Sehr unterschiedliche Meinungen zum möglichen Berliner Derby am 9. November

Ich bin nach dem gestrigen Tag tatsächlich etwas müde, weil auf meine Meinung, dass Union an dem Derbyplänen von Hertha zum 30. Jahrestag des Mauerfalls nicht mitwirken solle, weil das dem Datum nicht gerecht wird, sehr vieles geäußert wurde, was mit meinem Punkt nichts zu tun hatte. Und es drehte sich um Laufe des Tages vieles im Kreise. Ganz nach dem Motto: Es ist zwar bereits alles gesagt, aber noch nicht von jedem.

Mir ging es nicht um Kommerzialisierung (als ob Union unkommerziell wäre) und erst recht nicht um irgendwelches Ost-West-Gedöns. Ich wohne seit September 1989 in Berlin und mir liegt nichts ferner, als Leute in solche Kategorien einzusortieren oder dies zur Leitlinie meiner Gedanken zu machen. Außerdem dürften auch Hertha und Union nicht so einfach in Ost und West einzusortieren sein, wie das vielleicht von außen gerne gemacht wird. Berlin ist Berlin. Aber Berlin ist auch an jeder Ecke anders und voll mit unterschiedichen Haltungen und Gedanken. Wir sind nicht irgendeine brandenburgische Kreisstadt mit einer Tageszeitung, wo sich alle zum Stadtfest treffen und die gleiche Meinung äußern, weil sie sonst als Nestbeschmutzer dastehen würden.

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Union braucht kein Derby am 9. November, um dem Spiel Bedeutung zu verleihen

Wir schildern in den vergangenen Tagen immer mal wieder Momente, in denen uns bewusst wird, dass Union nun Bundesligist wird. Unser Leser Ronny hatte vor Kurzem auch so einen Moment, in dem er kurz vergessen hat, dass er nun ein Regal höher greifen muss. Und ganz ehrlich, mir geht es immer noch jeden Tag genauso.

Screenshot: Ronny

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