Teve160 – Der Reim ist fett

Spitzenspiel. Erster gegen Zweiter. 1.FC Union gegen Fürth. Am Ende ist alles wie immer. Union verliert und die Franken schießen mindestens vier Tore. Wie immer? Fast! Union führt, gibt aber die Partie aus der Hand. Und den Fürthern reicht eine Partie um sämtliche Sympathien zu verspielen. Unter Mike Büskens wäre das nicht passiert.

1. FC Union - Fuerth 2013/14
Foto: Koch

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1. FC Union gegen Fürth 2:4

00:03:03

Die erste halbe Stunde war schönFitness? War das Team danach K.o.?Wann ist das Spiel gekippt?Wir wünschen uns schiedsrichterliches Eingreifen zur DeeskalationSchiedsrichterball = Fair PlayDas Nichttor von Tusche. Kein VorwurfReklamieren verhindert keine ToreDrei Gegentreffer in 14 MinutenFürth kann kontern und Union verliert den KopfWo ist der Tusche-Kreisel, wenn man ihn mal braucht?Simon überwindet Furcht und Tor.

Sorgenkind Christopher Quiring

00:25:07

Quiring kommt nicht dazu, das zu machen, was er kannFremdkörper im Team, wenig EinsatzzeitFußballer und BetriebssystemeSchnelligkeitsvorteil ist kein Alleinstellungsmerkmal.

Einzelkritiken

00:34:53

Benjamin Köhler againProbetraining unter Wassilew? Kann das verifiziert werden?Frühe Wechsel, auf das Spiel reagierend, weniger konservativKreilach bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurückSelbst Haas wirkt weniger präsent als gewohntSchwächen in allen Mannschaftsteilen"Unter der Latte regnet's nicht so viel"Markus Karl, der Heizer auf dem BetzeSchönheim, wir wollen ein T-Shirt von DirZu viel wollen ist nicht negativDas Spiel ist ohne die Freak-Tore unentschieden.

Fürth ist jetzt Düsseldorf

00:52:03

Geros neuer Hassverein: Fürth ist das neue DüsseldorfBecherwürfe sind scheiße. Immer.Provokation von Spielern, nicht vom Schiri sanktioniertWerfen von Gegenständen schadet immer dem eigenen VereinMike Büskens hat uns besser gefallen.

Service: Übergangsjacken

00:59:41

Gratis Jacken abgebenÜbergangsjackendilemmaDie Choreos der letzten beiden Heimspiele waren großartigWuhlesyndikat unterstützenWo sind die Festivaltoiletten hin? Wir wollen sie zurück!.

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Teve061 – Gute Strafen, schlechte Strafen

Trainer Uwe Neuhaus hat gewarnt. Allerdings vor dem Gegner und nicht vor dem Schiedsrichter. So kam es gegen Arminia Bielefeld wieder zu einem Spiel, wie es für Union typisch ist. Leidenschaft. Kampf. Willensstärke. Alles Attribute, die in der Vorwoche nicht unbedingt mit dem neuverlegten Rasen in Verbindung gebracht wurden.

Wir reden über Bestrafungen von und mit dem Schiedsrichter. Und im Zusammenhang mit der Spendenaktion für die Geldstrafe für das Abbrennen von Pyro im Derby gegen Hertha diskutieren wir gute Strafen und schlechte Strafen. Aber es gibt auch schönes zu berichten. Auf wundersame Weise schossen nämlich zwei Stürmer die Tore für Union beim 2:2 gegen Bielefeld.

Themenliste:

  • 00:00 Was passiert mit dem Geld aus unserem Phrasenschwein?
  • 02:00 Union mit Schiedsrichter bestraft. Wir hadern.
  • 19:05 Gute Strafen, schlechte Strafen. Der Umgang mit den unterschiedlichen DFB-Strafen.
  • 28:00 Die Absage des Testspiels gegen RB Leipzig.
  • 40:33 Was ist mit dem Bunki-Countdown (Punkte bis Klassenerhalt)?
  • 45:32 Das Positive: Stürmertore.

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Die ernsteste Sache der Welt

Fußball lebt angeblich davon, dass das Spiel so einfach ist. Und natürlich ist das richtig. Wenn das eigene Kind dem Ball hinterherjagt – nur darauf bedacht, diesen ins Tor zu schießen – bekommt man eine Ahnung davon. Und natürlich ist das falsch. Das fällt auf, wenn das eigene Kind beim Spiel eins gegen eins beständig “Abseits!” ruft. Das Spiel hat Regeln. Manche sind einfacher als andere. Vieles ist Auslegungssache. Und doch leistet sich der Fußball in seiner organisierten Form den Luxus, diese Regeln während des Spiels lediglich von Schiedsrichtern überwachen zu lassen und damit Fehler billigend in Kauf zu nehmen. Den Referees wird mit dem Argument der Tasachenentscheidung der Rücken gestärkt. Technische Hilfsmittel zur Erkennung und Bewertung von Situationen sind ihnen untersagt. Doch wie erleben Schiedsrichter ein Spiel? Wie gehen sie mit dem Brimborium um sich herum um? Dies versucht die sehenswerte Dokumentation “Referees At Work” darzustellen.

Ein ganz anderes Thema und daher auch eine ganz andere Argumentation: Doping im Fußball. Das bekannte Argument kann man bereits per Ausdruckstanz darstellen: “Doping im Fußball bringt nichts, da die Anforderungen an die Spieler viel zu komplex sind.” Das einstündige Feature des NDR “Außer Kontrolle. Doping im Fußball” zeigt anhand von vielen Beispielen wie sinnvoll der Einsatz von Dopingsubstanzen im Fußball ist. Danach ist man vielleicht nicht schlauer, weil die Netzwerke nicht aufgedeckt werden, aber man wird skeptischer und stellt sich Fragen. Wieso gleichen manche Gegner in der zweiten Liga wandelnden Kleiderschränken? Wie kann es sein, dass einzelne Spieler so exorbitant schneller sind als andere? Wieso ist die Regenerationszeit bei Verletzungen mittlerweile soviel kürzer als noch vor zwanzig Jahren? Wie werden aus den schmächtigen Jungs der A-Junioren und U23-Mannschaften solch muskelbepackte Profis?