#337 – Mit der Fanbotschaft bei der WM in Russland

Die Fußball-WM in Russland ist fast vorbei. Hat das Ereignis die Russen verändert oder war das Raumschiff Fifa nur kurz gelandet? Und was ist eigentlich mit der Fankultur und dem russischen Fußball. Über all das spreche ich mit Ingo Petz, der mit der Fan-Botschaft bei den deutschen Spielen in Moskau, Sotschi und Kasan dabei war.

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Teve089 – Torwart werden ist wie Akkordeon lernen

Union schwimmt und Glinker fliegt. Zugegeben, das ist etwas reißerisch. Aber das 1:0 gegen den FC Energie Cottbus zeigte tatsächlich, dass die Mannschaft auf einer Erfolgswelle schwimmt. Oder wie Uwe Neuhaus gerne sagt: Man muss die richtigen Gegner zur richtigen Zeit bekommen. Und Jan Glinker? Der macht eine gute Figur nach der anderen. Schön anzusehen. Themen: Union schwimmt gerade oben, kann aber immer noch nicht das Spiel verhalten; Egil Olsen (Trainer der Nationalmannschaft Norwegens); Die Küchenpsychologie ist auf unserer Seite; Luxusprobleme: Karl sitzt auf der Bank; Berlin zieht, Paderborn nicht; Uwe Neuhaus vor der Vertragsverlängerung; Jan Glinker in Topform; Neuhaus über das Verhältnis der beiden Torhüter untereinander (Kicker vom 19.08.2011); Abstimmungsprobleme bei Union - Zwischen Waldseite und Gegengerade; Unsympathische Vereine: Irgendwann muss man Vorurteile mit der Realität abgleichen; Union Anfang der 90er war gruselig (PDF mit Bildern von Harald Hauswald aus der Wendezeit); Artikel von Johannes Schneider "Ihr seid keine Unioner" im Tagesspiegel und die Reaktionen darauf: "Verein, Heimat, Identität und der ganze Rest" vom Spielbeobachter und "Einer von denen" von Frédéric Valin

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Union Berlin und FC St. Pauli: Manchmal ist Freiheit dreckig und natürlich ist Fußball auch Politik

Die schlechte Nachricht vorneweg: Wir. Werden. Nicht. In. Hamburg. Sein. Niemanden könnte das mehr schmerzen als uns, und leider gibts keinen, den man dafür zur Verantwortung oder an den Ohren ziehen könnte. Trotzdem ein Großteil des Millerntorstadions fehlt, gingen soviele Karten wie auch sonst üblich nach Berlin. Es waren angesichts des Publikumsinteresses zu wenige. Der Verein -also, der unsrige- hat sich bemüht, die zu wenigen Karten so gerecht als möglich zu verteilen. Union gegen St. Pauli ist eine dieser Partien, bei denen die Karten immer irgendwie zu wenige sein werden, selbst wenn man das Spiel auf Mittwoch früh um 6 in den Wald verlegte. “Wie kommt das?” haben wir uns gefragt. Und weil wir keine Zeit für die Planung und Durchführung einer Auswärtsfahrt verwenden mussten, sind wir statt dessen genau dieser Frage nachgegangen. Für alle, die auch zuhause bleiben müssen. Für alle, die dabei sein können.

Wir haben aus Praktikabilitätsgründen die eine große Frage in fünf kleinere zerbröselt und an Erik nach Hamburg geschickt. Erik kennen wir aus diesem Dorf namens Twitter. Er war am Montag zusammen mit Heiko zum Spiel gegen Kaiserslautern im Stadion An der Alten Försterei und schrieb hinterher mit einiger Begeisterung, es sei eine “millertorartige Stimmung” gewesen. Unverschämtheit, dachte ich. Aber ´ne nette Unverschämtheit. Und genau der richtige Mensch zum Befragen. Erik las unsere Fragen, stutzte, spruch: dis kann ich so nicht beantworten. In allen anderen Fällen wäre das der frühe Tod einer an sich guten Idee gewesen. Was aber macht der netzaffine Fan der Neuzeit? Er setzt auf Schwarmintelligenz und reicht die Frage weiter. An ungefähr alle Leute, die er kennt. Entstanden ist nicht “die Antwort”, sondern ein Antwortenfestival.

Wir freuen uns und sagen danke dafür!

20091128_union-stpauli

Wir dachten, St. Pauli sei im goldenen Westen, aber die Stadionfrage begleitet Euch ja mindestens genauso lange wie uns. Welche Probleme gab es und mit welchen Einschränkungen müsst ihr während des Umbaus leben? Gab es bei euch ebenfalls Überlegungen, die Fans am Bau zu beteiligen?

