Was nützt ein sportlicher Wettbewerb, wenn man ihn nicht mehr gewinnen kann?

Ich war gestern Abend zur Feier der 100. Sendung des Hertha-Podcasts Damenwahl im Brauhaus Südstern. Das alleine wäre jetzt gar keine große Meldung wert und ich war auch nicht der einzige Unioner vor Ort. Was mich tatsächlich bewegt hat, war die Grundstimmung in den Diskussionen, dass der moderne Fußball hierzulande endgültig auf eine Zeitenwende zugeht. Wir haben in Deutschland eine Auseinandersetzung zwischen traditioneller Fußballkultur und einem Eventprodukt, in das immer mehr Kapital hineinfließt. Das muss sich nicht zwangsläufig ausschließen, aber aktuell sieht es so aus, als ob das Konzept mitgliederbestimmter Verein im deutschen Fußball ein Auslaufmodell wird. Jedenfalls, wenn die tatsächliche Mitbestimmung in den ausgelagerten Fußball-Kapitalgesellschaften auf der Strecke bleibt.

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Geht Toni Leistner oder geht er nicht?

Geht Toni Leistner oder geht er nicht? Laut Berliner Kurier/Berliner Zeitung soll es angeblich ein echtes Angebot für den Innenverteidiger geben. Norwich City aus der englischen zweiten Liga soll 3,5 Millionen Euro Ablöse bieten. Das wäre angesichts von einem Jahr Restlaufzeit des Vertrages bei Toni Leistner ein ordentliches Sümmchen. Und es dürfte die Ansage an die Mannschaft, dass kein Spieler eine Freigabe bekommen würde, den Union selbst halten wolle, als ebenso leer erscheinen lassen wie die elterliche Androhung bis drei zu zählen.

Toni Leistner im Trainingslager, Foto: Matze Koch

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Die Fußball-Ökumene Berlin

Was ich gestern Abend gemacht habe? Statt über mögliche personelle Alternativen für Unions defensiven Mannschaftsteil zu grübeln, saß ich ganz im Sinne der Berliner Fußball-Ökumene mit Steffen am Computer und habe geholfen, einen Hertha-Podcast auf die Welt zu bringen.

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