#426 – 34 Spieltage, 34 Geschichten: Der Film “Dit is Union, verstehste!”

Im Herbst erscheint der Film "Dit is Union, verstehste!", der die erste Bundesliga-Saison des 1. FC Union Berlin dokumentiert. Wir haben mit den Machern Marc Rademacher und Daniel Becht gesprochen. Warum sie Union mit ihren Geschichten niemanden erklären wollen, über das Konzept "34 Spieltage, 34 Geschichten" und was die Coronavirus-Pandemie mit dem Film, aber auch finanziell mit ihnen gemacht hat.
Unionfans im Sonderzug und Unionfans außerhalb des Stadions während der Geisterspiele

Unionfans im Sonderzug und Unionfans außerhalb des Stadions während der Geisterspiele, Bilder: Dit is Union, verstehste

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Neunzig Minuten heile Welt.

Bin ich eigentlich die einzige, die bei Spielen im Zoschke jedesmal denkt: “Oh, wie bei uns früher!”,  kurz nachrechnet, zu dem Schluss kommt, dass “früher” weniger lange her ist als … na sagen wir mal: Smells like Teen Spirit von Nirvana und dann staunt, wie schnell die Welt sich dreht? Ich liebe das Zoschke sehr, samt der Butterblumen auf den Stufen. Dass man mit dem Arsch auf der Rasenkante sitzt (also: ich, wegen der Fotos). Es ist genau diese Nähe, die bei uns so schleichend abhanden kommt. Weil 2000 Leute halt doch einfacher unter einen Hut zu bringen sind als 20.000. Will ich zurück in die Oberliga? Glaube nicht. Aber immer mal ins Zoschke, zum erden.

Solange noch alles schön ist

Jetzt aber schnell, bevor der Ernst des Lebens wieder losgeht: Die Fotos vom Testspiel gegen Bröndby IF, und einmal ganz lieb Simon Hedlund hinterherwinken, bitte!

Momentaufnahme

Als wir uns am Sonnabend getroffen haben, um das neue Mannschaftsfoto zu machen, war uns allen klar, dass unser Saisonsabschlussfoto wahrscheinlich sehr anders aussehen wird. Nehmen wir das hier also mal als eine Momentaufnahme, die einen Augenblick der Veränderung zeigt. Da sind die Jungs, mit denen wir aufgestiegen sind. Dann die, die wir jetzt noch ganz allgemein “die Neuen” nennen. Und mit Glück sehen wir auch schon die, die einmal unsere allererste Bundesligamannschaft werden. Wenn man es so betrachtet, sind´s gar nicht mehr so viele Leute, finde ich.