René Martens (Autor von “Niemand siegt am Millerntor. Die Geschichte des legendären St.-Pauli-Stadions“) antwortet:

Einige Teilaspekte von Frage 1 kann ich kurz anreißen. Da das Thema Stadion-um bzw. – neubau uns seit 1983 begleitet und es sich bei dem Modell, das sich jetzt in der Umsetzung befindet, um ungefähr das achte handelt (über die genaue Zahl lässt sich streiten, das hängt davon ab, ob man bestimmte Untervarianten als eigenständiges Modell betrachtet), lässt sich zu den Problemen nur so viel sagen: Es gab praktisch jedes Mal andere.

Zu den Problemen, die es beim Bau der Südtribüne gab, vielleicht so viel: Die Planung war in vielerlei Hinsicht unprofessionell, der externe Projektleiter agierte sehr oft sehr befremdlich (glücklicherweise mischt der Bursche beim weiteren Neubau nicht mehr mit). Außerdem wurden wesentliche Teile des Konzepts nicht umgesetzt. Unter dem Schlagwort „St. Pauli antik“ war angekündigt worden, den Charme des alten Stadions auf innenarchitektonischem Wege ins neue Bauwerk zu transferieren. Von diesen Ideen ist aber fast nichts übrig geblieben.

Ein Problem war sicherlich auch, dass es mit der Fanbeteiligung – um ein weiteres Stichwort aufzugreifen – nicht hingehauen hat: Ende August 2007 löste sich die so genannte Lenkungsgruppe auf, die aus Fanvertretern und Mitgliedern des Amateurvorstands bestand – und beim Stadionbau eigentlich als eine Art Beirat und Kontrollgremium für die operativ tätige Projektgruppe fungieren sollte. In einer Stellungnahme zur Auflösung heißt es: „Nach nun genau einem Jahr und zehn Treffen dieser Lenkungsgruppe“ sei „die Einbindung von FanvertreterInnen gescheitert“. Die gesamte Lenkungsgruppe sei „in diesem Jahr in keine der anfallenden Grundsatzentscheidungen eingebunden“ gewesen, „eine Überwachung der Projektgruppe konnte nicht stattfinden“.

Wer mehr lesen will: in dem Buch „Niemand siegt am Millerntor“ finden sich zwei Kapitel zu diesen Themen (‚À là recherche du temps perdu. Die Geschichte der nicht realisierten Neubauten“ und „Status quo vadis. Die lange Geschichte einer noch jungen Tribüne“ und in „Wunder gibt es immer wieder“ eines („Das lange Warten. Der beschwerliche Weg zu einem neuen Stadion“).

Einerseits sieht man eure Fanartikel bundesweit, Sachen von St. Pauli gelten als Street Wear chic, und man kann sie auch bundesweit kaufen. Andererseits gibt es mit dem selbstverwalteten Fanladen und Fanprojekten noch immer eine linke Kultur. Wie nimmt man als Fan diese Diskrepanz wahr und lebt mit ihr? Gibt es einen Weg, sich der Kommerzialisierung zu öffnen und damit die Perspektiven des Klubs zu erweitern und gleichzeitig die Klubidentität zu wahren?

Im Grunde genommen ist es alles eine Frage der Balance. St. Pauli verkauft sich so gut, weil es ein Image hat, das sich beänsgtigend nahtlos in den Zeitgeist einzufügen scheint. Piraten, Freibeuterei und Totenkopf-Motive finden sich derzeit ja auch bei Ed Hardy und echten Designern. Das aber als Grund für die guten Geschäfte mit der Marke St. Pauli auszumachen, wäre zu kurz gedacht. Und gefährlich.

Zunächst muss man festhalten, dass der FC St. Pauli an den Verkäufen von Merchandising-Artikeln mit Totenkopf oder Vereinsemblem nur minimal partizipert. Nach einem aus der Not geborenen Schweine-Deal, nennen es die einen, Nothilfe-Rendite sicher die anderen, verbleiben beim Verein nur 10% der Einnahmen aus Totenkopf-T-Shirts und Co. – und das auf Jahrzehnte, wenn ich das Hamburger Abendblatt und Corny Littmann recht verstehe.

Trotz und gerade deswegen gibt es eine sehr lebendige Fanszene, die sich ihre Klamotten auch schon mal selber machen, wie ich auch, oder die frustrierten Auswärtsfahrer von der RHOI-Hessenfront. Auch sind die T-Shirts mit dem Totenkopf sehr viel billiger als der Rest der Merchandising-Liga oder der chicen Accessoires mit Vereinslogo, wie Dir vielleicht schon aufgefallen ist. Das hängt damit zusammen, dass der Vermarkter sehr bewusst den Fans des FCSP etwas zurückgeben will, ihm ist nämlich sehr bewusst, dass das ganze Image, der ganze Hype auf etwas sehr realem fußt. Auf der Kultur im Stadtteil und im Verein, die allein die Fans in den letzten 25 Jahren mit Leben angefüllt haben, geerdet in einer gemeinsamen Überzeugung, die gemeinsam seine Liebe sucht, das Erlebnis Fußball und versucht das Leben drumherum auf gemeinsame Nenner zu bringen. Letztes Ergebnis dieses immer währenden Dialoges übrigens sind die Leitlinien des FC St. Pauli.

