Jetzt ist die Zeit für ein neues “Kopf aus, Herz an – Alles kann, nix muss!”

Was das Spiel heute Abend um 20.30 Uhr gegen Mainz bedeutet, dürfte allen klar sein. Dabei würde die Welt nicht untergehen, sollte Union nicht erfolgreich sein. Aber es geht um das Gefühl. Das Wissen, dass die Mannschaft für das letzte Kapitel im Kampf um den Klassenerhalt bereit ist. Es geht um eine Selbstvergewisserung. Für die Mannschaft und für uns Fans. Kurz, es ist gerade eine gute Zeit, an dieses Plakat zu erinnern. Es wurde zum Ende der vergangenen Saison am Trainingsplatz aufgehängt, in der Zeit des ständigen Drucks im Aufstiegskampf.

Das Banner "Kopf aus, Herz an - Alles kann. Nix muss!" am 9. Mai 2019, Foto: Matze Koch

Das Banner “Kopf aus, Herz an – Alles kann. Nix muss!” am 9. Mai 2019, Foto: Matze Koch

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Rafal Gikiewicz hält sich an die erste der Boone’schen Regeln

Die Mannschaft ist nach dem Leverkusen-Spiel bereits in Freiburg und bereitet sich dort auf die Bundesliga-Partie am Samstag vor. “Ich erwarte ein sehr schweres Spiel in Freiburg”, sagte Trainer Urs Fischer bei AFTV. Das Team soll vor allem regenerieren. Florian Hübner und Ken Reichel sind erkältet und gar nicht erst zum Pokalspiel mitgefahren. Allerdings gibt es bei Hübi noch die Chance, dass er nachkommt (Kicker).

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#405 – Das 5. Union-Gesetz: Fahre nicht nach Hoffenheim!

Union spielt 2:2 gegen Wolfsburg, doch für das Ergebnis interessiert sich hinterher kaum jemand. Stattdessen geht es um die Proteste gegen Kollektivstrafen, um 3-Stufen-Pläne, Dietmar Hopp oder Unionfans, die erst miteinander, dann gegeneinander rufen.
Erstes Transparent von Union gegen Wolfsburg: 2017, Kollektivstrafen abgeschafft. Nun Hopp hofiert und zwei Schritte zurück gemacht! Fick dich, DFB!

Erste Transparente auf der Waldseite gegen Kollektivstrafen, für die Schiedsrichter Bastian Dankert das Spiel unterbrochen hat, Foto: Stefanie Fiebrig

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Ich werde am ersten Spieltag erst weinen, danach schweigen und dann eskalieren

Erinnert ihr euch noch, wie wir alle das letzte Mal im Stadion geheult haben nach dem Relegationsspiel gegen Stuttgart? Weil alle Gefühle, die mit dem Aufstieg kamen, einfach zu viel waren? So ging es mir gestern morgen, als ich mit der U-Bahn zur Arbeit fuhr und mir dieses Video des RBB von der Abholung der Banner für die Ehrung der verstorbenen Unionerinnen und Unioner am ersten Spieltag angeschaut habe.

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Das Tor von Sebastian Polter war fast schon kitschig, so geil war es

Selbst für einen Kitsch-Film war das schon fast ein bisschen drüber, was wir gestern beim 2:0 gegen Kiel mit dem Tor von Sebastian Polter erlebt haben. So ein Ende, bei dem der lange verletzte Held kurz vor Schluss das Tor trifft und den Sieg sichert, kennen wir. Aber das per Fallrückzieher? Nachdem er zuerst dramatisch im eins gegen eins am Torhüter scheitert? Da winkt doch jeder Produzent müde ab, der solch ein Drehbuch vorgelegt bekommt. Weil zu unrealistisch. Zu kitschig. Aber ganz ehrlich: Es war geil! Wie Polter mit dem Rücken zum Tor den vom Keeper abgeprallten Ball abschirmt und sich dann waagerecht in die Luft legt. Wahnsinn.

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Daniel Mesenhöler kann sich für seine gute Leistung im Pokal nichts kaufen

Da hat der Kurier heute eine wirklich berührende Überschrift für seinen Text über Daniel Mesenhöler gewählt: “Das war wohl mein letztes Spiel für Union …” Der Keeper, der das Rennen um den Stammplatz im Tor knapp gegen Jakob Busk verlor, sagte diesen Satz nach dem Ausscheiden im Pokal gegen Leverkusen. Jens Keller hatte dieses Jahr von Beginn an klargestellt, dass der Keeper, der nicht in der Liga Stammtorhüter wird, dafür im Pokal zwischen den Pfosten stehen wird. Mit dem 1:4 am Dienstag ist diese Stammplatzgarantie abgelaufen. Sollte sich Jakob Busk nicht verletzen oder andere Umstände eintreten, dürfte Daniel Mesenhöler recht haben. Es war sein letztes Spiel für Union. Denn sein Vertrag läuft im Sommer 2018 aus und er ist zu gut, um als zweiter Keeper zu bleiben.

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