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#398 – Hausbesuch bei Thoelke

Union verliert am Ende verdient mit 1:3 in Leipzig. Neben der Spielanalyse widmen wir uns dem Stadionerlebnis und vor allem Stadionsprecher Tim Thoelke länger als manchen vielleicht lieb ist und reden über Auswärtsfahrten mit Kindern.
Stadionsprecher Tim Thoelke bei der Mannschaftsaufstellung, 2017, Foto: Michael Hundt/Matze Koch

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11 Kommentare zu “#398 – Hausbesuch bei Thoelke

  1. Na schönen Dank, Leute. Habe mir die Mannschaftsaufstellung und „Wir sind die Crew“ angesehen, ich finde keine Worte um das zu beschreiben oder zu beleidigen. Leider auch keinen Schlaf mehr, das musste doch nicht sein.

  2. Die Sturmreihe von Frankfurt hieß aber Büffelherde, nicht Bullen.

  3. Guten Morgen ihr Drei, ich höre sehr gern euren Podcast auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück. Lache sehr viel und finde mich in euren Ansichten und Meinungen wieder. Aber, Alter was ist das denn für ein sch*** Lied aus der österreichischen Kolonie? Ganz viel Ohrenbluten. Bitte, bitte warnt eure Hörer vor!

  4. schuettel

    wie seid ihr denn 2006 an sooooo viele karten rangekommen? in meinem freundeskreis hatte nicht einer auch nur eine einzige karte ergattern können, und wir hatten uns für sehr viele austragungsorte (berlin,münchen,leipzig,hamburg,frankfurt) “beworben”. das hatte aus unserer sicht damals nix mehr mit pech zu tun.

    angola – iran …..hätte mich trotzdem wien schneekönig über ne kaate gefreut.

  5. @schuettel Ich hatte über die Uni jemanden gekannt, der sich mit einem Skript quasi an der virtuellen Warteschlange vorbeigedrängelt hatte und immer vorne stand. So bekam ich im freien Verkauf die Karten. In den vorhergehenden Verlosungen bin ich auch immer leer ausgegangen.

  6. Sebastian du bist nen Sadist. Mir bluten die Ohren, Textzeilen aus der Hölle. In keinem Kreissaal wird so viel gepresst wie hier…. ehrlich? Sebastian das verzeihe ich dir nie. Noch nie habe ich so sehr gleichzeitig gelacht, geweint und mich vor Abscheu geschüttelt…

  7. Sebastian Rochow

    Ich glaube mit der Musik zur Mannschaftsaufstellung ist nichts generisches sondern ein Remix des Technoklassikers von Laurent Garnier: https://www.youtube.com/watch?v=XNU-thUyGH4
    Hier wahrscheinlich das, was man da im Video hört: https://www.youtube.com/watch?v=ZQclepe9SK8
    Es verhält sich da quasi ähnlich wie mit den Beastie Boys, es ist eine Schande!

  8. mein sohn und ich haben uns diese ganze scheiße (damit ist nicht unions auftritt gemeint) nicht antun wollen und unsere karten weitergegeben.
    schon am tv wussten wir: es war eine gute entscheidung.

    btw…es gab durchaus pferdewetten in der DDR.
    meine kumpels und ich haben eine zeit lang gerne auf der “renne” in karlshorst gezockt.
    auch beim turf in hoppegarten wurde kräftig auf kleinen, großen einlauf, platz und sieg gewettet.

  9. Gibt beim Big-City-Club keinen freien Verkauf und Fankleidung der Gastmannschaft ist auch im neutralen Bereich nicht gestattet.
    https://www.herthabsc.de/de/tickets/tageskarten/tageskarte/page/970-2080-104–.html

