Sebastian Andersson liebt die Wörter “Zweikampf” und “Fußballgott” und ist damit bei Union genau richtig

Bei Union ruht aktuell die See. Dabei kann durchaus noch etwas passieren. Bis morgen sind Transfers in Deutschland noch erlaubt. Und während auf der Seite der Zugänge alles gelöst ist, kann sich bei den Abgängen noch einiges tun. Auch wenn es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass alle Spieler mit nur noch sehr geringer Perspektive jetzt einen neuen Verein finden oder überhaupt aktiv suchen. Doch ein oder zwei Abgänge kann ich mir beim übergroßen Kader durchaus vorstellen.

Präsident Dirk Zingler begrüßt die Spieler beim Training, 29.08. 2018, Foto: Matze Koch

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Der Transfer von Suleiman Abdullahi zu Union ist aus verschiedenen Perspektiven bemerkenswert

Wir wussten ja, dass Union Stürmer X sucht, der als Backup oder neben Sebastian Andersson stürmen kann, so lange Sebastian Polter wegen seines Achillessehnenriss keine Option ist. Dieser Stürmer X ist Suleiman Abdullahi (21 Jahre, der gestern von Eintracht Braunschweig ausgeliehen wurde und und dessen Vertrag sich bei Ziehen der Kaufoption bis 2022 verlängern würde, Vereinsmitteilung). Das ist in mehrfacher Hinsicht ein bemerkenswerter Transfer. Denn einerseits kann ich mich nicht erinnern, wann Union zuletzt einen verletzten Spieler (Abdullahi laboriert noch an einer Sprunggelenksverletzung) unter Vertrag genommen hat. Und gleichzeitig ist er ganz klar mehr als nur ein Backup oder Stürmer Nummer 3 hinter den beiden Sebastians. Er ist ein Spieler, von dem sich Union verspricht, ihn weiterzuentwickeln und davon in Form einer Ablöse zu profitieren. Das sagt die vereinbarte Vertragslaufzeit bis 2022 aus, wenn die Kaufoption gezogen wird. Und diese Kaufoption ist gleichzeitig die Minimierung des Risikos für Union in diesem Fall. Ein wirklich erstaunlicher Transfer.

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