Podcast

#412 – Ein Trainingsanzug ist auch ein Anzug

Wir sprechen über Dirk Zinglers Aussage, dass Union nicht akut existenziell bedroht sei und wie er die Situation mit dem Neustart der Bundesliga empfindet. Außerdem reden wir über Grundrechte und Datenschutz bei Corona-Apps und den Film "Eisern vereint".

Links:

Der Stadionbau 2009 ist das Thema des Films Eisern vereint, Foto: Eisern vereint
Der Stadionbau 2009 ist das Thema des Films Eisern vereint, Foto: Eisern vereint

On Air:

avatar
Robert Schmidl
avatar
Stefanie Fiebrig
avatar
Sebastian Fiebrig
avatar
Hans-Martin Sprenger
avatar
Daniel Roßbach
avatar
Nadine Hornung
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

8 Kommentare zu “#412 – Ein Trainingsanzug ist auch ein Anzug

  1. maria draghi

    Bei Muskatnuss fallen mir immer zwei Dinge ein:

    Louis de Funes (https://www.youtube.com/watch?v=GdmLplrizLA) und das fast alle Lebensmittel giftig sind – es kommt meist auf die Dosis an. :-)))

  2. Hans-Martin

    Großartig!

  3. Zitat Steffi: „…. ohne solchen Unsinn wie Religionsausübung….“
    Das scheint mir das Problem bei Euch Atheisten, welches sich augenblicklich wieder deutlich zeigt. Ihr wollt kontrollieren und versichern und absichern und wissen…und und und.
    Für mich ist Religion kein Unsinn und es macht, das ich ein wenig schmunzeln muss über Euer Aufgeregt sein.
    Ich lebe mit der Erkenntnis das ich nicht alles Beeinflussen und Kontrollieren kann, nicht im Stadion, nicht im realen Leben.
    Und das ist sehr tröstlich und alles andere als Unsinn.
    Liebe Grüße

    • Ob wir alle Atheist*innen sind, weiß ich nicht. Aber Steffi hat was anderes mit “Unsinn” gemeint: wegen Gottesdiensten die Corona-Verfügungen juristisch in Frage zu stellen. Nur das war an der Stelle gemeint.

  4. Es ging aber gar nicht um Religion. Es ging um Religionsausübung, und ganz konkret um den Kirchenbesuch vieler Menschen zur gleichen Zeit an Ostern, während das gesamte öffentliche Leben am Boden liegt. Ich kann nicht nachvollziehen, mit welchem Recht die Institution Kirche da einen Sonderstatus beansprucht und finde den Wunsch nach Öffnung für Gottesdienste unter den aktuellen Voraussetzungen wirklich unsinnig oder eigentlich sogar: Lebensgefährdend. Das hat aber null mit Atheismus zu tun, sondern ganz viel mit Rücksichtnahme, Vernunft und Solidarität.

  5. Warum sollten wir an unseren höchsten Feiertagen weniger vernüftig sein als all die Leute die sich täglich vor und im Obi drängeln?
    Und warum muss man denn immer gleich mit solchen Argumenten wie lebensgefährdend kommen?
    Geht es auch ein wenig sachlicher?
    Nein.. die Ostermessen hätten niemenden getötet und sie werden niemand töten am kommenden Wochenende.

  6. Noch sachlicher? Gerne doch! Kirchgang ist nicht wichtiger als Schule. Wenn zuhause gelernt werden kann, kann auch zuhause geglaubt werden. Wenn digital unterrichtet werden kann, gesungen und vorgelesen, Kulturveranstaltungen ins Internet verlegt werden können, ist das auch für Gottesdienste möglich. Außer man will das eben nicht. Und dann war‘s wohl doch kein so wichtiges Anliegen. „Die Ostermessen hätten niemanden getötet“ ist genau das, was ich unsachlich nennen würde. Sie sind nicht geeignet, Infektionsketten zu unterbrechen, im Gegenteil, und richten allein dadurch Schaden an. Das ist keine Glaubensfrage. Das lässt sich nachweisen. Es gibt gerade keine Sonderbehandlung, kein Kirchenprivileg. Ja, das ist ungewohnt. Aber alle anderen müssen auch damit klar kommen. Allen anderen fehlen die gleichen Dinge. Da wäre jetzt diese stille Akzeptanz der Umstände, mit denen man sich im Sinne der Gemeinschaft genau jetzt arrangieren muss, das Gebot der Stunde. Das ist ja genau dein Ding, hast du weiter oben geschrieben. Aber nee – Nächstenliebe halt immer nur, wenn‘s passt.

  7. “Aber nee – Nächstenliebe halt immer nur, wenn‘s passt….”
    Soviel zur Sachlichkeit.

    Übrigens trainiert Union gerade mit Sondergenehmigungen.
    Aber das ist was gaaaaanz anderes, kann man nicht vergleichen!
    Ich will nicht streiten.
    Ihr habt recht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.