#412 – Ein Trainingsanzug ist auch ein Anzug

Wir sprechen über Dirk Zinglers Aussage, dass Union nicht akut existenziell bedroht sei und wie er die Situation mit dem Neustart der Bundesliga empfindet. Außerdem reden wir über Grundrechte und Datenschutz bei Corona-Apps und den Film "Eisern vereint".

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Der Stadionbau 2009 ist das Thema des Films Eisern vereint, Foto: Eisern vereint

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Dirk Zingler: “Wir werden das als Unioner und als Club aushalten”

Ich war überrascht, gestern Präsident Dirk Zingler live bei der Pressekonferenz von Union zum Spiel zu sehen (AFTV), denn öffentlich angekündigt hatte der Verein den Auftritt nicht. Doch nach den Ereignissen dieser Woche rund um die Reaktionen auf die Ausbreitung des Coronavirus in Europa gab es möglicherweise den Bedarf als Verein ein paar Dinge zurechtzurücken. Die Argumentationslinien des Präsidenten waren klar: Geisterspiele sind keine Dauerlösung und nicht der Fußball, für den Union steht. Entschieden wird Anfang nächster Woche auf einer DFL-Sondertagung. Alles andere als eine Aussetzung des Spielbetriebs würde mich ehrlich gesagt überraschen.

Pressekonferenz im Zeichen des Coronavirus: Trainer Urs Fischer, Pressesprecher Christian Arbeit und Präsident Dirk Zingler, Screenshot: AFTV

Pressekonferenz im Zeichen des Coronavirus: Trainer Urs Fischer, Pressesprecher Christian Arbeit und Präsident Dirk Zingler, Screenshot: AFTV

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Dirk Zingler widerspricht der Darstellung von Union als “der andere Klub”

Mir ist gestern irgendwann während der Podcast-Aufnahme der Kragen geplatzt. Nicht wegen der Schiedsrichterleistung von Tobias Welz am Sonnabend beim 1:2 gegen Werder Bremen, sondern ein bisschen fälschlicherweise wegen des Klatschens der Gästefans nach Abpfiff. Einerseits ist  es mir völlig egal, ob Union beliebt oder unbeliebt ist, weil mir als Unioner vor allem Union wichtig ist und das alles so  läuft, wie es für uns alle als Union-Anhänger richtig ist. Aber vor allem, weil ich den Applaus der Werder-Anhänger etwas in den falschen Hals bekommen habe und mit diesen vielen Betrachtungen der vergangenen Wochen gleichgesetzt habe, in denen Union viel zu verkürzt als der etwas andere Verein dargestellt wurde, quasi als nostalgischer Sehnsuchtsort der Bundesliga. Ignorierend, dass die Bundesliga sicher nie so war, wie Union heute ist.

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Dirk Zingler über Rassismus und Diskriminierung: “Überall wo Union ist, darf es das nicht geben”

Union-Präsident Dirk Zingler war gestern Abend beim RBB zu Gast im Talk mit Jörg Thadeusz. So richtig gegrillt wurde er dort nicht, konnte aber von der DFL-Versammlung berichten,  wie ungewohnt das dieses Jahr war, denn: “Wir saßen plötzlich auf der anderen Seite.” Nämlich da, wo die Bundesligisten sitzen und nicht bei den Zweitligisten, wo  Union die vergangenen 10 Jahre Platz genommen hatte. Die ganze Sendung könnt ihr in der RBB Mediathek nachschauen.

Präsident Dirk Zingler (1. FC Union Berlin) zu Gast bei Jörg Thadeusz vom RBB

Dirk Zingler bei Jörg Thadeusz, Foto: RBB

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Uwe Neuhaus oder Das Undenkbare denken

Den ersten Schreck besorgte mir heute ein Tweet. Ich wischte etwas lustlos über das Telefon und schaute in den verschiedenen Listen und gespeicherten Suchen, was denn so los war. Nüscht. Jedenfalls nichts, was mich zum Thema Union sonderlich bewegt hätte. Bis mich dieser Tweet ansprang:

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