Union erhöht die Preise für Dauerkarten nicht, schraubt aber weiter an der Mitgliederzahl

Endlich hat Union gestern die Modalitäten für die Dauerkartenvergabe in dieser Saison veröffentlicht, die in zwei Punkten eine Überraschung darstellten. Die Preise bleiben die gleichen wie in der vergangenen Zweitliga-Saison. Und nicht abgerufene Dauerkarten werden nicht neu verkauft, sondern gehen in das Tageskartenkontingent. Das darf man sehr wohl als Belohnung für die Treue der bisherigen Dauerkarten-Inhaber verstehen. Man kann es aber auch so verstehen, dass Union durch das Verhältnis Sitz- und Stehplätze im Stadion an der Alten Försterei sowieso gar nicht so viel mehr Geld erlösen hätte können (also in Relation zum möglichen Gesamtetat des Vereins in der Bundesliga), ohne sich den Unmut der bisherigen Dauerkarteninhaber zuziehen. Aber mindestens einen hohen sechsstelligen Betrag lässt sich  Union aus meiner Sicht schon durch die Lappen gehen. Den Klub jetzt aber prinzipiell nur für die Erhaltung der Dauerkartenpreise abzufeiern, würde eine zweite Dimension allerdings ignorieren.

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