#368 – Die Polterssons

Union spielt 2:2 gegen Regensburg und kommt im Aufstiegskampf einfach nicht vom Fleck. Wir diskutieren den Handelfmeter gegen Florian Hübner und wie Union sich gegen das Stören im Spielaufbau wehren könnte.

Sebastian Polter und Sebastian Andersson, Foto: Union in Englisch

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Was nützt es, über verschüttete Milch zu jammern?

Mut (Morgenpost), Druck (Bild/BZ) und Angst (Tagesspiegel) sind die beherrschenden Themen in den Berliner Medien, wenn es um die Rolle von Union geht. Druck, dazu müssen wir nicht einmal auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften schauen (wie der Kurier mit Blick auf das Spitzenspiel am Montag schreibt), macht sich Urs Fischers Team mit den sieglosen Spielen selbst. Ob die Mannschaft aber im Saison-Endspurt am Druck zerbreche, wie die Bild/BZ sich fragt, ist eine Diskussion, die ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht führen möchte. Weil es einfach nicht zielführend ist. Mir ist es weiterhin wichtig, sich an Chancen zu orientieren, die die Zukunft bietet und nicht verschenkten Punkten in der Vergangenheit hinterherzutrauern. “Was nützt es, über verschüttete Milch zu jammern”, sagte ein selbstbewusster Alf dem entsetzten und verzweifelten Willie Tanner im Angesicht des Chaos, das er mal wieder hinterlassen hatte.

Die alte Anzeigetafel nach dem Spiel gegen Regensburg, Foto: Tobi/unveu.de

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Union hat den Aufstieg gestern höchstens zu sehr gewollt

Das Gute an dem 2-2 von Union gestern Abend gegen Regensburg ist, dass endlich niemand mehr reden darüber muss, ob Union (und irgendein Teil davon) den Aufstieg doll genug will.

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Dirk Zingler gibt den Anheizer für die Stimmung im Aufstiegskampf

Heute Abend um 18.30 Uhr beim Spiel gegen Regensburg gilt es. Das sage ich nicht, um dieses Spiel zu dramatisieren, sondern weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass die anderen Teams weiter dieses Schneckenrennen um den Aufstieg fortsetzen. Die Situation ist klar und das Ziel nach dem bisherigen Saisonverlauf auch: Dem HSV Druck machen und das Rennen um Platz 2 offenhalten und Platz 3 sichern. Dazu muss niemand aus der Mannschaft mehr die Tabelle studieren. Denn um das zu schaffen, muss wieder konstant gepunktet werden. Das ist eine richtig gute Situation, weshalb ich da voll bei Pressesprecher Christian Arbeit bin, der bei der Pressekonferenz in Anlehnung an dieses Lied von Tomte von der “Schönheit der Chance” sprach.

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Es kann nur ein Ziel geben

Auf der Pressekonferenz gestern haben Urs Fischer und die Berliner Medien ihren Diskurs über die Ansprüche, Ergebnisse und Leistungen von Union im Rennen um den Aufstieg fortgesetzt. Dabei gibt es dabei eigentlich gar keine verschiedenen Meinungen. Schließlich sind sich alle einig, dass es der Aufstieg für Union im Rest der Saison das einzige Ziel ist, um das es geht. Und dass dieses Ziel zu erreichen aus der aktuellen Ausgangsposition heraus sehr möglich ist. Oder wie es Christian Arbeit in einem poetischen Anflug sagte: “Auf die Schönheit der Chance.” (Das klingt nicht nur wie ein früher Tomte-Song, sondern ist auch einer.)

Wie der Zufall es will, liegt eins der Spiele von Union gegen Regensburg ziemlich genau sechs Jahren zurück.

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“Schwachstellen habe ich bei Union keine gefunden”

Von Dortmund nach Regensburg. Nach einem fetten Menü wieder Schwarzbrot. So oder so ähnlich sehen es die Berliner Medien (BZ, Morgenpost und RBB). Und ich kann das auch durchaus nachvollziehen. Aber andererseits ist das der Alltag, der Erfolge wie das DFB-Pokalspiel in Dortmund erst möglich macht. Und es verbietet ja niemand dem Team, auch in der Liga für unvergessliche Momente zu sorgen. Und bei all dem ergebnismäßigen Schwarzbrot (7 Unentschieden in 11 Spielen) waren schon einige besondere Momente dabei (Gikiewiczs Torvorlage, dann das Torwarttor und das Traumcomeback von Sebastian Polter inklusive Tor des Monats). Es ist also nicht so, als würde die Mannschaft nicht dafür sorgen, dass diese Saison unvergesslich wird. Jetzt vielleicht noch ein Sieg in Regensburg und wir können wieder die Pfanne auf die Herdplatte stellen. Dafür sorgen könnte Sebastian Polter, dessen mitreißende Mentalität die Bild thematisiert.

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“Ich bin immer mit im Boot und da möchte ich auch gerne sein”

Wenn es Spieler gab, denen wir am Samstag die Tore wirklich von ganzem Herzen gegönnt haben, dann waren es Felix Kroos und Philipp Hosiner. Das geht auch den Berliner Medien so, die einträchtig über dieses Thema schreiben:

Philipp Hosiners Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 gegen Regensburg, Foto: Stefanie Fiebrig

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Teve324 – Es hat gezogen unterm Deckchen

Union kassiert kurz vor Schluss das 2:2 durch einen Elfmeter, dabei hatten sich Mannschaft und Fans durchaus erholt gezeigt vom 0:0 gegen Aue. Wir sprechen außerdem noch einmal über Pfiffe und das Sky-Interview mit Lutz Munack.

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Wie wir alle lernen, mit Enttäuschung klarzukommen

Ich habe viele Gedanken zum 2:2 gegen Regensburg, einem Spiel, in dem man als Anhänger lernen kann, wie man mit Enttäuschung umgeht. Sei es mit Schiedsrichterentscheidungen, den vielen vergebenen guten Möglichkeiten von Union oder eben mit dem Ausgleich von Regensburg zum 2:2 kurz vor Schluss durch einen Elfmeter (hier lag Schiedsrichter Guido Winkmann allerdings richtig). Mir tat dort vor allem Kristian Pedersen leid, der ein für ihn schweres Spiel (er hatte aufgrund der Dreierkette keinen offensiven Flügelspieler vor sich) sehr stark meisterte und und einige erfolgreiche Last-Minute-Aktionen gegen Regensburg hatte, die Gefahr vom Tor von Mesenhöler fernhielten. Könnte man Enttäuschung in Energie umwandeln, so wäre nur mit dieser Saison Köpenicks Stromversorgung für ein ganzes Jahr gesichert.

Kristian Pedersen beim 2:2 gegen Regensburg, Foto: Stefanie Fiebrig

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Die Regensburg Anomalie

Spätestens mit der Pressekonferenz mit André Hofschneider heute Mittag richtet sich der Blick auf das Spiel gegen Regensburg. Anders als beim ersten der beiden Heimspiele in Folge geht es nicht mehr darum, die Chance auf das Erreichen des Saisonsziels zu wahren, sondern nur noch darum, sicher zu stellen, dass die Saison nicht katastrophal wird.

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