Dieses gemeinsame Verständnis von Lebenswürde und Liebe am Fußball und am Stadtteil, den Menschen darin und denen, die uns ähnlich sind, ist das Fundament dieses Vereines – und deswegen ist Deine Frage auch kein Widerspruch, sondern eine Betrachtung von Folgen.

Was übrigens auch zur Beantwortung Deiner dritten Frage führt – was Union und St. Pauli gemeinsam haben und was sie trennt. Auf jeden Fall die bewusste Genesis einer Kultur, die aus einem stinknormalen Buffer-Verein etwas besonderes und liebenswertes macht. Aber dazu später mehr.

… ach, und fast hätte ich vergessen zu erwähnen, wie sich meine kleine Theorie auch ästethisch diese Saison bahn bricht – in der neuen Kollektion des FC St. Pauli, das wesentliche Kulturmerkmale der USPler übernimmt, kopiert und in den “kollektiven Style”, so würde das wohl ein Werber ausdrücken, integriert. ;)

Eine der Sorgen bei Union war, dass Trainer Uwe Neuhaus durch die erfolgreiche Arbeit weggekauft werden könnte. Holger Stanislawski wird bei St. Pauli ebenso wie Neuhaus mit der aufgebauten Mannschaft und dem Erfolg der letzten drei jahre identifiziert. Habt ihr auch die Sorge, Stanislawski könnte mal weg sein? Und was zeichnet seine Arbeit aus?

Eigentlich freue ich mich über die Frage, auch wenn sie diffuse Ängste belebt, die jeden Fan am Millerntor irgendwie bewegen. Da geht es um eine merkwürdige Melange, den immer noch ungläubigen Blick auf die tollen Spiele und den famosen Fußball, der seit Stanis und Trullas Übernahme seit nun 3 Jahren am Millerntor gespielt wird. So recht trauen wir dem Braten ja immer noch nicht, und laufen so Gefahr, es nicht genießen zu können, bevor es mal vorbei sein wird.

Und das wird es. Ein professioneller Fußballtrainer, wie Holger Stanislawski, quält sich ja nicht zur Prüfung, um dann in zwei oder drei Jahren nicht in der 1. Bundesliga zu trainieren. Meiner bescheidenen Einschätzung nach, bleibt dem magischen FC dieses Gespann noch zwei weitere Jahre erhalten, in denen wir entweder in die Bundesliga aufsteigen oder auch nicht. Für mich eigentlich einerlei, ich sehe Spiele gegen Union genauso gerne, wie gegen Bochum.

Das zunächst auch von mir kritisch beäugte Wiederverpflichten von Helmut Schulte kann sich dann als Glücksgriff herausstellen. Dieser Mann ist nicht nur ein hervorragender Junioren-Trainer und Scout, er kann den Stil eines Stani auch mit Trulla gemeinsam weiterführen. Das macht mich also nicht bange.

Im Zuge der “Bluten für Union” Aktion und dem Benefizspiel von St. Pauli in Berlin gab es die Blutsbrüder T-Shirts. Viel ist von Verwandtschaft der beiden Klubs die Rede. Union besitzt im Gegensatz zu St. Pauli kein eindeutig politisches Profil und wurde zum Beispiel zwischenzeitlich von linker Seite sehr dafür kritisiert (Bsp: Jungle World 2007: Ende eines Missverständnisses). Wo siehst Du Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Fankulturen der beiden Vereine? Und wie kommt es Deiner Meinung nach dazu, die mediale Wahrnehmung von St. Pauli und Union so ähnlich ist?

Ich hatte erst zweimal Berührung mit Union-Fans, einmal vor fünf Jahren und einmal am Montag. Man kann sagen, wir, der 1. FC Union und ich, sind auf einem guten Weg. Am vergangenen Montag in der Wuhlheide habe ich meinen Totenkopf drunter getragen, was zum einen dem Hamburger Wetter und zum anderen der Unsicherheit geschuldet war. “Bei Union kann es so oder so laufen, entweder sie freuen sich Dich zu sehen, oder sie hauen Dir eine rein”, hatte mir ein Freund mit auf den Weg gegeben. Das Problem sei, dass man die beiden Gesichter von Union nicht gleich auseinanderhalten kann.

