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#464 – Professor Okto-Luthe

Union gewinnt 2:1 gegen Leipzig, erreicht das erste Mal überhaupt in der Geschichte über die Liga den Europacup und wird dennoch heftig kritisiert. Und zwar für die Party auf dem Parkplatz vor dem Stadion.

Vielen Dank an David für das hervorragende Saisonabschluss-Intro! Wir verneigen uns.

Torhüter Andreas Luthe und Trainer Urs Fischer feiern den Einzug in den Europacup, Foto: Matze Koch

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6 Kommentare zu “#464 – Professor Okto-Luthe

  1. tarantandy

    Hey, ich danke euch für die ausführliche Darstellung der Szenerie im Stadion und um das Stadion herum. Als Nichtdabeigewesener meine ich nun, einen differenzierteren Einblick bekommen zu haben. Sebastian hatte die beiden Extrem-Pole “aus Pandemiesicht falsch” und “schönstes Erlebnis seit über einem Jahr” im Blog zwar genannt, aber dazwischen ist eben sehr viel Raum, und es ist schön, dass der nun etwas gefüllt wurde.
    Eindrucksvoll u.a. die Schilderung der Begegnung mit dem Menschen beim Bierholen, der entrüstet weg lief, weil es ihm zu viel geworden war.
    Ich glaube gern, dass Union das im Stadion gut hinbekommen hat, und das war ja schon letzten Spätsommer/Herbst offenbar ganz gut gelaufen.
    Somit war das eigentliche “Pilotprojekt” wohl das vor dem Stadion.
    Und da kann ich nicht verstehen, warum die Vereinsführung, wenn ihr es angeblich seit spätestens Freitag klar, da nicht öffentlich gegengesteuert hat. Das Wort insbesondere von Dirk Zingler hat doch massives Gewicht bei Mitgliedern und Anhängern, und wenn er Leute ohne Karten nachdrücklich drum gebeten hätte, bitte zuhause zu bleiben, bin ich mir sicher, dass das etwas bewirkt hätte.
    Ich habe “die Scheiße” derzeit leider auch, und ich weiß seither mehr über die begrenzte Aussagekraft von Schnelltests (sie schlagen oft erst 2 Tage nach Infektion an), dass man sich durchaus auch outdoor anstecken und wie fix das mit der aktuellen (“britischen”) Mutation gehen kann. Alles ist gut, solang die Leute um einen herum nicht infiziert sind. Aber wenn doch, dann kann das leider sehr schnell gehen.
    Deswegen wäre es echt voll dufte knorke, noch ein bisschen länger vorsichtig und mit Zurückhaltung (eben: möglichst verantwortungsbewusst) durchs Leben zu gehen, um es sehr bald wieder in vollen Zügen genießen zu können.

  2. honeypie

    Ich liebe es wenn Leute vor deren Schreibtischen es wohl nie zu freudvoll-euphorischen Aufläufen kommen wird denen, deren Geschäft das ist, erklären möchten wie man genau diese verhindert. Vom implizierten Knüppeleinsatz der Polizei bis hin zu einem illegalen Einsatz der privaten Sicherheitsdienste vor dem Stadion – alles dabei. Ganz großes Hörerlebnis.

  3. Sebastian

    Was mich an der Sache hart nervt ist das der Verein einerseits seit einem Jahr immer wieder in der Öffentlichkeit beteuert Lösungen zu finden, welche in der Pandemie funktionieren. Damit Fußball mit Publikum stattfinden kann. Damit Union wieder Union sein kann. Und dann gibt es endlich so ein Pilotprojekt… Nur damit nach dem Spiel ein Superspreader Event stattfindet welches dann einfach mit “Naja Emotionen halt” abgetan wird?

    Kann Fußball mit Fans in Coronazeiten stattfinden? Sind Fans in der Lage vor, während und nach einem Spiel die Regeln einzuhalten. Leider nein. Euphorie, Emotionen usw. die den Sport erst so schön machen haben die Fans leider mehr im Griff als die Vernunft.

    Alleine das schreiben darüber regt mich jetzt schon wieder auf…. Ach Leute. Wie kann es nach so langer Zeit in der Pandemie bei den Leuten immer noch nicht angekommen sein?

    Props an Nadine die danach wenigstens in eine kleine Quarantäne gegangen ist. 2 Tage sind allerdings nicht genug. 2 Wochen schon eher.

    • honeypie

      Ein Glück ist die Saison rum und die Impfquote bei Wiederanpfiff höher – dann muss man sich das besserwisserische Gezeter bei jedem Podcast nicht mehr anhören – OK, irgendwas anderes wird sich dann schon ergeben, falsch gegendert, politisch inkorrekt gesprochen, irgendwie sowas …

  4. Vielleicht wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, 4000 oder wie schon mal 5000 Leute ins Stadion zu lassen.
    Da hätte die Jubelfeier gleich anschließen können und offensichtlich gab es dort ja nicht solche Probleme. Obwohl – ich bin überzeugt, über irgendwas würde sich immer empört werden.
    Eisern

  5. SchmusiUltra

    Neben den gesundheitlichen Aspekten hat Hans-Martin im Podcast meines Erachtens sehr gut rausgearbeitet, was Union mit der eigenwilligen Kommunikation rund um das Event angerichtet hat: Der Verein hat sich selbst und möglicherweise solchen Veranstaltungen insgesamt geschadet. Ich verweise hier auf die Reaktionen aller demokratischen Parteien in Berlin, wie sie heute schön im Checkpoint aufgezählt werden (will die hier nicht lang und breit reinkopieren – daher kurz gesagt: „Scheiße gelaufen, was hat Union sich dabei eigentlich gedacht?“). Das hätte unser Verein sicher besser hinbekommen können.

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