Jens Keller: Fußballgott oder nicht?

Medial spielte in den vergangenen Tagen die erstmalige Rückkehr von Jens Keller erwartbar die große Rolle. Denn schließlich hat der frühere Uniontrainer nach seiner überraschenden Entlassung im Dezember 2017 die Alte Försterei nicht mehr betreten. Und das, obwohl er noch eine Weile in Köpenick gelebt hatte. Aber es hätte sich auch komisch angefühlt. Eine Frage, die ich mir stelle: Wird Jens Keller heute das Wort Fußballgott hören, wenn er von Stadionsprecher Christian Arbeit aufgerufen wird? Das ist ja ein ganz guter Indikator, der anzeigt, in welchem Verhältnis die Trennung von Union vonstatten ging. Und da ist die Spannbreite von Markus Karl (dem bis heute vorgehalten wird, erst ewige Treue und Vertragsverlängerung geschworen zu haben, um sich dann bei der nächstbesten Möglichkeit einem potentiellen Bundesliga-Aufsteiger anzuschließen) bis hin zu Steffen Baumgart schon sehr groß.

Jens Keller im Gespräch mit dem Vereins-TV AFTV im Mai 2017, Screenshot: AFTV

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