Flausch gegen Frust

Wie versprochen, habe ich heute morgen fix das Quiz “Weißt du, welcher Hund zu welchem Union-Spieler gehört?”* gebastelt. Damit wir uns mal von der aktuellen Situation, an der sich bis Samstag sowieso nichts ändert, mal ablenken können. Und was hilft das besser als flauschige Hunde. Viel Spaß damit. Für regelmäßige Leser von “State of the Union” ist das sicherlich zu einfach. Gebt mal Feedback, ob euch das gefällt und ihr so etwas öfter wollt. Ich hätte noch mindestens eine Idee für ein Union-Quiz im Kopf, das nichts mit Haustieren von Spielern zu tun hat.

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Post von Dirk und Stevies Ehrlichkeit

Der 2:1-Sieg von Aue gegen Fürth gestern Abend hat für die engste Zweite Liga aller Zeiten gesorgt. Oder eben für so etwas wie den spannendsten Kampf gegen den Relegationsplatz 16. Ich kann darauf verzichten, und ich glaube, dass alle bei Union auch keinen Bock darauf haben, jetzt die Saison noch in die andere Richtung spannend zu machen. Fakt ist, dass Union jetzt 3 Punkte von Platz 16 trennen und nur Siege und keine Unentschieden dabei helfen, sich nicht ins Schlamassel hineinziehen zu lassen.

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Wenigstens ein Unioner gewinnt gegen Ingolstadt

Das schöne am gestrigen Dienstag war die Erkenntnis, dass zumindest ein Unioner gegen Ingolstadt gewinnen kann:

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Texas’ Rückkehr für einen Tag

Der Besuch von Daniel Teixeira mit der U19 von Cruzeiro gestern (der Test gegen Unions U19 wurde mit 5:0 gewonnen) war auf jeden Fall etwas für Nostalgiker. Und Bild/BZ und Kurier tun uns den Gefallen, uns mit ein paar Häppchen des ehemaligen Union-Torjägers zu versorgen. Ich denke noch sehr gerne an seine Zeit bei uns zurück. Und dann fällt mir auch auf, wie krass der Unterschied zwischen 2001 und heute bei Union ist. Wie sehr sich alles entwickelt hat und welche Position der Verein mittlerweile hat, sowohl in Berlin als auch im deutschen Fußball.

Auf der Website von Cruzeiro gibt es noch mehr Fotos von Texas’ Rückkehr nach Berlin zu sehen.

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Die Lizenz für die Bundesliga und Zweite Liga gibt es ohne Bedingungen

“Erste Entscheidungen der DFL im Lizenzierungsverfahren zur Saison 2017/18” heißt es bei der Deutschen Fußball-Liga auf der Website. So sperrig und bürokratisch es klingt, so wenig Informationen gibt die DFL auch preis. Keinem Verein wurde die Lizenz verweigert. Mehr erfahren wir nicht. Auch auf der Union-Website noch nicht. Glücklicherweise hat die Morgenpost nachgefragt und die Antwort von Pressesprecher Christian Arbeit lautet: “Wir haben für beide Ligen einen DFL-Bescheid ohne Bedingungen erhalten.” Das sagt wie immer nichts über eventuelle Auflagen aus, ist aber schon eine gute Nachricht. Ich sage einfach mal danke an Oskar Kosche und alle Beteiligten für die geleistete Arbeit bei der Lizenzierung.

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Teve271 – Routine, Rhythmus, Ramba Zamba

2:1 zu Hause im Spitzenspiel gegen Hannover gewonnen. Im Spitzenspiel - wie das klingt. Entsprechend gut gelaunt sitzen wir zu dritt im Ausweichstudio und besprechen das Spiel und die erzwungenen Stadionausbaupläne von Union.

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Teve224 – Nacktbaden mit Toni Leistner und den Nacktwölfen

Union verliert 1:2 gegen Aue und alle finden, dass es ganz okay wäre, wenn Aue doch in der Zweiten Liga bleiben würde. Alle? Nein, Hans-Martin und Sebastian finden das nicht. Dafür freuen wir uns gemeinsam über die Lizenz.

Foto: Tobi/unveu.de

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Teve222 – Terodde ist nach Bochum, weil er nicht ins Berghain kam

Themen ohne Ende: 2:2 in Ingolstadt und vielleicht der Beginn des Comebacks von Björn Jopek, das Abhängen einer Israel-Fahne im Stadion, eine Lizenz mit Bedingungen und BAP im Stadion.

2:2 #fcunion #adaf

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Union hat Lizenzbedingungen zu erfüllen, aber auch einen Plan für die nächsten zehn Jahre

Als ich im letzten Jahr noch für die Berliner Morgenpost mit Dirk Zingler für ein Interview zusammensaß, sprach der Präsident davon, dass er sich Gedanken mache, wie der Verein 2025 aussehen soll. Eine Ausgliederung der Profi-Abteilung war ein Gedanke. Seitdem gab es viele Diskussionen. Zingler lotete in den Gesprächen aus, was für und was gegen eine Ausgliederung spricht. Sind die Bedenken ideologischer Art (kategorische Ablehnung aus fußballromantischer Sicht) oder würde der Verein etwas aufgeben, was ihn in seiner Identität angreift (Mitbestimmung)?

