Die ruhige Art von Trainer Urs Fischer ist vielleicht genau das, was Union in dieser Saison braucht

Eigentlich war für heute das Mannschaftsfoto für die neue Saison geplant. Das wurde aber auf Samstag Vormittag verschoben, weil Urs Fischer bis dahin aus persönlichen Gründen in der Schweiz bleiben muss (Details hier beim Kurier, Bild/BZ). Ich habe mir bei AFTV gerade angeschaut, wie Urs Fischer die von Unions Medienabteilung ausgewählten Fragen von Fans beantwortet. Besonders Neues erfahren wir nicht, aber wir sehen einen Trainer, der sehr ruhig und ausgeglichen wirkt. Ich fand es beispielsweise gut, wie er auf die Frage reagierte, ob er lieber ein defensives oder ein offensives Saisonziel hätte. Darauf antwortete er relativ lange, nannte pro und contra. Und ich dachte schon, wow, das ist langweilig, er will einfach nicht angreifbar sein. Doch am Ende sagte er schlicht, dass er immer gerne ein realistisches Saisonziel hätte.

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Warum Steven Skrzybski für Union unbezahlbar ist

Sebastian Polter hat seine Achillessehnen-OP gestern überstanden. Ich wünsche dem Angreifer von ganzem Herzen gute Besserung und eine komplikationsfreie Heilung. Gerade als Drecksau auf dem Platz wird er in den nächsten Wochen und Monaten sehr fehlen. An ihm das Erreichen des Ziels Aufstieg oder nicht festzumachen, wie das die BZ macht, geht mir persönlich zu weit. Die vergangenen Monate hat die Mannschaft auch mit ihm nicht die Top-Leistung abgerufen. Fehlen wird er als Zielspieler und als Person, die Gegner binden kann und damit Räume für Mitspieler schafft. Und eben als Mensch. Aber andererseits ist das jetzt auch die Chance für Spieler wie Philipp Hosiner, Andy Gogia oder Marcel Hartel, selbst Verantwortung zu übernehmen und dafür zu sorgen, selbst in Abschlusspositionen zu kommen.

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