Union braucht nur auf sich zu schauen

Ich könnte jetzt hier über die große Chance für Union schreiben, die sich daraus ergibt, dass Paderborn gestern hochdramatisch und schön gegen Köln gewonnen hat. Oder auch die Notwendigkeit, sich vor Steffen Baumgarts Mannschaft zu halten. Aber beides ändert ja eigentlich nichts daran, dass Union einfach gegen Duisburg gewinnen sollte, wenn die Saisonziele erreicht werden sollen.

Erschwert wird das durch den Ausfall von Suleiman Abdullahi, den der Verein am Mittag mitteilte. (Update von 12:30 Uhr)

https://mobile.twitter.com/fcunion/status/1096727947761909761

Nachdem Bild/BZ ihre Meldung zu einem möglichen neuen Innenverteidiger für Union noch etwas abschwächen musste, melden sie heute (print), dass Marvin Friedrich nicht zurück nach Augsburg wechseln und lieber bei Union bleiben möchte: “Augsburg ist für mich keine Option,” wird Friedrich zitiert. Vor allem aber möchte er in der ersten Liga spielen.

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Marvin Friedrich möchte in der 1. Liga spielen – gerne auch mit Union, Foto: Stefanie Fiebrig

Die weiteren Vorberichte der Berliner Medien:

Damit, dass Union heute in Duisburg spielt, wird auch das Thema der Nordrhein-Westfälischen Polizei wieder aktuell. Die gilt als besonders repressiv in ihrer Ausrichtung und ihrem Vorgehen. Darauf beziehen sich auch diese Tweets der Magdeburger Fanhilfe:

In diesem Zusammenhang war Anfang Februar auch von einer neuen Spezialeinheit der Polizei für die Überwachung von Fußballspielen die Rede, die beim Spiel zwischen Schalke und Düsseldorf zum ersten Mal zum Einsatz kommen sollte. Das ist in insofern nicht ganz richtig, als es sich dabei um eine sogenannte “ Beweissicherungs- und Festnahme-Einheit” handelt, die nicht nur für Fußball, sondern etwa auch Demonstrationen zuständig ist und deren Einführung vor einem Jahr beschlossen wurde. Außerdem gibt es ähnliche Einheiten in allen anderen Bundesländern bereits. Das ändert aber nichts daran, dass diese Einheiten oft dafür kritisiert werden, unverhältnismäßig oder ohne Anlass Gewalt anzuwenden; während ihre Mitglieder noch dazu nicht gekennzeichnet und erkennbar sind.

Einmal Unioner, immer Unioner

Toni Leistner hat sich seine eigene Art Humor auch in England bewahrt, wie dieser Tweet zeigt, mit dem Leistner auf einen Tweet antwortete, nachdem er bei der 0-1 Niederlage von QPR im FA Cup gegen Watford kurz vor Schluss eine in der Tat machbare Chance vergab.

Erst am letzten Wochenende war Leistner übrigens an dieser unfassbaren und dann trotz eines Elfmeters in der letzten Minute doch nicht erfolgreichen Aufholjagd gegen ein Kristian-Pedersen-loses Birmingham beteiligt:

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Und in dieser Übersicht fehlt noch der vergebene Elfer für QPR in der letzten Minute, Screenshot WhoScored


2 Gedanken zu „Union braucht nur auf sich zu schauen

  1. Hoffentlich wird der Herd für die Pfanne endlich mal abgestellt. Noch immer keine 40 Punkte.

  2. Okay, der Herd kann doch weiter brennen, aber bitte setzt mir einen Tee zur Nervenberuhigung auf. Das hält man keine Saison lang durch, v. a. nicht bei 8 Gegentoren in den letzten 3 Auswärtsspielen.

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