Union auf dem Transfermarkt: Viele Namen und noch wenig Entscheidungen

Mir wird langsam ganz schwindlig von den ganzen Namen, die rund um den 1. FC Union Berlin herumschwirren. Dabei hieß es doch immer, der Transfermarkt würde durch die Coronakrise und das damit verbundene spätere Ende der Ligen erst spät in Schwung kommen. Nun sieht es tatsächlich so aus, dass Clubs ihre Mannschaftsetats kürzen müssen und da nicht nur an Ablösen sparen, sondern zuerst an die Gehälter gehen. Denn die müssen im Zweifel auch ohne Spielbetrieb gezahlt werden. Vom 1. FC Union ist beispielsweise aus der vergangenen Saison überliefert, der Verein würde in jedem Monat, in dem die Liga unterbrochen ist, 5 Millionen Euro Minus machen. Jedenfalls, wenn gleichzeitig keine anderen Maßnahmen ergriffen werden (Kurzarbeit, Gehaltsstundungen, etc.). Dazu kommen etwas geringere Fernseherlöse in der nächsten Saison.

Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert will bis Vorbereitungsstart einen Kader zusammenhaben, mit dem Trainer Urs Fischer arbeiten kann, Foto: Matze Koch

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#427 – Sehbehinderte sollen Union auf ihrem Stammplatz erleben dürfen

Philipp Rother und Tobias Potratz sind die Reporter des Audio-Guides für Sehebehinderte beim 1. FC Union Berlin. Sie erzählen, wie das Angebot entstanden ist und was der Unterschied zum Fanradio ist, das bei den Geisterspielen wegen Corona zu erleben war.
Tobias Potratz und Philipp Rother in ihrer Reporterkabine beim Heimspiel gegen Hoffenheim

Tobias Potratz und Philipp Rother in ihrer Reporterkabine beim Heimspiel gegen Hoffenheim, Bild via 1.FC Union Berlin/Berliner Pilsner

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