#392 – Ich rege mich nicht auf. Ich rolle mit den Augen.

Steffi und MC Lücke haben sich für das Programmheft zum Spiel gegen Borussia Mönchengladbach über die Veränderungen bei Union unterhalten. Über die Außenwahrnehmung, über die Veränderungen im Verein, über Anspruchshaltungen und über Werte. Das hat natürlich nicht alles auf 3 Seiten Stadionheft gepasst und deswegen gibt es das ganze Gespräch, das die beiden Protagonisten des Podcasts "Union am Ball" im Zug von Wolfsburg nach Berlin geführt haben hier. Der Ton ist nicht perfekt, aber dafür wird im Hintergrund gegrölt.
Ausschnitt aus dem Stadionheft zum Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen Borussia Mönchengladbach, Screenshot: Die Programmierer

Ausschnitt aus dem Stadionheft zum Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen Borussia Mönchengladbach, Screenshot: Die Programmierer

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2 Gedanken zu „#392 – Ich rege mich nicht auf. Ich rolle mit den Augen.

  1. Man sollte, finde ich, die Medienpartnerschaft mit FluxFM nicht so überheblich abtun… sie haben im Rahmen ihrer (finanziellen) Möglichkeiten eine gute Arbeit für Union in der damaligen Situation gemacht. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat da schon ganz andere (gebühren)finanzielle Möglichkeiten. Aber diese arrogante Haltung kennen wir ja schon seit der Übernahme vom Rockradio B durch die (damals eigentlich schon abgewickelten) Mitarbeiter von Radio 4U des SFB, die plötzlich Morgenluft schnupperten… (alles weitere ist ja bekannt)

  2. Ich habe mir die Sendung angehört und muss sagen, dass ich eher bei dem bin, was MC Lücke sagt. Wenn er zur Gelassenheit mahnt, und dazu, sich den medialen Rummel nicht allzu sehr reinzuziehen. Und vielleicht auch zu mehr Offenheit gegenüber dem Neuen appelliert?
    Ich bin vor allem dann bei ihm, wenn ich erlebe, dass das Stadionerlebnis – erlebt z.B. heute gegen Mönchengladbach – noch weitgehend das selbe ist wie noch letztes Jahr in der 2. Liga. Abgesehen davon, dass man ohne Dauerkarte nicht immer dabei sein kann. Und wenn, dann schon eine Stunde vor Spielbeginn am (Steh-)Platz sein sollte.
    Ich finde, es war total klar, dass sich durch den Aufstieg die Aufmerksamkeit, die Union erhält, massiv steigen wird. Die konkreten Ausformungen erleben wir jetzt. Und können diese doch auch, wenn sie uns nerven, mit Wonne ignorieren.
    Was ich mir vom TeVe in dieser Sache wünschen würde, ist, dass nicht jede Furz-Meldung, die in den Medien herumgeht, kommentiert und weiter verbreitet werden muss. Es ist sicher ärgerlich für Marius Bülter, wenn ihm sein Fahrrad geklaut wird. Aber das ist für mich nichts, das ich wissen muss oder eine Meldung wert wäre.
    Übrigens habe ich auch den Eindruck, dass der Verein gezielt mit der gesteigerten Aufmerksamkeit spielt und sie zu nutzen versucht. U.a. mit der stadtweiten Kampagne “Alles auf rot” zum Derby. Oder heute das mit “Vossi”, war das nicht auch ein gutes Stück weit Inszenierung des “anderen Vereins”, die es bis ins Aktuelle Sportstudio gebracht hat?

    Richtig neu und anders wird es nach meiner Erwartung dann, wenn das Stadion umgebaut ist. Aber das dauert noch.
    Mehr Gedanken als um mediales Echo würde ich mir um die Leute machen, die aufgrund der nicht mehr ausreichenden Stadiokapazität häufig draußen bleiben müssen. Momentan ist die Mannschaft erfolgreich, und die Euphorie darüber ist womöglich Kitt für die ein und andere Unzufriedenheit. Aber ob das auf Dauer so bleibt? Was machen all die Leute (und die Mitgliederzahl steigt ja weiterhin), wenn sie dauerhaft kaum eine Möglichkeit haben, zu Liga-Spielen ins Stadion zu gehen?
    Da sehe ich erhebliches Frust-Potential.
    Aber vielleicht sind wir Unioner ja auch da duldsamer, als ich mir das jetzt vorstellen kann.
    Wir werden alles erleben.
    Bleiben wir auf Basis der Werte, die im Stadion gelebt werden (und die Steffi am Ende des Podcasts auch kurz anreißt), offen für alles, was in dieser besonderen Zeit nun und auch weiter geschieht.
    (Amen) ;-)

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