Panikmache via E-Mail und Whatsapp, wenn Besonnenheit angebracht wäre

Jahrelang argumentieren wir alle gegen Vorverurteilung und Panikmache im Rahmen von Fußballspielen. “Fußballfans sind keine Verbrecher” und so weiter. Und dann gibt es vor der Partie in Magdeburg plötzlich eine E-Mail aus dem Umkreis des Wirtschaftsrates, deren Urheber laut Union angeblich nicht mehr ermittelbar sei (wir wissen jedoch alle, wie E-Mail funktioniert), die vor Sodom und Gomorrha in Magdeburg warnt, Sicherheitskräfte hätten die Stadt aufgegeben und bei Überschreiten der Landesgrenze solle man mit dem Auto nicht mehr anhalten, um auf Klo zu gehen. Ich übertreibe hier jetzt maßlos, weil ich diese Mail und vor allem eine kursierende Whatsapp-Nachricht, die ähnliche Panik verbreitet für den größten und gefährlichsten Schwachsinn halte, der in jüngerer Vergangenheit bei Union in Umlauf gebracht wurde. Das hat ungefähr den Wert, als wenn sich ein Bürgermeister aus einer württembergischen Kleinstadt in Berlin nicht sicher fühlt, weil hier nicht 17 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden.

Schlagzeilen zur veränderten Fahrt des Wirtschaftsrates, Montage: Textilvergehen

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