Sebastian hatte mich nach kritischen Zitaten in meinem magischen social stream gefragt. Hier einige Zitate:

»Bin 2002 mal zu nem Spiel mit 6-7 Leuten mit der Strassenbahn da angereist. Beim Umsteigen am Bahnhof Köpenick sind wir von ner ganzen Horde solcher Idioten mit einem Flaschenhagel empfangen worden und waren froh, daß dort einige Polizisten rumstanden und uns vor schlimmerem bewahrten. Es gibt allerdings genau so viele nette Fans von Union, eine Handvoll davon kommen zu fast jedem St. Pauli Heimspiel nach Hamburg gereist.«

t. (dem Autoren bekannt ;)

»Sind “die guten” nicht alle zum Babelsberger SV abgewandert? Behaupten zumindest die, die zu Babelsberg abgewandert sind. Ich persönlich besitze da aber nur gefährliches Halbwissen. Solange Nina Hagen noch die Stadionhymne singt…»

A. via Facebook

Gemeinsamkeiten gibt es viele. Beispielsweise die fröhliche und energische Erkenntnis, dass die Fans diesen Verein ausmachen. Das wirkt eben vor allem in Zeiten der existentiellen Krise, wenn Menschen sich auf etwas gemeinsames konzentrieren, wie die alte Försterei zu renovieren oder die Retter-Aktion am Millerntor. Das ist dann Kult- und Kultur-stiftend. Das dreht dann die Magie zurück in Richtung Erde und wirkt lange nach. Die Stadion-Rettungs-Aktion in der Wuhlheide ist ja ein ureigenes Kulturstück des 1. FC Union. Eines, zu dem wir am Millerntor vielleicht gar nicht in der Lage wären.

Wesentlicher Unterschied scheint mir zu sein, dass auf St. Pauli die Erkenntnis vorherrscht, dass Fußball sehr wohl eine politische Veranstaltung ist. Ist auch meine. Wenn 20.000 Menschen in einem Stadion und Tausende vor dem AFM-Webradio das Spiel verfolgen, in diesen zwei Stunden sich artikulieren und ja, auch medial inszenieren, dann ist das politisch. Da kann man sich gar nicht gegen wehren, man muss es aber auch zur Kenntnis nehmen.

Wenn ich den Artikel in der Jungle World und meine eigene Erfahrung da zusammennehme, dann scheint diese Diskussion beim 1. FC Union Berlin immer vermieden worden zu sein. Argumente, wie “das sind doch wenige” oder “das ist keine Politik, sondern Fußball” helfen da aber nicht weiter. Eines der wesentlichen Gründe, weswegen der FC St. Pauli in seiner heterogenen Streitkultur so einig erscheint, ist der Raum, auf den wir uns geeinigt haben. Wir bewegen uns nicht mit Rassisten, versuchen den Sexisten in uns zu zähmen (schwer genug ;) und uns eint, bei allem Streit, das Bekenntnis zu den Grundsätzen des Anstandes.

Nur deswegen können wir (der Präsident, Blogger und USPs) uns für diese Spacken in Rostsock entschuldigen. Eben weil es uns gegen den Strich geht. Ist man nicht soweit, muss man abwiegeln.

Findet ihr Astra eigentlich wirklich lecker oder gehört es einfach dazu?

Nein und Nein, wäre die kurze Antwort.

Die etwas längere: Spätestens seit dem Wegzug der Brauerei aus St. Pauli ist Astra nichts weiter als eine Biermarke. Durch nichts mehr, als den Vermarktungsvertrag mit dem magischen FC verbunden. Käme morgen ein Flensbuger Pilsener, ich würde jubeln. Astra schmeckt mir nämlich noch nicht einmal. Ich halte Astra für Fusel. Irgendwo in der persönlichen Rangliste knapp vor Aldis Hansa-Pils, wenn das noch jemand kennt – aber hinter Karlsquell. ;(

Eigentlich ist dieser dumme Hype um das Bier auch ein Warnsignal. Wenn ich in München oder Berlin in Kneipen bin, die dem Lebensgefühl des FC St. Pauli nahestehen, sehe ich viele Astra-Trinker. Das ist das einerseits entferntes Dabeisein, gut, aber auch eine Virtualität und Fetisch-sauferei, die mit meinem St. Pauli nicht mehr viel zu tun hat. Genausowenig wie die Carlsberg-Marke Astra mit dem Stadtteil. Im Gegenteil, Astra ist für mich Symbol der Gentrifizierung St. Paulis. Degradiert zur Ikone.

Irgendwelche Werber-Affen, die mittags Fritz-Cola und abends Astra trinken und meinen, damit täte sich was schönes in ihrer Seele, tun mir regelrecht leid.