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It´s oh so quiet.

Wir erinnern uns an den Gesichtspunkt von Cindy Crawford, an die Nase von Charlotte Gainsbourg und an die Tatsache, dass Lothar Matthäus leider sprechen kann: wahre Schönheit ist nie makellos.

Am Sonnabend, 31.Mai 2008, ist eigentlich ab der 26. Minute klar, dass wir gerade gegen Oberhausen verlieren. Als sich herumspricht, wie´s in Erfurt steht, geht eine rotweiße la ola durchs Stadion. Und zwar durchs ganze Stadion: Tribüne, Waldseite, lange Gerade, Gästeblock. Und weil man auf einer Welle nicht stehen kann, gleich noch eine und noch eine und noch eine. Als um Viertel Vier abgepfiffen wird, ist Oberhausen in die Zweite Bundesliga aufgestiegen und darf ein bißchen bei uns feiern.

Eine halbe Stunde später strömt alles, was Union ist, auf den Heiligen Rasen. Nicht, wie das letzte Mal, aufgrund eines besseren Torverhältnisses knapp die Klasse gehalten. Ganz souverän als Vierter in die Dritte Liga. Stadionprojekt: läuft. Trainer: bestens. Mannschaft: zum liebhaben (großzügig ignorieren wir bei dieser Überlegung den Bart von Nico Patschinski). Freuen wir uns? Klar freuen wir uns. Es ist nur eben … nicht perfekt. Aber weisste – wir reden hier über Union, und dafür war´s erschreckend nah dran an perfekt. Remember Cindy Crawford!

[Um 17:37 Uhr des selben Tages eröffnet coolhansen im Union-Forum den Thread “Echt langweilig … die Fußball-lose Zeit. Langsam könnte es wieder losgehen, oder?“]