Mal schauen, was André Hofschneider von einem mitspielenden Torwart erwartet

Das größte Thema in den Berliner Medien bleibt Daniel Mesenhöler, der seit Mittwoch als die neue Nummer 1 feststeht. Mich hat ein wenig irritiert, das nun vom mitspielenden Torhüter gesprochen wird, der im neuen Spiel-System des 4-4-2 mit Raute mehr gefordert wäre. Jedenfalls sagte Daniel Mesenhöler unter anderem im Kurier: “„Der mitspielende Torwart ist mehr gefordert als vor einem Jahr. In dem Aspekt habe ich einen großen Schritt nach vorne gemacht.” Das ist eine Qualität, die Jakob Busk nun wirklich auch mitbringt, oder wie ich finde, erstmals richtig zu Union gebracht hat. Aber das ist eigentlich nur eine weitere Bestätigung dafür, dass zwischen beiden Keepern kein großer Abstand herrscht.

Die Details, was vom mitspielenden Torhüter verlangt wird, erfahren wir aber nicht. Das prägendste Beispiel aus meiner Sicht in der Zweiten Liga ist dafür Marvin Schwäbe von Dynamo Dresden (der wegen einer Knie-Verletzung lange ausfallen wird, Sächsische Zeitung), der als Anspielstation für die Abwehrspieler quasi der dritte Innenverteidiger ist, wenn Gegner zu pressen versuchen. Ich bin gespannt, was wir da wirklich zu sehen bekommen. Kiel und Nürnberg werden beide genug Druck ausüben, um uns zu verraten, was da dran ist.

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