Nicht genug Präzision, Übersicht – und Qualität?

Union hat gestern 1-0 in Wolfsburg verloren, also zum vierten Mal in Folge keine Punkte geholt. Dabei war das Spiel, wie die letzten Partien auch, knapp und die Niederlage durchaus nicht unumgänglich. Und so ähneln auch die Statements von Trainer Urs Fischer und den Spielern sowie Einordnungen von Unions Leistung denen der letzten Wochen.

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In der Offensive kann sich kein Union-Spieler seines Platzes sicher sein

Das Thema Rotation in der Offensive hatten wir schon öfter mal angesprochen. Die Bild hat nun ein Statement des Trainers dazu geholt und zeigt anhand von Beispielen, wie sehr es in dem Mannschaftsteil hin und her gehen kann. Andy Gogia beispielsweise schaffte es beim vergangenen Spiel gegen Fürth (4:0) nicht einmal in den Kader, was mich zunächst etwas verwunderte. Aber der Argumentation “viele Spieler, alle sollen spielen” kann ich durchaus etwas abgewinnen. So gibt es keinen klaren Anspruch auf einen Stammplatz und alle sind auf eine gewisse Art im Spielrhythmus. Das Gegenargument, dass die Eingespieltheit des Teams zählen würde, hatte beispielsweise Jens Keller als Trainer gebracht. Wie wir es drehen, es gibt für alle Seiten gute Argumente. Ich finde es wichtig, dass alle dran sind und kein Spieler das Gefühl bekommt, keine Chance zu haben.

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Dass bei Union nicht viel mehr über die Offensive gesprochen wird, liegt an der verdammt guten Defensive

Die Frage nach der offensiven Durchschlagskraft bestimmt weiter die Themen der Berliner Medien. Kein Wunder nach einem 0:0 in Paderborn, bei dem Union drei wirklich gute Torchancen nicht nutzte. Trainer Urs Fischer setzt da an, in dem er sagt, dass durchaus genug Chancen da waren, das Spiel zu entscheiden (Tagesspiegel). Außerdem müsse im Angriffsdrittel präziser gespielt werden. Wer noch vor Augen hat, wie Bälle zu häufig in den Rücken der startenden Spieler gespielt wurden, weiß wovon Urs Fischer spricht.

Joshua Mees und Suleiman Abdullahi nach einem Einsatz im Baltic Sea Cup, Foto: Matze Koch

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Jens Keller: “Mir geht es zu viel um unsere Stürmer. Man kann auch mal der Abwehr ein Riesenlob machen.”

“Mir geht es zu viel um unsere Stürmer”, sagte Jens Keller gestern auf der Pressekonferenz (Aufzeichnung auf AFTV) vor der Partie am Freitag in Nürnberg (Anpfiff 18.30 Uhr), als er erneut gefragt wurde, wie froh er sei, dass erst Quaner so gut den verletzten Hosiner ersetzt hätte und jetzt Hosiner den verletzten Quaner. Der Trainer hatte offensichtlich den Zeitraum, in dem sich die Spieler für Tore medial feiern lassen können, auf zwei Tage begrenzt. Und er hatte noch etwas anderes im Sinn.

Screenshot: AFTV

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Wie sortiert sich Unions Offensive nach der Länderspielpause?

Durch die Rückkehr von Philipp Hosiner (Muskelfaserriss), der am Mittwoch beim 4:2 in Luckenwalde 90 Minuten durchspielte (BZ), und durch die Verpflichtung von Simon Hedlund hat Jens Keller deutlich mehr Optionen für die Offensive. Die Frage ist: Wen werden wir beim Heimspiel gegen den KSC von Beginn an auf dem Platz sehen?

Fotos: Matze Koch

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