Eins machte Zingler schon damals deutlich: Geld eines Investors würde investiert und nicht konsumiert werden. Es würde nicht ein Cent davon in Kickerbeine fließen. Fehler wie mit den Kölmel-Millionen soll Union nicht noch einmal machen.

Foto: Matze Koch

Die Bild/BZ berichtet heute von einer Mitarbeiterversammlung, auf der Zingler die damals angesprochene Vision “Union 2025” als “Der Weg” vorstellte. Genaue Inhalte können allerdings nicht genannt werden. Aber zwischen den Zeilen klingt alles nach einer Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft. Das Ziel Aufstieg in die Bundesliga ist seit längerem bekannt. Nicht umsonst soll Union in die Top20 der deutschen Vereine vorstoßen.

Die Stadion AG war ein Behelfskonstrukt, um die Spiel-Lizenz für die DFL nicht zu gefährden. Durch die Konzernrechnung ist sie eigentlich obsolet. Wie Union sie als Untergesellschaft eingliedern will (so berichten Bild/BZ), ist eine spannende Frage. Ich kann mir vorstellen, dass das bei einer Ausgliederung des Spielbetriebs in eine Kapitalgesellschaft sicher einfacher nachzuvollziehen ist als in der bisherigen Konstruktion. Dafür spricht auch die Schaffung von “Geschäftsführer-Posten”.

Spannende Zeiten. Ich freue mich, wenn Union (Mitarbeiter, Spieler, Mitglieder und Fans) eine neue gemeinsame Aufgabe bekommen, die zu bewältigen ist. Alles, nur nicht Stagnation.

Vor der Vision steht die Lizenz

Um “Union 2025” in Angriff zu nehmen, müssen allerdings die weiter nicht genannten Bedingungen der DFL zur Lizenzerteilung erfüllt werden. Der Kurier bringt die Zerrissenheit von Fans zwischen “Ich vertraue der Veriensführung” und “Ich habe ein mulmiges Gefühl ohne weitere Infos” ganz gut auf den Punkt.

Gestern machte Union offiziell bekannt, dass Maxi Thiel für zwei Jahre an den Verein gebunden wurde. Das ist zwar eine erwartete, aber sportlich trotzdem sehr wichtige Nachricht. (BZ)

Eine Lizenz mit Bedingungen, viele Fragen und keine Antworten

Mit Spiel-Lizenzen verstehe ich keinen Spaß. Schon gar nicht, wenn es um Union geht. Aber dieses kribbelige Gefühl der 90er und frühen 2000er Jahre hatte ich schon fast vergessen. Bis gestern Union selbst damit herausrückte. Der Verein muss bis zum 3. Juni Bedingungen erfüllen, um die Lizenz zu erhalten.

Foto: Matze Koch

Das klingt nach Gelber Karte und ist es auch. Auf der Vereinswebsite sagt Präsident Dirk Zingler dazu:

Die Konzernlizenzierung, in der neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Vereins auch die Belastungen aus Bau und Betrieb unseres Stadions betrachtet werden, verlangt uns große Anstrengungen ab. Alles alleine und aus eigener Kraft zu stemmen, ist kein leichtes Unterfangen, aber wir werden die Bedingungen fristgerecht erfüllen.

Mich würde schon interessieren, was der Haken ist. Ist es das positive Eigenkapital, das jeder Verein aufzubauen verpflichtet ist? Oder liegt es wirklich an der Stadion AG, wie Kurier und Morgenpost meinen? So ganz sicher bin ich mir dabei nicht, sehe aber seit vielen Monaten die Anstrengungen, das Stadion profitabel zu machen. Die Lizenzierung schaut sich vor allem die Leistungsfähigkeit in die Zukunft gerichtet an. Und zwar gewöhnlich nur für die nächste Saison.

#fcunion #stadaf

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Es ist mehr als unbefriedigend, aber ich kann ohne weitere Informationen einfach keine Schlüsse daraus ziehen. Außer, dass es weiter so ist, dass Vereine durchaus einen Wettbewerbsvorteil haben, denen gegen günstige Miete ein vom Steuerzahler errichtetes Stadion inklusive Cateringrechte zur Verfügung gestellt wird. Denn solch einen Bau profitabel zu betreiben ist eine große Herausforderung. Da macht es sich gut, alle Risiken als Bad Bank beim Steuerzahler zu hinterlassen.

Aber ändert ja nichts an der Lage von Union. Ebensowenig wie das Wissen darum, dass es bei der aktuellen Lizenzierung auch andere Vereine mit Bedingungen erwischt hat. Mich persönlich beruhigt auch nicht, dass schon alles gut werden wird. Ich hätte gerne Informationen dazu. Einfach weil ich schon einmal eine Saison abgefeiert habe und danach alles nichts mehr galt.

Ich weiß nur: Mehr beim Verein sparen als bisher ist nicht möglich, ohne in den Geschäftsbetrieb einzugreifen. Deswegen kann die Lösung nur lauten: Investieren, um die Einnahmesituation in Zukunft zu verbessern. Sparen selbst ändert daran ja nichts. Mich würde mal interessieren, ob die DFL-Lizenzierung überhaupt Investitionen vorsieht, die mal für einige Jahre die Bilanz verhageln.

Sportliche Themen treten aktuell etwas zurück

Wen angesichts dieses Themas das Befinden von Roberto Puncec oder Mo Amsif interessiert, der wird bei BZ oder Bild glücklich.

Dann doch lieber Playstation zocken mit CQ2: