War ja klar, dass gegen Hertha nur frühere Unioner treffen

Das Regionalliga-Spiel zwischen Hertha und Union II Altglienicke hatte gestern einiges zu bieten. Zum Beispiel mit Chinedu Ede und Christopher Quiring 2 frühere Unionspieler, die alle Tore für die VSG schossen.

Weiterlesen

Teve090 – Scheißegal! Hauptsache, wir haben gewonnen

Angesprochen auf seinen Notenwunsch nach dem 4:0 Sieg gegen den FSV Frankfurt sagte Chinedu Ede: "Das ist mir scheißegal. Hauptsache, wir haben gewonnen." Das drückt alles aus, was dieses Spiel ausmachte. Keine besonders gute Leistung von Union. Aber für den FSV in der derzeitigen Verfassung war das schon zuviel. An allen vier Toren war Ede beteiligt, doch zu gut erinnert er sich an vergangene Spielzeiten oder den Saisonstart dieses Jahr, als das er übermäßig in Euphorie ausbrechen würde. So wie der gesamte Verein sich zwar wohlig an 31 Punkten wärmt, aber ansonsten die Ruhe bewahrt. Themen: Mannschaftsaufstellung; Einwortzusammenfassungen des Spiels; Das erste Tor: Siehst Du Mosquera, so wird das gemacht!; Was ist eine Notbremse (Schlicke, Menz)?; Offizielles Regelwerk des DFB (PDF); Chinedu Ede setzt Prioritäten (O-Ton; 13:00 Min); Der aktuelle Status von Ede; Christian Stuff stolpert (O-Ton; 22:01 Min); Union wird variabel bei Freistößen; Simon Terodde und die Apfelschorle; FSV Frankfurt: Ein Traditionsverein ohne Fans; Buch "Eisern Union!" von Frank Willmann und Jörn Luther; Karim Benyamina ist traurig (O-Ton, 38:41 Min); FSV will drei bis vier Spieler zum Winter abgeben; Bei Union läuft es anscheinend. Unheimlich.; HSV-Friedhof ist nicht gefragt; Der Abstand zum Relegationsplatz wächst; Fürth: Da sah Union doch immer gut aus; Ein Jahr ohne ordentliche Mitgliederversammlung: Ist das satzungsgemäß?

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Gero Langisch Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Teve058 – Nananananananana – now Chinedu Ede!

Nach dem 0:1 Sieg in Duisburg unterhalten wir uns über eine starke mannschaftliche Leistung. Themenliste:
  • Spielanalyse (mit O-Tönen der Trainer Uwe Neuhaus und Milan Sasic)
  • Einzelkritik zu Chinedu Ede, Ahmed Madouni, Christian Stuff, Marcel Höttecke
  • Ab wann zahlt Union wieder Ablösesummen für Spieler?

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Jeder nur ein Kreuz.

Es gibt sicherlich schönere Situationen, um ein paar O-Töne von Spielern einzusammeln, als hinter der Bande des Stadions zu stehen und zu warten, dass ein Spieler mal stehenbleibt. Chinedu Ede war nicht zu Statements zu bewegen. Trainer Uwe Neuhaus schaltete auf Ede angesprochen in den Ironiemodus und brachte dem Kollegen Matze Koch ein Déjà-vu.

Uwe Neuhaus nach dem Training am 16.02.2011
[audio:http://textilvergehen.de/wordpress/audio/neuhaus_ede.mp3]

Uwe Neuhaus und Kenan Sahin am 25.03.2009

Teve051 – Gewinner und Verlierer

Natürlich sprechen wir im letzten Podcast des Jahres über das am Ende erfolgreiche Spiel gegen den Karlsruher SC. Aber noch viel natürlicher ziehen wir ein Saisonfazit. Wir haben die Idee der Kollegen vom Herthablog der Berliner Morgenpost übernommen, und jeder hatte die Möglichkeit, aus seiner Sicht drei Gewinner und Verlierer aus dem Kader des 1. FC Wundervoll zu benennen. Dabei gibt es einige Überraschungen. Zum Schluss schauen wir noch ein wenig in die Glaskugel und überlegen, was nach der Freigabe für Polenz und Sahin in der Transferperiode passieren kann. Die Themen mit Zeitangabe: 04:34 Wie war das Spiel? Haben wir in der zweiten Hälfte ein neues Sturmduo gesehen? (mit O-Ton von Halil Savran) 53:50 Hinrundenfazit: Gewinner und Verlierer (mit O-Ton von Karim Benyamina) 101:20 An- und Verkauf. Was passiert in der Winterpause?

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
avatar Mathias Bunkus
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Teve024 – Aufwand betrieben

5 Stürmer. Null Tore. 5Ziegen. 4Männer. Im Podcast wird natürlich darüber diskutiert, wie man Stürmern das Toreschießen beibringen kann. Gesellschaft leistet uns dabei wieder der Starreporter vom Berliner Kurier, Mathias Bunkus, der die These aufstellt, dass Union noch kein Ausbildungsverein sei, weil man sich noch nicht in der 2. Liga etabliert habe und dass man den Durchbruch zum Profi eher nicht im Heimatverein schaffen wird. Falls Ihr herausbekommt, wer von den verbissenen GO-Spielern im Hintergrund gewonnen hat, gebt Bescheid. Der nächste Podcast dann wieder aus einer Berliner Küche.

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Mathias Bunkus
avatar Jan Hollants
avatar Milan
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Schulter. Brust. Hand. Sieg.

Ohne eigentliche Winterpause ging es wieder los. Ungewohnter Zeitpunkt: 15. Januar. Ungewohnter Anblick: Marco Gebhardt auf der Tribüne. Auch Michael Bemben nicht einmal mehr im Kader, in den er sich kurz vor Jahresende erst wieder hineingespielt hatte. Dafür nahm der neun Jahre jüngere Paul Thomik auf der rechten Verteidigerseite seine Position ein. Ede hatte aufgrund einer Nagelentzündung am Fuß noch Rückstand und saß auf der Bank. Das ging in den letzten zwei Wochen sehr schnell. Thomik und Ede sind dabei und Gebhardt und Bemben raus. “Menschlich schwierig”, hört man so im Stadion. Auf der anderen Seite die für die zweite Liga notwendige Verjüngung angegangen. Und allemal ehrlicher als der Umgang mit Tom Persich.

Nachdem sich Oberhausen im Trainingslager im Süden größtenteils auf den sanitären Anlagen aufgehalten hatte, kamen Sie gestern mit Betonmischer in das Stadion an der Alten Försterei. Das wäre letztes Jahr sicherlich mit Begeisterung aufgenommen wurden. So aber wurde der Ball, kam er mal in Strafraumnähe, weggeköpft oder rausgeschlagen. Schön ist anders. Mehr als die vage Hoffnung auf einen Konter hatte die Mannschaft nicht im Gepäck. Ein Presschlag, der seinen Weg an das Lattenkreuz des 1. FC Wundervoll fand, war so ziemlich das einzige, was nach vorne gefährlich war.

Union versuchte zwar ein konstruktives Spiel aufzuziehen, blieb aber zu oft in den Abwehrreihen hängen. Auf ein allzu starkes Aufrücken wurde verzichtet. Lieber die Null hinten halten, als einem 0:1 hinterherzurennen. Am Ende hatten die Guten 64% Ballbesitz. Häufig wurde der Ball hinten herum gespielt, was aus der Quote der gelungenen Pässe (80%) abzulesen ist. In der gegnerischen Hälfte sinkt der Wert der gelungenen Zuspiele auf 60%. Brunnemann bemühte sich und rieb sich, oft hart angegangen, auf. Ansonsten war es schön, zu sehen, wie souverän zum Beispiel Göhlert und Rauw als Innenverteidigerduo oder Peitz im defensiven Mittelfeld ihren Dienst versahen. Wenn es kritisch wurde, waren sie auf den Posten.

Das Tor. Bei nur fünf Schüssen auf das Tor (drei durch Union) während des gesamten Spiels, verdient der entscheidenden Spielzug etwas mehr Beachtung. Pappas schießt Mosquera an, der den Ball unhaltbar abfälscht. Sah schön aus. Und entfachte Jubelstürme an den heimischen Empfangsgeräten. Nur mit welchem Körperteil hat er den Ball abgefälscht? Oberhausens Trainer Luginger monierte in der Pressekonferenz, jemand sage, dass es im Fernsehen nach Handspiel ausgesehen hätte. Was der Trainer wohl damit sagen wollte? Mosquera selbst sprach davon, dass der Ball von der Schulter abgelenkt wurde. Der Zentralorgan der deutschen Fußballberichterstattung bestimmte die Brust als das entscheidende Körperteil.

Egal, wie Mosquera sein siebtes Saisontor schoß. Union beendete die Serie von sechs sieglosen Spielen in Folge und blieb seit langer Zeit mal wieder ohne Gegentor. Um das ganze endgültig positiv zu sehen: Der 1. FC Wundervoll ist bereits seit vier Spielen ungeschlagen. Hammerserie! Wird Zeit, dass wieder vom Durchmarsch geschrieben wird…

1. FC Union Berlin – Rot-Weiß Oberhausen 1:0 (0:0)

1:0 Mosquera (60. Min)

Karten: Razic, Stoppelkamp (beide Oberhausen)

Zuschauer: 9.118

Noten_18a

http://twitter.com/rudelbildung/status/7796665032

Getestet: Hannover 96

Es war nicht ganz so kalt wie beim letzten Punktspiel gegen den TSV 1860 im Stadion an der Alten Försterei. Und erwärmend war das Spiel des 1. FC Wundervoll vor 3.562 Zuschauern dieses Mal dazu. Heraus sprang ein verdienter Sieg, wenn um diesen auch in den Schlussminuten noch sehr gezittert werden musste.

