine 1A-Bloggerin stellen, die einen Fußballblog mit Schwerpunktthema Union macht. Oder liege ich da so falsch, Steffi?

  8. komm, hey: inhaltlich waren wir (außer einen gewissen magdeburger co-trainer betreffend) nahezu nie einer meinung; ich sach ma: ultra.

    wovon meins blog eigentlich handelt, ist ja in fachkreisen sehr umstritten. früher gings mal um fußball, und aber auch um union. nun ist die schnittmenge von union und fußball überraschend groß geworden, die themenvielfalt dagegen klein (namentlich “geil, prima, geil, wunderbar, geil, affengeil, obertittenaffengeil, prima, geil, supi, geil und affengeil”)- vielleicht darf ich “feini” und “schicki” hinzufügen?

    ich find nicht, dass ich jeden tag was über union schreiben muss. (außer, es bezahlt mich jemand dafür.) manchmal ist einfach bloß das wetter schön. dann soll man nicht blogggen, dann soll man grillen, sich sonnen, knutschen oder im zoo affen füttern. find ich.

  9. Eine der neueren Entwicklungen, die wohl oder übel zum Internet gehören, ist, dass sich ein Haufen Leser zum Chefredakteur berufen fühlen. Dass ich auf Fooligan meinen Gesundheitszustand oder was auch immer darzulegen hätte, damit der eine oder andere Leser für akzeptabel fände, dass ich gerade nicht über Fußball schreibe; und dass ich nur dann nicht mehr schreiben darf, wenn ich zum Gespräch gebeten und verabsolutiert werde, wenn ich mich erklärt habe – das ist natürlich Käse. Fooligan war immer Spaß, und Spaß mach ich nur, wenn ich daran Spaß habe. Ich hab ein Blog geschreiben, damit mir niemand sagt, was ich wie und warum zu machen habe, und was zu unterlassen.

    Das dürfen diejenigen mir sagen, die mich bezahlen, und selbst dann bestehe ich darauf, dass auf Ton und Umgang geachtet wird.

  10. … “dass sich ein Haufen Leser zum Chefredakteur berufen fühlen.”

    @fred

    das ist kein Ding des Internets, das ist genauso in den Old-Media. Schau dir nur mal die vielen Leserbriefe an, die es da gibt.

    Und es wäre schon schön, wenn es eine einfache, billie Methode gäbe, die Blogs die man lesen will, auch ganz unkompliziert zu bezahlen.

    @steffi

    sorry, dass ich wagte, von dir Sachen über Union lesen zu wollen. Ich fand nur, da hattest du deine große Stärke. Aber ich verspreche hiermit, ich lasse es sein. Hast ja recht, ist dein Blog.

    Und ich wüsste nicht, dass Baume Co-Trainer im Magdeburg ist. ;-)
    Und natürlich muss man seinen Gesundheitszustand nicht erklären. Aber man wollte ja vorher gelesen werden, hat also sich eine Schar wordhungriger Junkies herangeschrieben. Die sind natürlich dann enttäuscht, wenn sie ihren Stoff nicht mehr am gewohnten ort kriegen, auf Ersatzdrogen umm stellen müssen.

  11. Das ist ein großes Lob, danke dafür. Es wäre natürlich schon schön, Blogs bezahlen zu können, die man gerne mag. solang das nicht so ist, verhält es sich ja so: Jeder Artikel ist für den Schreiber mehr oder weniger hergeschenkt. Mit viel Freude, na klar. Aber: Bei Geburtstagsgeschenken ist es ja auch nicht so, dass man, nur weil man 4 Jahre was geschenkt bekommen hat im Wert von sagen wir mal 2,500 Euro, man davon ausgeht, dass der nächste Geburtstag wieder so umfassend für Geschenke genutzt wird. Geschenke verlieren ihren Sinn, wenn sie einer Erwartungshaltung entsprechen müssen.

    Wenn es mir bei Fooligan um Leserbindung gegangen wäre, um ein Geschäftsmodell, um den Verdienst, wäre das sicher was anderes gewesen: wars aber nicht. Noch dazu ist das in keiner Weise mein Blog, und ich bin nicht verantwortlich für Fooligan. Ich hab ins Netz geschrieben, das hab ich gern gemacht. Ich hab aufgehört damit, ich hatte meine Gründe.

  12. @bunki: hach, da war es wieder, das vergiftete kompliment. ich wollte eigentlich viel mehr schreiben als gelesen werden. deshalb hab ich mich am ende zb gegen werbung entschieden. ich will nicht liefern müssen. es hat ja gründe, dass ich meinen und nicht deinen beruf ausübe. (einer ist: meinen kann ich. deinen nicht.) ich freu mich wie bescheuert über leser, über kommentare – ist völlig klar. und ich würd das schrecklich vermissen, wenn niemand mehr mit mir redete. aber es ist eben kein fulltime job, dieses bloggen. also: mein bloggen. und deshalb sind die maßstäbe nicht die selben wie bei dir auffe arbeit.

    ich wollte das schreiben über union übrigens nicht einstellen, und den co-trainer hab ich inzwischen korrigiert ;)

    @fred genaugenaugenaugenau!

  13. @MalerMario findste wirklich? wenn ich anfange, eingebildet zu werden, wollt ich eigentlich aufhören. (leider ist mir ausgerechnet heute noch ein einfall für einen beitrag eingefallen. mist!)

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