#390 – Vor Hertha hatte ich auch mal mehr Respekt

Union gewinnt erstmals zu Hause ein Derby gegen Hertha und doch dominieren danach andere Themen. Wir bringen unser Unwohlsein zum Ausdruck differenzieren aber zwischen den verschiedenen Vorfällen. Und wir freuen uns über den Sieg. Und ja, das war ein Elfmeter.

Anthony Ujah kickt nach dem Derby gegen Hertha ein Leuchtgeschoss vom Rasen, Foto: Matze Koch

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Lieber eine Rivalität zwischen Hertha und Union als jemals wieder eine Mauer in Berlin

Als ich gestern hier im Blog den “State of the Union” gelesen habe, traf das distanzierte Schreiben über das Derby überhaupt nicht mein Empfinden. Denn auch wenn durch die vielen Spiele zuvor und ein gewisses Schweigen über den Einbruch in einen Container der Ultras von Union es nun nicht zu einer langen spannungsvollen Erwartung der Partie kam, so war ich doch gestern bereits angezündet. Als mir ein Kollege bei der Arbeit erzählte, dass er auch zum Spiel gehen würde und dieses Shirt tragen würde, dass es vor eineinhalb Jahren im Abstiegskampf gab, zog ich nur meinen Sweater hoch und zeigte ihm die von “Gib niemals auf und glaub an dich” umrahmte Faust.

"Gib niemals auf und glaub an dich", das T-Shirt aus dem Abstiegskampf 2018

“Gib niemals auf und glaub an dich”, das T-Shirt aus dem Abstiegskampf 2018, Foto: Sebastian Fiebrig

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Union’s first goal against Hertha: Santi’s glamour and Neuhaus’ 200 Percent

Die deutsche Version dieses Textes von Jacob Sweetman findet ihr hier.

Santi Kolk has never told this story before.

And as he does it’s as if I can sense a weight being lifted off his shoulders. His greatest moment in a Union shirt, a goal he says is up there with any that he ever scored, is dogged by an abiding sadness. And the wrath of a striker scorned. He gives the impression that he will never really be able to revel in it like he should because of the other things that pissed him off.

1. FC Union Berlin vs. Deportivo La Coruna July 25, 2010. Union players after the final whistle, from right to left: Santi Kolk, Björn Brunnemann, Halil Savran, Ahmed Madouni, Torsten Mattuschka, Photo: Matze Koch.

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