Urs Fischer und elf TV-Kameras

Als ich zum letzten Mal hier war – es kommt einem vor, als sei es eine Ewigkeit her –, zur Pressekonferenz vor den ersten Relegationsspiel gegen Stuttgart, wirkte Unions Trainer Urs Fischer ein wenig nervös. Eine Falte in seiner Wange zuckte ein wenig. Eine Kleinigkeit, aber eine, die man gerade so wahrnehmen kann wenn man genau genug hinschaut. Und die man versteht, wenn man etwas über Fischer liest. Er ist jemand, der besessen davon ist zu gewinnen, und er wusste, dass dieses Hinspiel die Aufstiegsspiele vorentscheiden würde.

1. FC Union Pressekonferenz

Elf Kameras und viele Journalist*innen bei der Pressekonferenz, Photo: Matze Koch

Aber jetzt, vor dem Spiel gegen Leipzig, wirkt Urs Fischer viel entspannter. Er redet ausführlich über seine Spieler, über die technischen Unterschiede zwischen den Sebastians Andersson und Polter, und lobt dabei beide in hohen Tönen. Er spricht darüber, wie hart die Mannschaft gearbeitet hat, wie gut sich die neuen Spieler einfügen, wie man den Gegner beobachtet hat. Er ist locker, leicht zugänglich und lächelt viel. Er sieht aus, als habe er Spaß daran, Witze über die vielen neuen Gesichter in der Pressekonferenz zu machen.

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Urs Fischer and eleven TV-Cameras

Diesen Text von Jacob Sweetman gibt es hier auch auf Deutsch.

When I was last here, what seems like a lifetime ago, in the press conference before the first leg of the first leg-‘Relegationsspiel’ against Stuttgart, Urs Fischer had seemed a little nervous. A muscle in his cheek kept twitching slightly. It was a small thing but ever so slightly perceptible when you looked hard enough. It’s understandable when one starts to read about him. He is a man obsessed by winning, and he knew that the first leg would be the one to define the tie.

Urs Fischer Trainer 1. FC Union

Urs Fischer appeards relaxed at the press conference, Photo: Matze Koch


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Darum will Union Steven Skrzybski langfristig binden

Es ist Spieltag (18.30 Uhr Anstoß bei 1860 München) und das heißt, dass es gar keine so richtig heißen, neuen News gibt. Also macht euch gefasst auf viele kleine Union-Häppchen. Und weil ich in der Journalisten-Ausbildung gelernt habe “Wetter, Kinder, Tiere, kriegste nie ‘ne Viere” fangen wir mit Hunden an. Denn wie wir uns erinnern, hat Unions Nummer 12 Jakob Busk einen kleinen Mops. Bild/BZ haben sich auch daran erinnert und den Keeper samt Hund besucht. Ich musste ein bisschen in mich hineinkichern, weil Bild/BZ den Torhüter zum Thema Hundekommandos so zitieren: “Slut – das heißt auf Deutsch Schluss oder Aus.”

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