Für Union war nicht das Bayernspiel entscheidend, sondern alles, was danach kommt

Union verliert das erste Spiel nach der lange Pause gegen den FC Bayern mit 0:2 und so ein bisschen war es wie erwartet. Das Spiel selbst war eins, das mit unseren Sehgewohnheiten gebrochen hat. Und irgendwie (und ich meine das gar nicht wegen der fehlenden Atmosphäre) hatte das etwas von einem Testspiel. Denn ganz ehrlich muss man sagen, dass der FC Bayern so spielte, wie man gegen Union spielen muss. Kontrolliert und auf seine Chance wartend. Die Münchner haben es tunlichst unterlassen, irgendeinen Raum zu öffnen. Und Union hatte nicht die Möglichkeiten, den Rekordmeister dazu zu zwingen. Manchmal braucht es kein heftiges Ergebnis, um zu merken, dass man hoffnungslos unterlegen ist.

Sebastian Polter beim Abspielen der Vereinshymne vor Anpfiff, Screenshot: AFTV

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