Christopher Trimmel will gegen Leipzig besser spielen als im August

Christopher Trimmel liefert heute einen Kandidat für die Untertreibung des Tages mit dieser Aussage: “Es ist ja doch irgendwie ein leistungsbezogener Sport.” Was Unions Kapitän damit meint ist, wie wir im Kicker lesen, dass er zufrieden damit ist, dass sein neuer Vertrag bei Union leistungsbezogene Elemente enthält, und das für den Verein und den Spieler für eine gute Idee hält.

Christopher Trimmel

Christopher Trimmel hat kein Problem mit einem leistungsbezogenen neuen Vertrag, Foto: Matze Koch

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Wir gehen nicht wegen Dortmund ins Stadion, sondern wegen Union

Heute kommt Lothar Matthäus in das Stadion an die Alte Försterei. Für diejenigen, die schon etwas länger die Bundesliga verfolgen, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass es das erste Samstagabendspiel seit Ewigkeiten für Union gibt. Und zwar gegen Borussia Dortmund. Ich ignoriere mal die Neven-Subotic-war-früher-mal-bei-Dortmund-Geschichten (die könnt ihr beispielsweise bei der Berliner Zeitung nachlesen). Ich spreche auch nicht von zwei schweizerischen Trainern an der Seitenlinie (das hat die Morgenpost im Angebot). Und ich möchte auch nicht über die Pokalspiele gegen Dortmund und Sebastian Polters Treffer sprechen (das machen BZ und Bild). Denn es gibt nur einen Grund, warum ich nachher ins Stadion gehe und das ist Union. Mir ist die Vergangenheit dann egal, mir ist der Gegner dann egal. Wäre es nicht Borussia Dortmund, die erstmals in einem Meisterschaftsspiel gegen Union antreten, sondern Traktor Angermünde, würde ich trotzdem heute 16.30 Uhr zur Stadionöffnung da sein.

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Union vergisst dich nie

Es ist unerträglich. Und mir fehlen auch einen Tag später noch die Worte. Weil diese Tat, der Mord an einem 19-jährigen Unionfan, so sinnlos ist. Noch schlimmer wird es dadurch, dass der Ort in unserer Nachbarschaft liegt und ich den ebenso oft entlanglaufe wie mein großes Kind. Und das ist nur wenig jünger als das Opfer. Diese Gedanken führen zu nichts Gutem. Wie gesagt. Es ist unerträglich.

Die Geschichte ging vielen nahe, weshalb mehrere hundert zur von Roland Krispin bei der Polizei angemeldeten Gedenkstunde am Tatort kamen.

Trauer um ermordeten Union-Fan, Foto: Jan Hollants

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