  10. Jetzt muss ich mal! Also, es muss mal raus und gesagt/geschrieben werden.
    Das Auswärtsspiel gegen Leipzig war eines von ganz wenigen, das man in relativer kurzer Zeit erreichen konnte bzw. noch kann (Wolfsburg war, bei Hertie ist ja noch). Da war ich schon ziemlich verwundert, dass keiner aus meiner Peergroup sich überhaupt zu meinem Vorschlag geäußert hat, für das Spiel Karten zu kaufen. Da fährt man nicht hin. Dann bin ich also alleine gefahren.
    (Zur Preisgestaltung: Da der Union-Block in wenigen Augenblicken ausverkauft war blieb mir Block 39.1 für 30 €. Das ist nicht teuer! Für Bayern oder so hätte der geneigte Leipzig-Fan 50 € hinlegen müssen.)
    Euer Podcast ist wirklich sehr ausführlich geraten und hat im Mittelteil auch einen tollen Tim-Thoelke-Themenblock. Gut so! Ich war zum 2. Mal in Leipzig und hatte beim ersten Besuch ein wenig mehr Zeit, die Atmosphäre zu genießen (RBL-Werder, 3:2). Tim war da auch schon echt ein “Highlight”.
    Schade, dass Sebastian nicht die Zeit gefunden hat, das “RBL-Vereinslied” zu präsentieren. Nicht ganz so schräg wie der Tim-Rap, aber tatsächlich so Plastik, wie man es hätte erwarten können: Ein Misch-Masch aus allen Vereinsliedern/-hymnen, die im deutschen Fussball zu hören sind. GRUSELIG!
    Was mir aber auch aufgefallen ist – und da treffe ich vermutlich nicht den Nerv der Unioner: Die Masche kommt an. Ja kommt so gut an, dass nicht nur 1.200 gekaufte Fahnenschwenker zwischendurch mal jubeln sondern mindestens 10.000 Leipziger und Zugereiste über 90 Minuten gesungen haben!
    Da kann man zu dem Konstrukt/Verein stehen wie man will: Es macht den Leuten Spaß. Hmm.
    Es ging leider so weit, dass ich im Nachbarblock stehend unsere Gesänge immer wieder nur gestört hören konnte. Die waren echt laut, die Sachsen. (Ja, sagt da einer, hätte ich mitgesungen, wären wir lauter gewesen. Ich habe mitgesungen, aber nur die Hälfte der Zeit.)
    So, was sagt uns das? Ich war in Wolfsburg. Da habe ich mich von Herrschaften im rentenfähigen Alter anpöbeln lassen, dass man hier zu sitzen hat. Da waren es genau die 1.200 “Wölfe” (uaaah…) hinter dem eigenen Tor, die überhaupt gesungen haben. Das Stadion ist dann noch nicht einmal ausverkauft.
    Ich war in München. Da stehen dann vielleicht 1.250 Bayern mit gesponserten Fahnen hinter Neuer und dann noch 10 oder so Lederhosen-Fahnenschwenker auf dem Rasen. Stimmung? Trotz ausverkauftem Haus durchgängig von uns und ganze 3 oder 4 Mal sonst aus dem restlichen Stadion.
    Man kann zu den Leipzigern stehen, wie man will: Da war etwas los!
    Was mir von unserer Seite nicht so toll gefallen hat, neben den asozialen Sachsen (Kannte ich erstmalig von Schalke. Und sie singen es auch noch selbst.), war dieses unsägliche “Ihr macht unseren Sport kaputt” am Ende des Spiels. Ein paar Gedankengänge zu Profi-Fußball:
    – Vermutlich auch keiner unserer Spieler würde ohne Gehalt auch nur eine Trainingswoche absolvieren.
    – Es geht um Geld, Geld verdienen, etwas professionell zu betreiben. Die Leute leben davon.
    – Union wurde nicht gezwungen, aufzusteigen. Wir wollten das aus freien Stücken und sind nun Teil vom Ganzen. Ein ganz, ganz Besonderer und das von allen anderen beachtet, geachtet und mit Einfluss auf die anderen Fans, die uns in der AF besuchen. Was geben die sich Mühe…
    – Sprung in die Zukunft: Union bleibt erstklassig und schafft es mit einigen ehemaligen Größen des Sports (wie Gentner, Sobotic. Vielleicht dann mal Boateng, Hummels, …) in der übernächsten Saison, europäisch zu spielen. Dann spielen wir z.B. bei Manchester United und singen ganz laut: “You – are destroing our sport”.
    Wenn Union in der 2. Liga mal wieder so richtig mies gespielt hat, wurde nicht gepfiffen sondern “Aufwachen, Aufwachen” gerufen. Das möchte ich hiermit ebenfalls tun.

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