Ein Wechsel, der normalerweise nur eine kleine Meldung wert wäre

Die WM ist vorbei. Und wir können uns jetzt ungestört den wichtigen Dingen widmen. Wie zum Beispiel dem neuen Athletik-Trainer Christopher Busse, der von Cottbus zu Union gewechselt ist und bereits im Trainingslager in Harsewinkel mit der Mannschaft von Urs Fischer arbeitet. Beim FC Energie findet man das nicht so witzig und Trainer Claus-Dieter Wollitz kritisiert, dass Union ihm keine Vorlaufzeit gegeben habe, um Ersatz zu finden (Lausitzer Rundschau). Mir ist nicht ganz klar, worüber sich Cottbus aufregt, denn am Ende ist das eine Frage der Vertragsgestaltung. Und in der Hinsicht gibt sich auch die Lausitzer Rundschau etwas wortkarg, wenn sie schreibt: “Nach RUNDSCHAU-Informationen hatte Energie den Vertrag mit Busse kürzlich zunächst mündlich verlängert.” Dass sich Cottbus’ Trainer Wollitz in der Vorbereitung gestört sieht, verstehe ich. Aber zweifellos hat auch Union in der Vorbereitung Bedarf. Ich glaube, dass ich das Thema mit diesem Absatz schon größer gemacht habe, als es eigentlich ist. Im normalen Leben wäre das ganz normaler Job-Wechsel. Für die Berliner Medien ist das dementsprechend nur eine Notiz (Kurier).

Weiterlesen