Uwe Neuhaus schickte gegen Hannover eine beinahe identische Mannschaft wie im letzten Spiel auf den Platz. Lediglich Neuzugang Paul Thomik verdrängte Michael Bemben von der rechten Verteidigerseite. Der zweite Neue, Chinedu Ede, nahm zunächst auf der Bank Platz.

Bemerkenswert war, gleich zu sehen, wie sehr sich Thomik in den Angriff einschaltete. Allerdings gab es am Anfang einige Abstimmungsprobleme mit Brunnemann, der sich ebenfalls nach vorne orientierte. Die dann verwaiste Verteidigerposition fiel auch Neuhaus auf, der Thomik an der Seite zu sich holte und ihm noch einmal klare Anweisungen gab. Im Verlauf der ersten Halbzeit klappte das Wechselspiel dann besser. Wenn Thomik lief, ließ sich Brunnemann fallen und umgekehrt. Vielleicht wird aus den beiden ein ebensolches Tandem wie auf der linken Seite mit Kohlmann und Parensen. Zu wünschen wäre es, da Union dann im Spielaufbau flexibler agieren könnte.

Nach dem Tor von Mosquera in der 8. Minute kam Brunnemann zu zwei guten Gelegenheiten, wobei die eine von Gospodarek geklärt wurde und die andere knapp über das Tor ging. Von Hannover war wenig zu sehen. Sie agierten zu unentschlossen in den Zweikämpfen und zu schlampig in ihren Angriffsbemühungen. Aufgrund der stärkeren Einzelspieler kamen sie trotzdem zu guten Chancen, die Glinker im Tor vereitelte oder einmal auch Thomik auf der Linie klärte. Freistöße von Hannover wurden kaum provoziert. Allerdings kam der Gegner zu einigen Eckbällen, bei denen es zwar nicht im Strafraum brannte, aber Sicherheit vermittelte das Agieren auch noch nicht.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Trainer Neuhaus und brachte mit Carsten Busch den zweiten Torhüter und erstmals Ede, der auf der linken Seite offensiv spielte, während Parensen nach hinten rückte und Kohlmann den Platz verließ. Ede beeindruckte bereits vor Anpfiff durch seine Statur, die er dann später in den Zweikämpfen auch einzusetzen wußte. Aber nicht nur sein Zweikampfverhalten gefiel sondern auch seine Pässe und sein zielgerichtetes Spiel nach vorne. Nach dem 2:0, das Brunnemann nach Ecke mit dem Fuß erzielte, hatte Ede das dritte Tor auf dem Fuß, schoß aber zu unplaziert. Für seine guten Hereingaben fehlte in der zweiten Halbzeit nach der Auswechslung von Mosquera der Abnehmer in der Mitte. Hier machte sich das Fehlen von Benyamina bemerkbar. Neuhaus erklärte nach dem Spiel, dass Benyamina nach seiner Erkrankung noch Trainingsrückstand hätte und dieses Spiel für ihn zu früh kommen würde. Aber wahrscheinlich würde er im nächsten Test gegen Jena zum Einsatz kommen.

Zum Schluß wurde es nach dem Anschlußtor durch Stajner in der 89. Minute noch ein Zittersieg. Hannover kam in der letzten Minute noch zu zwei sehr guten Gelegenheiten. Keine gute Figur machte am Ende Carsten Busch im Tor, der einen Ball nicht festhalten konnte und daraufhin wenig souverän im Strafraum dem ballführenden Hannoveraner hinterherlief. Busch ärgerte sich massiv darüber und trat auch verärgert gegen den Pfosten. Es ist bekannt, dass der Verein einen zweiten Torhüter sucht, der etwas Druck auf Glinker ausüben kann.

Alles in allem war es ein munteres Testspiel, bei dem die beiden neuen Spieler positiv aufgefallen sind. Thomik konnte in der zweiten Hälfte aufgrund einer Blase am Fuß nicht an die Leistung der ersten Halbzeit anschließen und wurde gegen Biran getauscht. Aber beide haben gezeigt, dass sie das Spiel von Union vor allem schneller nach vorne tragen können.

Bilder vom Spiel bei www.unveu.de