Eine richtige A-Elf hat Union jetzt nicht mehr. Und das ist gut.

Das 2:1 gegen Queens Park Rangers war ein Sommerkick, der sich ganz entspannt wegschauen ließ. Viel weniger anstrengend beim Zuschauen als der Versuch, mit der S-Bahn vom Alex nach Köpenick zu fahren. Die Sperrung der Stadtbahn im Osten zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg war mir einfach entgangen und so hetzte ich mit Regional-Express und Straßenbahn zum Stadion. Lediglich in der ersten Halbzeit machte der englische Zweitligist, der eine Menge Spieler in seinen Reihen hatte, die von der Körperstatur eher an Rugby- als an Fußballspieler erinnerten, offensiv etwas Dampf und forderte die Defensive um Toni Leistner und Marc Torrejon ein wenig. Die beiden zeigten dabei einige Abstimmungsschwierigkeiten.

Weiterlesen